Allgemein – Jazzclub Biberach e.V.

APPLAUS 2018

APPLAUS 2018 für den Jazzclub Biberach e.V.

Hohe Auszeichnung für herausragendes Jahresprogramm des Jazzclubs

BIBERACH – Der „APPLAUS 2018“, der Bundespreis für die Veranstalter, Club- und Spielstättenbetreiber als Auszeichnung für ein kulturell herausragendes Livemusikprogramm in der Kategorie III (10 – 52 Konzerte im Jahr) wurde am Mittwochabend im Mannheimer „Rosengarten“ im Namen von Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters, nach 2014 bereits zum zweiten Mal, an den Jazzclub Biberach überreicht. Das Preisgeld in Höhe von 7500 Euro kommt zweckgebunden dem Spielbetrieb zugute.

Die Freude bei den Verantwortlichen des Jazzclubs war groß, als der Applaus einmal nicht in erster Linie an die ausführenden Künstler sondern an die eigentlichen Programm-Macher ging. Deren nachhaltige Arbeit im Hintergrund belebt und bereichert nach Ansicht der Kulturstaatsministerin das Kulturleben enorm, fördert den künstlerischen Nachwuchs und tritt offensiv für kulturelle Vielfalt, Offenheit und Toleranz ein. Besonders die kleinen Clubs mit ihren ambitionierten und innovativen Angeboten stehen dabei für eine lebendige und vielseitige Musiklandschaft, die es zu erhalten und auszubauen gilt.

Die insgesamt 1,8 Millionen von der Initiative Musik verteilten Fördergelder machen den APPLAUS zum höchstdotierten Musikpreis des Bundes für unabhängige Musikclubs und Veranstaltungsreihen. Die Staatssekretärin für Wissenschaft, Forschung und Kunst des ebenfalls an der Förderung beteiligten Landes Baden-Württemberg, Petra Olschowski, freute sich in ihrer Ansprache besonders über die insgesamt 14 Auszeichnungen, die alleine an das Land Baden-Württemberg gingen.

Als einziger Club im Verbreitungsgebiet der Schwäbischen Zeitung (Oberschwaben, Allgäu, Bodensee) hatte der Biberacher Jazzclub mit seiner Hauptspielstätte im Jazzkeller der Bruno-Frey-Musikschule, in Mannheim vertreten durch die beiden Vorsitzenden Peter Kiene und Dr. Helmut Schönecker, die Ehre, auf Vorschlag einer unabhängigen Jury den Preis in Form einer Urkunde und einer Plakette und natürlich der zweckgebundenen Fördermittel aus den Händen von Ministerialdirektor Dr. Günter Winands entgegennehmen zu dürfen.

Die wiederholte Verleihung der „Auszeichnung der Programmplanung unabhängiger Spielstätten“ – APPLAUS ist für den Jazzclub Biberach nicht nur Ehre sondern beinhaltet gleichzeitig die Verpflichtung, auch in Zukunft ein mutiges und leidenschaftliches Programmangebot bereitzustellen. Die Jazzbiber bedanken sich hiermit auch bei den Verantwortlichen der Stadt, beim Kulturamt, bei der Bruno-Frey-Musikschule, bei den Künstlern und besonders auch beim heimischen Publikum, das an dem prämierten Programmangebot und dessen Fortbestand entscheidenden Anteil hatte und hoffentlich weiterhin hat.

Jazzclub Biberach: Konzertübersicht 2017

Alle Veranstaltungen des Jazzclubs Biberach im Jahr 2017:

1. Halbjahr 2017 – Flyer (außen)     1. Halbjahr 2017 – Flyer (innen)     1. Halbjahr 2017 – Plakat

2. Halbjahr 2017 – Flyer     2. Halbjahr 2017 – Plakat

Details zu allen Veranstaltungen finden Sie unter „Archiv“ / „Ankündigungen“,
Kritiken zu den einzelnen Konzerten finden Sie unter „Archiv“ / „Kritiken“.
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Spielstättenprogrammpreis 2014

