Kritik – Seite 5 – Jazzclub Biberach e.V.

07.02.2020: Miles & More

Zum Auftritt der Local Heroes von „Miles & More“ im Jazzkeller gibt es leider keinen Pressenachbericht zum Hörgenuss des Abends. Aber Wolfgang Volz hat mit seiner Kamera die Atmosphäre bestens eingefangen:

02.02.2020: Hardt Stompers | Jazz-Frühschoppen

Hardt Stompers erfinden neue Band-App

Wohlfühlatmosphäre im Biberacher Dixieland

BIBERACH – Die traditionellen Jazzstile nehmen bei den Jazzbibern traditionell keinen sehr breiten Raum ein. Umso erfreulicher ist es, dass der meist etwas älteren Fangemeinde mit dem Jazz-Frühschoppen zum Auftakt des Veranstaltungsjahres im stimmungsvollen Ambiente des Jazzkellers doch ein Event der Spitzenklasse aus diesem Genre geboten wird. Mit den „Hardt Stompers“ hat eine über die Landesgrenzen hinaus bekannte New Orleans Jazzband im 40. Jahr ihres Bestehens in runderneuerter Besetzung jetzt ihre Biberach-Premiere gegeben und den Jazzkeller in ein Dixieland verwandelt.

Bei einem Sektfrühstück, bei Brezeln, Weißwurst und Weißbier konnten die Gäste zweieinhalb Stunden lang gediegenem Jazz aus der alten Schule lauschen, über die launigen Moderationen und Witze des singenden Trompeters Günter Friedhelm schmunzeln oder auch mal herzhaft lachen und sie konnten tatsächlich auch manch Neues über die alte Musik erfahren. In der klassischen Musik erscheint es den meisten Hörern völlig selbstverständlich, dass die alten Stücke mit jeder Neuinterpretation auch immer wieder neu erstehen und aus der Gegenwart heraus neu gedeutet werden. Viele der größten Komponisten, allen voran Bach, Mozart und Beethoven, waren bekannt und wurden von ihren Zeitgenossen bewundert und geschätzt als große Improvisatoren. Nicht zuletzt deshalb gilt selbst im Bereich der klassischen Musik der Begriff sklavischer Werktreue längst als entsorgt.

Umso erfreulicher ist es daher, wenn sich auch im Bereich der weitgehend improvisierten Jazzmusik die Traditionen nicht verhärten und bloße Coverversionen die Vergangenheit einfrieren und verklären wollen. Da wo Formabläufe, Melodien und Harmoniefolgen nur lockere Anhaltspunkte liefern und selbst Texte nicht mehr sakrosankt sind, da beginnt auch die alte Musik zu leben und neue Frische auszustrahlen. Was Wunder, wenn die Hardt Stompers aus diesem Geist heraus etwa den Oldie über „Alexanders Ragtimeband“ in „Alexanders Band App Song“ verwandeln und in einer brillanten Transkription mit witzigen und zeitgemäßen, mitunter gar zeitkritischen Texten versehen. Angesichts solcher Innovationen darf man auch auf die im Jubiläumsjahr entstehende vierte CD gespannt sein.

Die sechs Pfundskerle aus dem ganzen Ländle scheuten auch nicht davor zurück, karibisches Flair in ihre Cocktails zu mixen oder im Stile einer mexikanischen Mariachi-Band mit „Mama Inez“ über „Antibes“ und „Trinidad“ nach „Panama“ zu tanzen. Die Improvisationen klangen dabei immer spontan und authentisch und selbst die virtuoseren Soli – vor allem in der überaus agilen Holzbläserabteilung des Heidelbergers Manfred Schütt – wirkten immer organisch, niemals aufgesetzt oder als bloß äußerliche Zutat zum Selbstzweck eingesetzt. Die raue Kratzstimme und das expressive Trompetenspiel von Louis Armstrong wirkten in der Verkörperung durch Günter Friedhelm verblüffend echt, Wolfgang Schenk entlockte seiner Posaune selbst in der Sopranlage noch samtweiche Töne. Bedenken, dass aufgrund rasend schneller Passagen der Zug heiß laufen könnte, erwiesen sich als grundlos. Im fliegenden Wechsel zwischen Kontrabass und Tuba fand Karl-Otto Schmidt immer den richtigen Groove. Dabei wurde er trefflich unterstützt durch den stilsicher singenden und swingenden Peter Maisenbacher an Banjo oder Gitarre sowie durch den, keinem musikalischen Spaß abgeneigten Drummer Frank Richling. Nachdem keine Weißwurst das Konzertende überlebte, ging nach dem Zugaben-Set die Veranstaltung für viele der zufriedenen Besucher nahtlos in den Nachmittagskaffee über.

