Archiv – Jazzclub Biberach e.V.

Torsten Zwingenberger 4tet

Am 25.09.2026 um 20:30 Uhr

Ort: Jazzclub Biberach

Beschreibung

Nachholtermin für das ausgefallene Konzert vom 10. Oktober 2025.

Torsten Zwingenberger ist in Biberach kein Unbekannter. Bereits zum dritten Mal bringt er Hauptstadtjazz in die kleine oberschwäbische Jazzmetropole. Mit seiner aufsehenerregenden Schlagtechnik „Drumming 5.1“ auf einem erweiterten Schlagzeug erzeugt er ein breites Spektrum unterschiedlichster Stimmungswelten in einem bunten Stilmix aus Modern Swing, Hardbop, Cooljazz, brasilianischen Rhythmen oder funkigem Souljazz. Gleichermaßen in speziellen Arrangements von Standards aus dem American Songbook oder in Eigenkompositionen der Bandmitglieder stellt er in seinem aktuellen Programm sein neuestes Album „Best Boost“ vor. Seine Mitmusiker und deren frühere Bandkollegen lesen sich ebenfalls wie ein „Who’s Who“ des Jazz. Patrick Braun, Kenneth Berkel und Carmelo Leotta musizierten mit Ack van Rooyen, Jiggs Whigham, Archie Shepp, Bobby Durham und vielen anderen, auch sind sie als Arrangeure und Komponisten für Theater, Big Band und andere Ensembles tätig.

https://zwingenberger.berlin/

Patrick Braun (Saxofon)
Kenneth Berkel (Piano)
Carmelo Leotta (Bass)
Torsten Zwingenberger (Schlagzeug/Perkussion)

Eintritt: 22 Euro, Jazzclub-Mitglieder 18 Euro, Studierende 10 Euro,
freier Eintritt für Biberacher Schülerinnen und Schüler

Foto: Christa Zwingenberger

9bar (Biberacher Musiknacht)

Am 20.03.2026 um 20:00 Uhr

Ort: Jazzclub Biberach

Beschreibung

Im Rahmen der 29. Biberacher Musiknacht: PopRockHipHopBrass

9bar – Die 2014 gegründete Band aus dem Allgäu trägt diesen Namen nicht umsonst. An der
Front steht eine junge Frau, die mit ihrer gefühlvollen Stimme sowohl berührt als auch
beeindruckt und die Energie widerspiegelt, welche in dieser Band steckt. Ein Saxophon, drei
Trompeten, zwei Posaunen und ein Sousaphone bilden dahinter ein Kompressorsoundsystem
ohne Überdruckventil. Um ein solch brassplosives Gemisch unter Kontrolle zu halten, steht die
Rhythmusgruppe, bestehend aus Drums und Bass, wie ein Fundament auf der Bühne. Die
Musiker von 9bar sind von verschiedenen Genres geprägt. Ein vielseitiges Programm ist
vorprogrammiert. Egal ob Eigenkomposition oder Eigeninterpretation – fangen die Schallwellen
an zu schwingen, fangen die Füße an zu zappeln. Pop, HipHop und Funk werden durch
Improvisation und jazzige Einflüsse angereichert und zu einem kraftvollen Mix vereint.
Elektronische Beats sowie eine gnadenlose, elektronische Klampfe vollenden den druckvollen
Sound der 11-köpfigen Band.

Band:
Mara Immler – vocals
Max Wetzel – sax
Steven Fink – trumpet
Pascal Dillmann – trumpet
Johannes Bemetz – trumpet
Philipp Schmid – trombone
David Heidel – trombone
Andreas Groß – sousaphone
Konrad Immler – bass/vocals
Lukas Kolb – guitar/bass
Jan Heidel – drums

Bändelvorverkauf: Kartenservice Rathaus, Stadtbuchhandlung, Goldener Rebstock, Altes Haus – ab Mitte Februar

Foto: 9bar

13.03.2026: Matti Klein Soul Trio

Das Matti Klein Soul Trio begeistert das Publikum im Biberacher Jazzkeller
Zu den eher seltenen Klangereignissen zählen „Jazz Organ Trios“, umso erfreulicher, dass binnen eines Jahres deren zwei auf der Bühne des Jazzclubs performten. Wunderten wir uns 2025 noch über Manfred Junkers Uralt-Hammond/Leslie-Kombination, so galt es diesmal als Pendant dem betagten Wurlitzer E-Piano aus den 60ern und einem Fender Rhodes Bass Jahrgang 1972 Gehör zu schenken. Und „höre da“, der besondere Reiz der alt-bekannten Klänge stellte sich schlagartig ein. Matti Klein und sein Soul Trio fesselten von der ersten Sekunde an und brachten reichhaltig Groove in den Jazzkeller. Neben dem Organisten Matti Klein brillieren Lars Dieterich mit Tenorsaxophon und Bassklarinette sowie André Seidel am Schlagzeug. Vorangestellt wurden einige Stücke aus ihrem gefeierten Album „Bouncing‘ in Bubbleverse“, einer gekonnten Mischung aus Soul-Jazz, Hip-Hop, Funk und mitunter sphärischen Klangwelten. Klein zeigte sich selbst erstaunt über die tolle Akustik des Jazzkellers, den Reiz des „unplugged“-Spielens, sind die drei doch zumeist in wesentlich größeren Konzerträumen zu hören, und das weltweit seit 2017.