Jazzclub Biberach erhält „Spielstättenprogrammpreis 2014″ der Bundesregierung

Kulturell herausragende Live-Musik-Reihe im Biberacher Jazzkeller ausgezeichnet 

HAMBURG – Eine hohe Auszeichnung für eine „kulturell herausragende Live-Musik-Reihe 2013″ durfte der 1. Vorsitzende des Biberacher Jazzclubs, Peter Kiene, am 17.9.2014 im Veranstaltungszentrum „Markthalle“ in Hamburg aus den Händen der Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, in Empfang nehmen. Neben der Ehre und der Urkunde galt es in der Kategorie III (ca. 2 Konzerte/Monat) auch noch 5000 Euro Preisgeld in Empfang zu nehmen. 5000 Euro, die nach Kiene „für die Gagen in einem nicht minder interessanten Programm 2015 bereits weitgehend verplant sind“.

Laut Kulturstaatsministerin Grütters soll der Preis „die Arbeit und das Engagement dieser kulturellen ‚Ermöglicher‘ stärker in das öffentliche Bewusstsein rücken“. In ihrer Laudatio weist die Ministerin weiter darauf hin, dass gerade auch „die kleinen und mittleren Livebühnen … mit ihren ambitionierten und innovativen Programmen abseits des Mainstreams ein wichtiger Bestandteil unserer Kulturlandschaft sind“.

Ambitioniert und innovativ war auch die Durchführung der Veranstaltung zur Preisverleihung im Kulturzentrum „Markthalle“ in Hamburg. Die Preisträger wurden in einem „stylishen“ englischen Schulbus vom Hotel abgeholt und von den „Ruffcats“ als Marching Band auf einem roten Teppich in den Veranstaltungsraum geleitet. Dort gab es in einer „PreParty“ einen kurzen Stehempfang und eine Führung durch das Kulturzentrum. Kleinere Club- und Veranstaltungsräume, eine Kunsthalle, zwei Bars, der große Veranstaltungssaal für rund 500 Gäste, die große Bühne und ein Blick „Backstage“ hielten viele Anregungen für die preisgekrönten Veranstalter aus ganz Deutschland bereit. Von den Strapazen der Führung konnten sich die Gäste danach mit „Fingerfood“ und Getränken erholen und Kontakte zu den anderen Preisträgern knüpfen.

Eloquent und humorvoll moderiert durch den Vizepräsidenten des Deutschen Musikrates, Aufsichtsratsvorsitzenden der „Initiative Musik“ und Vorsitzenden der neunköpfigen Fachjury Prof. Dieter Gorny, aufgelockert durch musikalische Einlagen der „Ruffcats“ und anderer Formationen überreichte die Ministerin die deutschlandweit insgesamt 58 Auszeichnungen (aus über 300 Bewerbungen in der engeren Wahl) an die Preisträger, darunter vier Jazzclubs aus Baden-Württemberg.

Prof. Dieter Gorny sieht in den prämierten Clubs „elementare Keimzellen von musikkulturellen Entwicklungen mit einer wichtigen Strahlkraft in alle Szenen der Musik hinein.“ Der Preis zielt nach Gorny „darauf ab, mehr Aufmerksamkeit für jene zu schaffen, die diese besonderen Kulturorte betreiben.“ Und weiter: „Eine nachhaltige Debatte zu deren Unterstützung in den Kommunen können wir nur anstoßen, wenn wir diesen Preis kontinuierlich veranstalten. Eine lebendige Livemusikszene ist ein nicht zu unterschätzender Standortfaktor, der viele Menschen interessiert und bindet – vor allem diejenigen, die wir für die Zukunft unserer Städte und unserer Gesellschaft brauchen.“

Dass hier ein Biberacher Club unter großer Konkurrenz deutschlandweit den Platz aufs Treppchen schaffte, erfüllt die Macher vom Jazzclub Biberach mit Freude und auch mit ein wenig Stolz. Auf jeden Fall stärkt dies die Motivation für weitere ambitionierte Veranstaltungsreihen, deren Auftakt bereits am kommenden Freitag im Jazzkeller erfolgt.

Text: Dr. Helmut Schönecker / Foto: Initiative Musik