Archiv – Seite 58 – Jazzclub Biberach e.V.

Thomas Scheytt (Kooperation mit Bauhütte Simultaneum)

Am 25.11.2016 um 19:30

Ort: Friedenskirche Biberach
(, )

Beschreibung
Zweifacher Gewinner des German Blues Award 2015

Thomas Scheytt – Piano Solo

Klassiker des Blues & Boogie Woogie und eigene Kompositionen

Thomas Scheytt gilt als „einer der besten zeitgenössischen Boogie- und Blues-Pianisten. Er verbindet in seinem Spiel hohes pianistisches Können mit einer unglaublichen, tiefempfundenen Ausdrucksvielfalt“ (Jazzpodium Deutschland).

Der 1960 geborene Schwabe und Pfarrerssohn erhielt früh Klavier- und Orgelunterricht und liebäugelte zeitweise mit einer Ausbildung zum Kirchenmusiker. Sein Wunsch, Philosophie zu studieren, war allerdings stärker, was ihn „geradewegs“ in eine Karriere als Bluesmusiker führte…

Scheytt gehört zu den meistbeschäftigten Musikern der europäischen Blues- und Boogie-Szene. Er ist seit über 20 Jahren nicht nur als Solist, sondern auch mit seinen Formationen „Netzer&Scheytt“ sowie dem Trio „Boogie Connection“ in Jazzclubs und auf Festivals im In- und Ausland zu Gast.

„Invitation To The Blues“ und „Tribute To Meade Lux Lewis“, zwei Stücke von Scheytts Solo-Piano-CD „Inner Voices“, werden seit Jahren regelmässig im Deutschlandfunk gespielt. Seine neueste CD „Blues Colours“ wurde 2013 nominiert für den „Preis der deutschen Schallplattenkritik“.

Die Wertschätzung, die er sich durch seine Konzerttätigkeit, seine Kompositionen und seine CD-Einspielungen erworben hat, findet ihren Ausdruck in Auszeichnungen wie dem Audience Award 2000 des SWR (zusammen mit Ignaz Netzer) oder dem Freiburger Musikpreis 2003. Großes Ansehen verschaffte ihm der zweifache Gewinn des German Blues Award 2015 in den Kategorien „Bestes Piano“ und „Bestes Duo“.

„Aus Deutschlands Südstaaten, dem südbadischen Freiburg, kommt einer der „schwärzesten“ Boogie- und Blues-Pianisten weißer Hautfarbe. Thomas Scheytt verbindet in seinem Spiel hohes pianistisches Können mit einer unglaublichen, tiefempfundenen Ausdrucksvielfalt. Im Gegensatz zu vielen Boogie-Pianisten, die mit besonders schnellen Stücken überzeugen wollen, zeigt Thomas Scheytt gerade in langsameren Bluesstücken seine ausgereifte Spielkultur und sein ungewöhnliches Feeling. Außerdem erweist er sich als hervorragender Blues- und Boogie-Komponist. Die Hälfte der Stücke stammt aus seiner Feder; sie erreichen das Niveau der amerikanischen Vorbilder.“ – Andreas Geyer, Jazzpodium Deutschland

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Für diese Kooperationsveranstaltung von Jazzclub Biberach und Bauhütte Simultaneum gibt es keine Kartenreservierungen. An der Abendkasse sind genügend Karten verfügbar, alle Plätze in der Friedenskirche bieten eine gute Sicht auf den Künstler.

18.11.2016: Albie Donnelly’s Big Thing

„Mr. Supercharge“ Albie Donelly lässt es ordentlich krachen

BIBERACH – Ausverkauftes Haus beim Freitagskonzert des Jazzclubs. Der legendäre Liverpooler Bandleader, Sänger und Saxophonist Albie Donelly, bekannt geworden mit seiner Band „Supercharge“ u.a. als Vorgruppe von Chuck Berry, B.B. King oder auch Queen, lieferte mit seinem Club-Projekt „Big Thing“ im Jazzkeller eine faszinierende Show an Saxophon und Stimme ab. Mit den beiden routinierten Sidemen Ralf Heinrich (Schlagzeug) und Walter Uhlig (Keyboard/Bass) sowie dem typisch britischem Humor in seinen Anmoderationen sang und spielte sich Albie Donelly schnell in die Herzen der zahlreichen Blues- und Soulfans.