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Matti Klein Soul Trio

Am 13.03.2026 um 20:30 Uhr

Ort: Jazzclub Biberach

Beschreibung

Matti Klein Soul Trio: Bouncin’ In Bubbleverse – Release-Tour

Dem Genre „Deep-Fried Contemporary Soul-Jazz“ zugeordnet lotet das Trio aus Matti Klein, Lars Dieterich und André Seidel, seit 2017 weltweit auf Tour, die Möglichkeiten des Soul-Jazz neu aus. Ist Soul ein Gefühl, das unter die Haut geht, ein mitreißender Musikstil mit schwarzen Wurzeln, verkörpert er eine eigene Identität, lässt er sich einfach so spielen oder muss man ihn leben? Auf ihrer Release Tour des neuesten Albums „Bouncin‘ In Bubbleverse“ begeistern sie Kritiker und Soulgourmets gleichermaßen – mit eingängigen Melodien und eindrucksvollen, lange nachhallenden Gesellschaftsreflexionen, in denen sich die Vielfalt ihrer weltweiten Tournee-Erfahrungen spiegelt. Dass dabei natürlich auch der Sound stimmen muss, warme Wurlitzer-, Fender Rhodes Piano Bass-Klänge, wabernde Tenorsaxofon- und Bassklarinettenklänge aber auch elastische Funky-Drums erklingen, versteht sich von selbst. Mit ihren Vintage-Instrumenten, aus der Perspektive des 21. Jahrhunderts neu interpretiert, wandeln sie auf wenig betanzten Pfaden, abseits der beliebten Hammond-Orgel-Trios. Das Matti Klein Soul Trio macht sein eigenes Ding, seinen ganz individuellen, heißen Sound, authentisch, überzeugend und in einer „epischen Schönheit, die ihresgleichen sucht“ (JAZZTHETIK – Magazin).

http://www.matti-klein.de

Matti Klein (Wurlitzer, Rhodes Bass)
Lars Dieterich (Bassklarinette, Tenorsax)
André Seidel (Schlagzeug)

Eintritt: 22 Euro, Jazzclub-Mitglieder 18 Euro, Studierende 10 Euro,
freier Eintritt für Biberacher Schülerinnen und Schüler

Foto: JM Jorissen

27.02.2026: Jakob Bänsch Quartett

Zuhören, Eintauchen, Untertauchen, Wohlfühlen

Jakob Bänsch Quartett eröffnet neue Horizonte

BIBERACH – Der mit dem Deutschen Jazzpreis 2024 ausgezeichnete Komponist und Jazztrompeter Jakob Bänsch aus Pforzheim eröffnete mit seinem Quartett beim Freitagskonzert des Jazzclubs neue Horizonte. Eigenkompositionen fast aller Bandmitglieder, ausgesuchte und für Jakob Bänsch und sein Quartett wohl auch stilprägende Standards von Wayne Shorter („Fall“) oder Fred Coots („For All We Know“) sowie von dem brasilianischen Gitarristen und Sänger Toninho Horta („Pedra da Lua“ svw. „Mondstein) spannten einen weiten stilistischen Bogen, der sich zum Konglomerat eines modernen Jazzstils mit persönlicher Note verdichtete und  der nicht nur gut zum Anhören war, sondern zum Ein- und Untertauchen, zum plastischen Erleben und zu kurzweiliger Unterhaltung einlud.

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Jakob Bänsch Quartett

Am 27.02.2026 um 20:30 Uhr

Ort: Jazzclub Biberach

Beschreibung

Vielversprechender „Rising Star“ der europäischen Jazzszene in den Fußstapfen von Wynton Marsalis

Für sein Debütalbum „Opening“ wurde der Trompeter und Komponist Jakob Bänsch mit dem Deutschen Jazzpreis 2024 als „Debütalbum des Jahres“ ausgezeichnet. Im Februar 2025 folgte sein zweites Album „All The Others“, welches impressionistische Klassik, modernen Jazz und Folk-Elemente kunstvoll miteinander verwebt. Der Grenzgänger ist als Sohn klassisch geprägter Eltern in der Nähe von Pforzheim aufgewachsen und erhielt schon früh sowohl eine klassische als auch eine Jazz-Ausbildung. Bereits als Jugendlicher war er parallel Mitglied im Landesjugendorchester und im Landesjugendjazzorchester Baden-Württemberg. 2020 wurde er Mitglied des Bundesjazzorchesters. Mit seinen eigenen Bands trat er bereits in den renommiertesten Jazzclubs und auf führenden Festivals Deutschlands auf – darunter die Leverkusener Jazztage, Jazz Baltica und JazzOpen Stuttgart – und arbeitete eng mit internationalen Größen wie Nathan East, Nils Landgren, Wolfgang Haffner, Emil Mangelsdorff, Wolfgang Niedecken, Max Mutzke, Michael Abene sowie als Solist mit der WDR Big Band zusammen. Als Komponist wurde Bänsch an der HfMT Köln ausgebildet, war Stipendiat des WDR Composers Fellowship Programms und Teilnehmer der Elbphilharmonie Jazz-Academy. Seine Werke schöpfen ihre Inspiration vor allem aus der klassischen Musik um 1900 (u.a. Maurice Ravel, Claude Debussy, Alexander Scriabin) sowie dem Modern Jazz der 1960er- und 1970er-Jahre (z.B. Wayne Shorter, Herbie Hancock). Aus dieser Verbindung entsteht ein unverwechselbarer Sound – gespickt von Lyrik, symphonischer Dramaturgie, epischer Intensität und Virtuosität.

https://www.jakobbaensch.com/

Jakob Bänsch (Trompete, Flügelhorn)
Niklas Roever (Klavier)
Jakob Obleser (Kontrabass)
Leo Asal (Schlagzeug)

Eintritt: 22 Euro, Jazzclub-Mitglieder 18 Euro, Studierende 10 Euro,
freier Eintritt für Biberacher Schülerinnen und Schüler

Foto: Vincent Sima