Text und Fotos: H. Schönecker

31.01.2020: Jakob Manz Project

Umjubelte Jazzpreisträger geben spektakuläres Konzert

Das „Jakob Manz Project“ entfesselt gewaltige Leidenschaften.

BIBERACH – Fast zwei Jahre dauerte es, bis es dem Planungsteam des Jazzclubs endlich gelang, die viel gefragte Siegerformation des internationalen Biberacher Jazzpreises 2018 auf die Bühne des Jazzkellers zu bekommen. Dicht gedrängt und voller Erwartung harrten Besucher aus nah und fern auf das „Saxophon-Wunderkind“, dem es damals bei starker Konkurrenz gelungen war, mit seinen zarten 16 Jahren sowohl den 1. Preis als auch den Publikumspreis abzuräumen.

Erkennbar gereift und mit noch größerem Ideenreichtum aber mit derselben jugendlichen Kraft und Leidenschaft ging das Quartett beherzt zur Sache. Nach dem fulminanten Opener folgten Schlag auf Schlag vielgestaltige und eindrucksvolle Eigenkompositionen vor allem vom Pianisten Hannes Stollsteimer und vom vielfach preisgekrönten Bandleader Jakob Manz.

Titel wie „Captan Kan“, „Arabian Islands“ oder „Eyes Up“ sorgten in ihrer musikalischen Gegensätzlichkeit für Abwechslungsreichtum und Spannung. Trotz ihrer strukturellen Dichte kam die Expressivität dabei nicht zu kurz, trotz knackiger Beats und dichten, hochdifferenzierten Rhythmen vom Schlagzeug (Paul Albrecht) traten immer wieder auch sensible und transparente Abschnitte auf und trotz aller Virtuosität und beherzt zupackender Dynamik kamen auch die lyrischen Aspekte zu ihrem Recht. Trotz aller Ernsthaftigkeit kam auch der Humor, wie etwa in „Maltes Mops“, keinesfalls zu kurz.

Die einzige Coverversion des Abends war Herbie Hancocks „Watermelon Man“ vor der Pause – trotz erheblicher Verfremdung von einem kundigen Gast erkannt – und es spricht für die hohe Qualität der Eigenkompositionen, dass diese daneben keinesfalls blass aussahen. Nach zweieinhalb Jahren Bandgeschichte des „Jakob Manz Project“ wird in den nächsten Wochen die erste eigene CD produziert und im Juli in einem Releasekonzert im Stuttgarter Jazzclub BIX vorgestellt. Einen ersten Vorgeschmack darauf konnte das immer wieder in lange Beifallsstürme ausbrechende Biberacher Publikum bei diesem Konzert exklusiv erleben.

Einen ganz besonders nachhaltigen Eindruck hinterließ eine frühe Komposition von Jakob Manz. In seiner Anmoderation gestand er, anlässlich seiner damals vom Onkel spendierten Konfirmationsreise von Dettingen nach Frankfurt am Main erstmals in Kontakt mit einer großen Anzahl von Obdachlosen im und vor dem Bahnhofsgebäude geraten zu sein. Unter dem Eindruck dieser deprimierenden, ja schockierenden Erfahrung entstand mit „Desperation & Hope“ eine pittoreske Komposition mit programmatischen und darstellerischen Elementen, die buchstäblich unter die Haut ging und in ihrer Eindringlichkeit betroffen machte.