„Ich habe selten einen so coolen und ausgebufften Musiker auf der Bühne des Jazzkellers gesehen“, kommentierte einer der langjährigen Stammgäste unter den Besuchern des Konzertes. Und in der Tat ließ die Bühnenpräsenz des Altmeisters nichts zu wünschen übrig. Seinem Animationsprogramm zur Einbeziehung des Publikums, den „Rich People“ in den vorderen Reihen und den „Poor People“ auf den „billigen“ Plätzen im Hintergrund, konnte sich niemand entziehen. Mit seinem angeborenen Talent zur Situationskomik, spielte er die beiden Gruppen gegeneinander aus und stachelte sie so zu vokalen Höchstleistungen an.

Musikalisch kaum hinter Donelly zurück blieben seinen beiden, eigentlich sogar drei Mitstreiter. Walter Uhlig zauberte in perfektem Multitasking mit seiner linken Hand am Keyboard einen preiswürdigen Walking Bass, ohne deswegen in der Freiheit für die wilden Licks und Improvisationen in der rechten Hand merklichen Einschränkungen zu unterliegen und ersetzte somit den sonst obligatorischen Bassisten.

Superdrummer Ralf Heinrich, vom permanent frotzelnden Donelly als „gerade noch menschlicher“ („maybe he’s a human being“) Schlagzeuger vor versammeltem Publikum grausam „mißhandelt“, zelebrierte neben seinen witzig, spritzigen Begleitrhythmen auch ein ausgedehntes, energiegeladenes Schlagzeugsolo in der Tradition eines Gene Krupa oder Buddy Rich vom Allerfeinsten.  Gut strukturiert mit substanziellen Patterns und klanglichen Varianten, die auch aus ungewöhnlichen Spieltechniken gespeist wurden, ließ Ralf Heinrich ein auch dramaturgisch ausgefuchstes Rhythmusgewitter über dem verblüfften Publikum niederprasseln. Wahre Sturzbäche aus Schweiß und stürmischer, nicht endenwollender Beifall waren sein verdienter Lohn.

Dass der stilistische Schwerpunkt des Konzertes eindeutig im Bereich der älteren Traditionen des Blues und Soul lag, tat dem Unterhaltungswert keinen Abbruch. Mit dem „Hootchie-Coochie-Man“ von Muddy Waters aus dem Jahre 1954 als Zugabe entließ Albie Donelly seine restlos begeisterten Fans wieder in den schnöden Alltag, der für viele mit einer Autogrammstunde bei dem bestens aufgelegten Altstar begann.

 

gez. H. Schönecker

Albie Donnelly’s Big Thing

Am 18.11.2016 um 20:30

Ort: Jazzclub Biberach
(c/o Bruno-Frey-Musikschule, Wielandstraße 27, 88400 Biberach an der Riß)

Beschreibung
Albie Donnelly – „Mr. Supercharge“ – Big Thing

Der in Liverpool geborene Saxophonist, Leadsänger und Bandleader Albie Donnelly startete seine Karriere als Studiomusiker in London bei Produktionen mit Bob Geldorf, The Boomtown Rats, Graham Parker und anderen. Nachdem er 1973 seine Band Supercharge gründete ging er in England als „Supporting Act“ für Chuck Berry, B.B. King, und Queen auf Tour und trat im Hyde Park vor 100.000 begeisterten Zuschauern auf. Seitdem ist er in ganz Europa mit Supercharge erfolgreich. Zahlreiche Tourneen als Headliner, hauptsächlich in Deutschland, aber auch in den Niederlanden, Spanien, Frankreich, Polen und Australien belegen die außergewöhnliche Popularität der Band, deren Komponist und Texter er ist. Als Frontman, der bluesigen Gesang mit souligen Sax-Licks verbindet, hat er die Tradition von Größen wie Junior Walker und King Curtis fortgesetzt und auch weiterentwickelt.

Neben den großen Tourneen mit seiner Band Supercharge liebt Albie Donnelly auch die intime Atmosphäre der Jazz und Blues Clubs. Hier kann man Albie Donnelly’s Big Thing erleben.

