Jazzclub Biberach e.V.

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Der Biberacher Jazzpreis ist ein international ausgeschriebener Preis für den Jazznachwuchs.

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Jazz in Mass and More – Konzertgottesdienst

Am 24.03.2019 um 11:00 Uhr

Ort: Kirche zur Heiligsten Dreifaltigkeit, Biberach

Beschreibung
An der Komposition „A Little Jazz Mass“ des britischen Komponisten und langjährigen Mitglieds der „King’s Singers“ Bob Chilcott entzündete sich die Idee, zeitgenössischen Jazz auch einmal im Rahmen eines Gottesdienstes aufzuführen. Nachdem bereits die ersten Proben im Jazzchor (Ltg. Helmut Schönecker) zeigten, dass hier ein frisches und freches aber auch von der Aufführungsdauer her relativ kurzes Werk vorlag, ging die Suche nach weiteren Stücken los und die Idee, daraus nicht nur eine Messe sondern gleich ein ganzes Kirchenkonzert zu gestalten, nahm zunehmend Gestalt an.

Als die Schulchöre und der Projektchor des Wieland-Gymnasiums (Ltg. Marion Weigele) ihre Mitarbeit zusagten und in einem ersten gemeinsamen Workshop mit der Stuttgarter Dozentin und Jazzsängerin Fola Dada den Startschuss gaben, nahm das Projekt weiter Fahrt auf. Mittlerweile sind zur Unterstützung noch der Jugendchor Voicelab der Landesakademie (Ltg. Klaus Brecht) und der Schulchor vom Pro-Gymnasium Bad Buchau (Ltg. Ute Dorn) dazugekommen.

Nach vorbereitenden Probetagen in der Landesakademie Ochsenhausen und in St. Norbert in Rot/Rot werden am 23. März im Rahmen eines abendfüllenden Kirchenkonzertes (Beginn 18.30 Uhr) und am 24. März (11.00 Uhr) in komprimierter Form im Rahmen eines Konzert-Gottesdienstes, jeweils in der Dreifaltigkeitskirche in Biberach die Früchte dieser großangelegten Zusammenarbeit präsentiert. Mit dem Clara Vetter Trio ist es gelungen, eine professionelle Begleitband zu arrangieren, die zum Auftakt des Veranstaltungswochenendes bereits am 22. März ein eigenes Clubkonzert im Jazzkeller spielt.

Benefizveranstaltung für das Schulprojekt in Ugwaku.
Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

25. Biberacher Musiknacht: 9bar

Am 05.04.2019 um 20:30 Uhr

Ort: Jazzclub Biberach
(c/o Bruno-Frey-Musikschule, Wielandstraße 27, 88400 Biberach an der Riß)

Beschreibung
9bar = PopBrass – UrbanBrass – RiotJazz

Die Band aus dem Allgäu trägt ihren Namen nicht umsonst, denn druckvoller Sound ist garantiert. An der Front steht eine junge Frau, die mit ihrer gefühlvollen Stimme sowohl berührt als auch beeindruckt und die Energie widerspiegelt, die in dieser Band steckt.
Ein Saxophon, drei Trompeten, zwei Posaunen und eine Tuba bilden dahinter ein Kompressorsoundsystem ohne Überdruckventil. Um ein solch brassplosives Gemisch unter Kontrolle zu halten, steht die Rhythmusgruppe mit Drums und Bass wie ein Fundament auf der Bühne.

Die Musiker von 9bar sind von verschiedenen Genres geprägt, was für ein dementsprechend vielseitiges Programm sorgt. Egal ob Eigenkomposition oder Eigeninterpretation – fangen die Schallwellen an zu schwingen, fangen die Füße an zu zappeln. Pop, HipHop und Funk werden durch Improvisation und jazzige Einflüsse angereichert und zu einem kraftvollen Mix aus UrbanBrass und RiotJazz mit gelegentlichen Jamaica-Ausflügen verbunden. Der DJ untermauert diesen Mix mit feinstem elektronischem Gedankengut und Fingerspitzengefühl an den Plattentellern.

www.backstagepro.de/9bar

22.02.2019: Malstrom

Energetischer Jazz von Malstrom

BIBERACH – Die Band Malstrom absolvierte im Rahmen der Freitagskonzerte am 22.02.2019 ihr Preisträger-Konzert im Jazzkeller Biberach und riss das Publikum erneut mit ihrer Energie mit. Die drei Musiker überzeugten den bis auf den letzten Platz gefüllten Jazzkeller mit ihrer Dynamik, melodischen sowie rhythmischen Überraschungen, messerscharfen Breaks und erfrischender Spielfreude.

Jo Beyer (Schlagzeug), Florian Walter (Saxofon) und Axel Zajac (Gitarre), Sieger des Internationalen Biberacher Jazzpreises 2018, füllen mit ihren selbst komponierten Stücken von der ersten Sekunde an den Raum mit einer Abwechslung aus sphärischen Klängen und urgewaltigen Rhythmen. Dabei lösen und verbinden sich die drei immer wieder auf unterschiedlichste Weisen. Mal treffen sich Schlagzeug und Gitarre zu komplexen Abfolgen, dann Saxofon und Gitarre zu auf den Punkt gespielten Melodien oder Saxofon und Schlagzeug diskutieren über ihre Themen in Titeln wie „Ach komm schon“ oder „Ein Monchichi geht nie zum Frisör“. Die Erklärung für die eigensinnigen Titelgebungen durften sich die Zuhörerinnen und Zuhörer nach dem Konzert persönlich von den sympathischen Akteuren geben lassen, nebst einem Autogramm auf eines ihrer Alben.

Für das Publikum war es ein beeindruckendes Erlebnis für alle Sinne: Es bekam auf die beste Weise mächtig was auf die Ohren und die Augen wurden Zeuge inspirierter Energie.

Text: Jasmin Mohn
Fotos: Wolfgang Volz