Wie vulkanische Eruptionen erklangen danach weitere Titel über „Bombylius“ aus der Gattung der „Wollschweber“ (vom Bassisten Frieder Klein am 6saitigen E-Bass), „Thunderbird“, „Zap Z“ oder „Fug Light“ bevor eine wunderbare Zugabe „How High Is The Sky“ den Abend in weiten Spannungsbögen und dem Hauch unendlicher Weiten beseelt ausklingen ließ.

Text und Fotos: H. Schönecker

17.01.2020: Stephan-Max Wirth Experience

Stephan-Max Wirth Experience überzeugen zum Saisonauftakt

Überschäumende Kreativität für Kopf und Herz

BIBERACH – Gekrönt mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik für ihre luxuriöse Spezial-Edition – einer CD-Box mit vier herausragenden Livekonzerten aus den letzten zehn Jahren der mittlerweile 25jährigen Bandgeschichte – konnte die gefeierte deutsch-holländische Formation um den Berliner Saxophonisten Stephan-Max Wirth zum Saisonauftakt des Jazzclubs zahlreiche begeisterte Fans in den Jazzkeller locken. Viele Gäste waren sogar aus Ulm, Ravensburg, Friedrichshafen oder dem Allgäu angereist um den besonderen Anlass nicht zu verpassen. Sie wurden ebenso wenig enttäuscht wie die Fans aus der näheren Umgebung. Wirths mittlerweile drittes Konzert in Biberach war schon beinahe ein Heimspiel. Langanhaltender, stürmischer Applaus und lautstarke Begeisterung kulminierten denn auch in zwei Zugaben, die zweite eine freie Improvisation über ein Thema aus dem Publikum.

Über zweieinhalb Stunden druckvoller, abwechslungsreicher Breitband-Jazz hielt die dichtgedrängt sitzenden Gäste permanent in Atem. Bereits die Titel der Kompositionen des Bandleaders, wie „Second Sun“, „Bluesmaschine“, „Space in Time“, „Kamsin“, „Winter in Paris“ oder „Ellipse“ ließen die Vielschichtigkeit und Komplexität ihrer Inhalte erahnen. Als sich dann – als eine äußerst seltene Rarität im Jazz – sogar ein zweistimmiger Kanon zwischen Saxophon und Gitarre, gleichermaßen filigran und druckvoll begleitet von E-Bass (Bub Boelens) und Schlagzeug (Florian Hoefnagels), ins Programm schlich, war auch noch dem letzten Besucher klar: hier weht nicht nur ein Hauch von Exklusivität.

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06.12.2019: Sebastian Studnitzky | Memento

Sebastian Studnitzky fasziniert und begeistert

Applaus-Dankeschön-Konzert lockt viele Gäste in den Jazzkeller

BIBERACH – Rekordverdächtige Besucherzahlen und stürmischer Applaus empfingen die in der Jazzszene ziemlich ungewöhnliche Besetzung aus Streichquintett, Klavier und Trompete um Sebastian Studnitzky im Jazzkeller, vom Jazzclub als Dankeschön für den Gewinn des deutschen Spielstättenprogrammpreises „Applaus“ ausgerichtet. Erste und zweite Violine, Bratsche, Cello und Kontrabass, eine in Jahrhunderten gereifte Besetzung mit der heute jedermann den Begriff Klassik verbindet, bildeten den fliegenden Klangteppich auf dem der Magier Studnitzky an den Tasten und Ventilen seine kreativen Ideen entfalteten konnte. Lebendig pulsierender harmonischer Wohlklang durchströmte den Veranstaltungsraum, in dem man eine Stecknadel hätte fallen hören. Die konzentrierte Aufmerksamkeit und die trockene Raumakustik forderten dabei den Musikern höchste Präzision und Disziplin ab.

