Jazzclub Biberach e.V.

Landesjazzfestival Baden-Württemberg vom 10. bis 26. April 2026 in Biberach !

www.landesjazzfestival-bc.de

Das Programm ist veröffentlicht, der Vorverkauf hat begonnen.

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Konzerte

Hier finden Sie unsere bevorstehenden Veranstaltungen sowie eine Rückschau auf vergangene Konzerte.

Jazzpreis

Der Biberacher Jazzpreis ist ein international ausgeschriebener Preis für den Jazznachwuchs.

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Im Archiv finden Sie Ankündigungen und Kritiken von fast allen Konzerten seit der Jahrtausendwende.

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Tango Transit

Am 17.01.2026 um 20:30 Uhr

Ort: Jazzclub Biberach

Beschreibung

Der Tango lebt und belebt, gestern wie heute

Mit ihrem neuen Konzertprogramm „Akrobat“ mischen die drei Solisten des Frankfurter Trios „Tango Transit“ erneut die Szene auf. Seit bald 20 Jahren demonstrieren Martin Wagner, Hanns Höhn und Andreas Neubauer auf mittlerweile sechs CDs und einer DVD, dass der Tango nach wie vor lebendig und kraftvoll ist. Gespeist aus der Energie und Ausdruckskraft des klassischen, fest in der argentinischen Volksseele verwurzelten Tangos heraus, bahnen sie immer wieder neue Wege, integrieren zeitgemäße Stilelemente und mischen diese mit einem modernen Sound. Schmatzende Bass Drum Sounds aus dem HipHop- und House-Genre oder der Einsatz von Wah-Wah und Verzerrer fürs Akkordeon sind ebenso wenig ein Tabu wie Elemente aus der Cajun-Musik Louisianas, dem „stile barbaro“ des Balkans, französische Musette oder orientalische Klänge. Neben Eigenkompositionen enthält das aktuelle Programm auch Arrangements von Roger Waters „Brain Damage“, Astor Piazzollas „Libertango“ oder gar Felix Mendelssohn-Bartholdys „Elfentanz“. Selten erlebt man so viel Leidenschaft auf der Bühne.

https://tangotransit.de/

Martin Wagner (Akkordeon)
Hans Höhn (Kontrabass)
Andreas Neubauer (Schlagzeug)

Eintritt: 22 Euro, Jazzclub-Mitglieder 18 Euro, Studierende 10 Euro,
freier Eintritt für Biberacher Schülerinnen und Schüler

Foto: Tango Transit

22.12.2025: Rootbears | Weihnachts-Jazz

Weihnachtsjazz mit den ROOTBEARS #36 – Liebgewordener Kult in der Schützenkellerhalle
BIBERACH – Alle Jahre wieder treffen sich die Fans der Wurzelbären zwei Tage vor Weihnachten um einem kulturellen Ereignis von erregender Einmaligkeit beizuwohnen. Fest verwurzelt in der Erde der Jazz- und Soultradition gaben sich die fünf ROOTBEARS bereits zum 36. Mal die Ehre und scheuten keine Mühen, ihre Fangemeinde stilvoll auf Weihnachten einzustimmen. Bereits eineinhalb Tage nach dem Vorverkaufsstart im November ausverkauft, sinnen Jazzclub und Band auf bessere Lösungen im kommenden Jahr. In gewohnter Weise aber mit neuen Inhalten lieferten die Biberacher Urgesteine, launig moderiert von Rüdiger Przybilla, in entspannter Atmosphäre ein abwechslungsreiches Programm mit hohem Unterhaltungswert. Im Duo, im Trio, im Quartett oder mit allen Fünfen, gesungen, gerappt, gespielt, gewitzelt, parodiert und karikiert, mal mehr Jazz, mal mehr Soul, mehr Latin, mehr Funk oder mehr Choral, mit wechselndem Instrumentarium, gutem Sound und bester Stimmung war Kurzweil Küchenmeister. Flapsige Beiläufigkeit und emotionale Tiefe sind für die illustre Truppe kein Widerspruch, ansprechende Improvisationen selbstverständlich.