Mit dabei sind Ralf Heinrich Schlagzeug, und Walter Uhling an der Orgel/(Bass). Diese Musiker präsentieren eine ebenso außergewöhnliche wie attraktive Variante von Jazz, Blues & Soul mit der sie ihr Publikum faszinieren. Mit seinem mal kraftvollen und rauen, dann wieder sanft und zärtlich schmeichelnden Saxophonspiel, seiner markanten Stimme und seinem unverkennbar britischen Humor zieht Albie Donnelly sein Publikum immer wieder in seinen Bann. Freuen Sie sich also auf eine musikalische Sternstunde mit den „großen DREI“, wir versprechen Ihnen „Big Thing“ – big fun!“

Eintritt 15/12 EUR

Reservierungen unter < kasse@jazzbiber.de > bis spätestens 12:00 Uhr am Tag des Konzerts.

11.11.2016: Christoph Stiefel Inner Language Trio

Christoph Stiefels „Inner Language Trio“ mit neuem Programm „Big Ship“

Ekstatisch aufgeladener Kammerjazz begeistert

BIBERACH – Vom ersten Ton an, vermochte das neu formierte „Inner Language Trio“ des Schweizers Christoph Stiefel das Publikum im Jazzkeller zu begeistern und zu fesseln. In kammermusikalischer Dichte und höchster Präzision fingen die weitgehend durchkomponierten Stücke trotz aller Transparenz in der Struktur dennoch unmittelbar an zu swingen, zu grooven, zu rocken.  Der in Anlehnung an die spätmittelalterliche Kompositionstechnik der Isorhythmik entstandene Personalstil Stiefels haucht dem modernen Jazz neues Leben ein, inspiriert die Improvisationskunst und räumt auf mit überkommenen Klischees.

Warum auch sollten ungewohnte, intelligente und komplexe Strukturen nicht die Füße mitwippen lassen? Warum sollten rational konzipierte Formabläufe nicht gleichzeitig eine unbändige Energie freisetzen und enthusiastische Begeisterung auslösen können? Vielleicht noch mehr als in der alten Besetzung kam durch die Musiker der jüngeren Generation, dem in Biberach wohlbekannten aus dem badischen Offenburg stammenden Arne Huber am Kontrabass und dem in Berlin lebenden Schlagzeuger Tobias Backhaus Präzision, Frische und neue Leidenschaft in Stiefels Musik.

Die durch einen Besuch im Hamburger Hafen inspirierte und von der Stadt Zürich und den Schweizer  Kulturstiftungen „prohelvetia“ und „Suisa“ geförderte neue CD „Big Ship“ zeugt ohne Zweifel davon, dass Christoph Stiefel zwischenzeitlich einen reifen Personalstil gefunden hat, der ihn in den erlauchten Kreis der Neuerer und wirklich großen Komponisten und Interpreten des zeitgenössischen Jazz erhebt. Christoph Stiefel zählt zu den „Dickschiffen“ des europäischen Jazz mit Auftritten – allein während diesen Tagen – in Oslo, Berlin, Köln, Rotterdam, München, Nürnberg, Zürich oder Basel. Und dazwischen glücklicherweise auch mal im Biberacher Jazzkeller, wo er erklärtermaßen gerne auftritt und auf ein aufmerksames und begeisterungsfähiges Publikum trifft. Seine Auseinandersetzung mit der Isorhythmik auf höchstem künstlerischem Niveau lässt ihn überdies zu einem Unikat im Jazz werden. Darin vielleicht vergleichbar dem mehrfach echogekrönten Freiburger Bassisten Dieter Ilg, dessen Auseinandersetzungen mit Beethoven, Verdi oder Wagner ebenfalls zu den Höhepunkten des europäischen Jazz gehören.

In Kompositionen wie „Isorhythm #4“ oder dem faszinierenden Titelsong „Big Ship“, vielleicht noch mehr in „Inner Language“ oder „Inner Roughs“, besonders aber im Opener des Abends „First Blossom“ werden die größeren Freiheiten innerhalb der neuen Besetzung deutlich. Besonders Arne Huber wird in der Szene für seine sensiblen Antennen und subtilen Interaktionen geschätzt. Gleich zum Auftakt wurde dies in der „ersten Blüte“ sinnfällig. Spontaneität beim Lösen von den strukturellen Fesseln, Souveränität und Witz bei der Rückkehr in die rahmenden Formen kamen in meisterlicher Weise zu Einsatz und die überschäumende Spielfreude des Trios gab es gratis dazu. Das Publikum wusste dies zu danken. Solch ein Stiefel, der nebenbei bemerkt auch durch hochvirtuoses Spiel am Flügel überzeugte, darf gerne wieder kommen.