Auch wenn Studnitzky kalauerte, im Jazz sei alles möglich und alles erlaubt und er diese Freiheit augenzwinkernd auch für sich und seine Improvisationen reklamierte, gelang es ihm in sympathischer Beiläufigkeit, gelegentlich auch etwas unterkühlt oder verspielt, seine Töne exakt so zu setzen, dass sie wie selbstverständlich wirkten und rundum überzeugten. Und auch wenn Studnitzky wiederholt die trockene Raumakustik monierte, die von den meisten Jazzern gerade geschätzt wird, hatte die resultierende Transparenz der Klänge doch auch ihr Gutes. War bereits die Reduktion auf ein Streichquartett eine Absage an den schwelgerischen selbstgenügsamen Wohlklang orchestraler Besetzungen, so verstärkte sich dieser Effekt im vollbesetzten Jazzkeller auf eine wohltuende kammermusikalische  Durchsichtigkeit, die gerade in den kompositorisch dichteren Passagen den Nachvollzug erleichterte. Der mal gestrichene, meist aber gezupfte Kontrabass fungierte dabei als strukturelle Brücke zwischen dem freieren Jazzidiom und den klassisch auskomponierten strengeren Komponenten, je nach Bedarf schlug sich der wandlungsfähige Paul Kleber der einen oder anderen Seite zu.

Gerade die stilistische Wandlungsfähigkeit von Kleber, und natürlich auch diejenige des abwechselnd am Kawaiflügel oder an der jazztypisch verhaucht geblasenen Trompete waltenden Studnitzky selbst, war gewissermaßen das Scharnier zwischen den beiden Welten Klassik und Jazz. Ein auf einem harmonisch erweiterten und moderat modernisierten Unterbau basierender Streicherapparat, durchzogen von weiten Melodielinien (etwa im Titelsong „Memento“ aus dem gleichnamigen Album) oder wellenförmig schwingenden Figurationen (wie in „Waves“ ) bildete häufig Grundlage für die Soloimprovisationen der Jazzabteilung. Im Unterschied zu den heutzutage immer häufiger verwendeten Loopmaschinen groovten und pulsierten die vier jungen Damen des Streichquartetts in wohltuender Natürlichkeit. Dass eine nicht loopbasierte Begleitung wesentlich komplexer, differenzierter, dynamischer und lebendiger klingt und, gerade weil sie durchkomponiert ist, überdies künstlerisch anspruchsvoller und klanglich ansprechender ist, ja sogar melodische, homophone und polyphone Aufgaben übernehmen kann (wie in „Fugato“), wertet diese und damit auch das ganze Projekt erheblich auf.

Studnitzky wandelt mit dieser Fusion auf einem Pfad, der bereits vor einem halben Jahrhundert Brücken zwischen den verschiedenen Genres schlagen sollte. Die moderne Musik und der moderne Jazz, beides hochentwickelte und stark ausdifferenzierte Sphären, sollten zusammenwachsen. Plötzlich war echter symphonischer Jazz denkbar geworden, Charles Mingus Lebenstraum erwachte, Gunter Schuller oder das „Modern Jazz Quartet“ gingen mit anderen zusammen den „dritten Weg“, der leider bis heute ein Pfad geblieben ist. Der Beifall und die Begeisterung – immerhin gab es zwei Zugaben – scheinen Studnitzky Recht zu geben, diesen Pfad zu erweitern und darauf zu neuen Ufern zu gelangen. Dankeschön an Studnitzy und seine Truppe, Dankeschön an den Jazzclub für einen inspirierenden Konzertabend.