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Hardt Stompers

Am 18.01.2026 um 11:00 Uhr

Ort: Jazzclub Biberach

Beschreibung

Eine Hommage an die Tradition – Jazz-Frühschoppen mit Weißbier und Weißwurst

Eine musikalische Verbeugung vor der über 100jährigen Tradition des Jazz in Verbindung mit einem stimmungsvollen Frühschoppen, mit Weißbier und Weißwürsten zum Jahresauftakt, gehören für den nun auch schon 50jährigen Jazzclub zu den liebgewordenen Traditionen. Und wer wäre dazu besser in der Lage, wie die sechs „gestandenen Mannsbilder“ der „Hardt Stompers Traditional Jazzband“, die im Kern nun auch schon seit 45 Jahren den traditionellen Jazz pflegen. Hervorgegangen aus einer Lehrerband des Reutlinger Bildungszentrums im Gewann „Hardt“ zelebrieren die mittlerweile handverlesenen Jazzer aus dem ganzen Schwabenländle stilsicher den traditionellen Jazz aus der New Orleans Ära. Die traditionelle Combobesetzung mit Klarinette, Trompete, Posaune, Banjo, Tuba und Schlagzeug, gelegentlich auch alternierend mit Gitarre und Kontrabass, bietet gefälligen und unterhaltsamen Oldtime Jazz, gelegentlich auch mit karibischen Einflüssen oder in Standards mit unterlegten deutschen Texten. Ebenso fachkundige wie launige Ansagen zum Repertoire gehören zu den Kernkompetenzen der Gute-Laune-Truppe.

https://www.hardtstompers.de/

Günter Friedhelm (Kornett, Gesang)
Wolfgang Schenk (Posaune, Gesang)
Wolfgang Albrecht (Klarinette, Saxofon)
Kurt Schlaf (Banjo, Gitarre)
Benjamin Reiner (Tuba, Kontrabass)
Karel Vlach (Schlagzeug)

Eintritt: 22 Euro, Jazzclub-Mitglieder 18 Euro, Studierende 10 Euro,
freier Eintritt für Biberacher Schülerinnen und Schüler

Foto: Benjamin Reiner

12.12.2025: Clara Vetter [synaesthesia]^4

Seltenes Phänomen der „Synästhesie“, übersetzt für Unbegabte

Clara Vetter – Trio verbindet visuelle und auditive Reize, Kunstverein und Jazzclub

BIBERACH – Stimmungsvoll und dennoch so gar nicht weihnachtlich empfing der Jazzkeller bei einem ganz besonderen Freitagskonzert seine Gäste. Ein so ungewöhnliches Trio aus Klavier, künstlerischer Videoprojektion mit gleich drei Beamern, einigen Punktstrahlern sowie einem Lautsprecher-Set, über welches der kurzfristig erkrankte Gitarrist Alexander Rueß per Videokonferenz aus dem knapp 700km entfernten Berlin zugeschaltet war, hatte es im Jazzkeller noch nie gegeben. Eine Kooperation mit dem Kunstverein ebenso wenig.

Ein Projekt in dem mit Synästhesie begabte Musiker und bildende Künstler in einer interaktiven Performance ihre Impressionen mit dem Publikum teilten und gelegentlich auch erläuterten ist ebenfalls nur sehr selten zu finden. Der experimentelle Charakter der Unternehmung lockte zwar nicht ganz so viele Besucher wie sonst in den Jazzkeller und die Anwesenden sahen sich dann auch tatsächlich vor eine nicht ganz einfache Herausforderung gestellt. Galt es doch, nicht nur entspannt zurückgelehnt, der Musik zu lauschen, sondern darüber hinaus noch aktiv die Verbindung zur Kunstinstallation von Micha Otto mit raumfüllenden Videoprojektionen herzustellen und einen verborgenen Sinn zu entdecken: die Synästhesie.

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