Text: H. Schönecker; Beitragsfoto: Wolfgang Volz; Galeriefotos: Helmut Schönecker

 

29.11.2019: Axel Kühn Trio

Mehrfach preisgekröntes Axel Kühn Trio im Jazzkeller

Kraftvoll, überzeugend und authentisch

BIBERACH – Die drei bestens aufeinander eingespielten Musiker hatten eindeutig etwas mitzuteilen, eine Botschaft, die aus tiefstem Herzen kam und überaus kraftvoll nach außen drängte. Dabei fühlte sich das Trio um Axel Kühn beim Freitagskonzert im gut besuchten Jazzkeller sichtlich wohl, die Funken sprangen unmittelbar auf das Publikum über und die Spannungskurve ließ bis zum dreifachen Finale nicht einen Moment nach. Kräftig zupackend aber auch in entrückter Transzendenz fanden die Stücke, die meist aus der Feder des Bandleaders am Kontrabass stammten und sich größtenteils auf der neuen CD „Zeitgeist“ befinden, offene Ohren und großes Wohlwollen. Gleich zwei Zugaben rundeten einen erfüllten Abend ab.

Axel Kühn, mehrfach prämierter Jazz-Kontrabassist und -Komponist, verleugnete dabei keinesfalls seine Vorliebe auch für andere Musikstile. Schon der Umstand, dass er seine Musik selbst als Grunge-Jazz bezeichnet, lässt darauf schließen, dass er seine ästhetischen Wurzeln in den frühen 1990er Jahren im Umfeld von Kurt Cobain und „Nirvana“ hat. So fand sich unter vielen Eigenkompositionen auch der Coversong „Cats in the cradle“, im Original zwar von Harry Chapin in den 70ern komponiert, nach Johnny Cash in den späten 80ern, erst Mitte der 90er jedoch von Ugly Kid mit großem Erfolg in die Rock-Charts gebracht. Axel Kühn strickte daraus mit viel Herzblut eine durchaus überzeugende neue, eigenständige Version, die Spuren der Vorgängerversionen enthielt, Respekt vor dem Original zeigte und dennoch gänzlich neue Perspektiven herausarbeiten konnte.

Ebenso fanden die „Giant Steps“ des stilbildenden Jazz- und Saxophon-Giganten John Coltrane in Axel Kühns „Step by Step“ eine neue Heimat. Ein raffiniertes Konstrukt aus abwechslungsreichen, teilweise hochvirtuosen und komplexen Versatzstücken kulminierte in einem finalen Ostinato von Kontrabass und Klavier (Ull Möck) über dem der glänzend disponierte Schlagzeuger Eckhard Stromer, in Chicago geborener Schlagzeugdozent der Stuttgarter Musikhochschule, ein Füllhorn von rhythmischen Einfällen ausschüttete. Saubere Triolen auf der Hihat, kombiniert mit vertrackten 16tel-Rhythmen auf Snare und Becken und kontrapunktiert mit synkopierten Akzenten auf der Bassdrum ließen auch manchen fachkundigen Zuhörer fast schwindelig werden.

Einer der Höhepunkte des Abends war die Kühn’sche Version der Ballade „Don’t Cry“ von Axl Rose, Axel Kühns Namensvetter von den „Guns N‘ Roses“. Vom ursprünglichen Hard Rock blieben das geradlinig zupackende Moment und das ungekünstelte Sentiment, aus der Jazzperspektive die Variabilität, Komplexität und die Freiheit der Improvisation und – typisch auch für alle Eigenkompositionen Kühns – die Seele des Ganzen. Mit großem musikalischen Feingefühl vermag es Axel Kühn seinen Stücken das mitzugeben, was nur die ganz Großen in der Musik haben: Tiefgang und Überzeugungskraft. Der Finalist beim Biberacher Jazzpreis im Jahr 2006, Landesjazzpreisträger in Baden-Württemberg 2009 und Gewinner des europäischen Nachwuchsjazzpreises Burghausen hat mittlerweile nicht nur seinen eigenen Stil gefunden, in welchem er den Zeitgeist wie in einem Brennglas eingefangen hat, er beginnt Jazzgeschichte zu schreiben.

Text und Fotos: Helmut Schönecker