 

gez. H. Schönecker

Christoph Stiefel Inner Language Trio

Am 11.11.2016 um 20:30

Ort: Jazzclub Biberach
(c/o Bruno-Frey-Musikschule, Wielandstraße 27, 88400 Biberach an der Riß)

Beschreibung
Christoph Stiefel & Inner Language Trio

„Hochgradig eingenständige Kammermusik, die sich als große Kunst entpuppt“, „… gehört zum Spannendsten, was der Piano-Jazz zur Zeit zu bieten hat!“, „Weltklasse Klangerlebnis!“ ,“Funky, superheiß und hochkomplex: der Kopf versucht die Struktur zu durchdringen während die Knie kaum still halten können…“

Solche und ähnliche Urteile kursieren momentan durch die (Fach)Presse, wenn von Christoph Stiefel und seinem Inner Language Trio die Rede ist. Im Trio neu mit dabei zwei herausragende Musiker der jüngeren Generation: Arne Huber am Kontrabass und Tobi Backhaus am Schlagzeug.

Christoph Stiefel befasst sich seit vielen Jahren intensiv mit der Verschiebung und Überlagerung rhythmischer Muster, inspiriert von einer Kompositionstechnik aus dem Mittelalter, der Isorhythmik. Das Inner Language Trio bewegt sich mit diesem Kompositionskonzept zwischen Präzision und Entfesselung, in einem modernen Jazz-Piano-Trio Sound, der unwiderstehliche rhythmische Energie produziert. Es entsteht eine Musik, die gleichzeitig komplex und einfach, intellektuell und emotional, abstrakt und sinnlich ist.

Die letzte CD „Inner Language Trio live!“, wurde im Sept 2012 vom englischen Label Basho Records international veröffentlicht. Im Frühling 2014 ist die neue CD „Big Ship“ von Basho Records veröffentlicht worden.

Christoph Stiefel (piano), Arne Huber (bass), Tobi Backhaus (drums)

www.christophstiefel.ch

Eintritt 15/12 EUR

Reservierungen unter < kasse@jazzbiber.de > bis spätestens 12:00 Uhr am Tag des Konzerts.

21.10.2016: nic demasow

„Nic demasow“ im Jazzkeller

Vom atmosphärischen Rauschen zur Musik der Welten

BIBERACH – Ein interessiertes und aufmerksames Publikum im Jazzkeller ließ sich bereitwillig mitnehmen auf eine Reise ins noch weitgehend unbekannte Reich der „Musik 4.0“. Dekonstruktion und Neuaufbau nach eigenen gut nachvollziehbaren Kriterien dürften die kompositorischen Verfahren des Darmstädter Trios um Martin Sadowski mit dem Kunstnamen „nic demasow“ wohl am besten charakterisieren. Auf dieselbe Weise, passend zur Musik, entstand denn auch der Bandname aus den Anfangssilben der Namen ihrer Mitglieder.

Als Hommage an Terry Riley, einen der wichtigsten Vertreter der „Minimal Music“ der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts, trug der Opener des Konzertabends den Titel „In C“. Wie in der berühmten Vorlage rankte sich auch hier alles um den Zentralton c, womit sich aber die konkreten Gemeinsamkeiten schon erschöpften. Wie im musikalischen Minimalismus, der sich selbst als Reaktion auf die bis dahin dominierende, hochkomplexe und oft sehr abstrakte serielle Musik verstand, zerlegen auch der in Darmstadt lebende Martin Sadowski mit Biberacher Wurzeln mit seinen beiden Mitstreitern an Saxofon und Schlagzeug, Denise Frey (Sopran- und Alt-Saxophon) und Nico Petry (Schlagzeug), die Musik erst einmal in kleinste Patterns und Motive um diese dann zu neuen Strukturen zu formieren, zu neuem Leben zu erwecken, in neue Zusammenhänge zu bringen.

Unter massivem Einsatz elektronischer Klangmanipulatoren und – im Fachjargon oft auch als „Tretminen“ bezeichneten – Multieffektgeräten wurde das Instrumentalspiel des Trios oft nur noch als Materialquelle für die digitale Weiterverarbeitung benutzt. Sequenzierung, Verwendung von Mehrfach-Delays, ein sich permanent wandelndes Kontinuum zwischen Geräusch und harmonischem Klang, komplexe Übereinanderschichtungen rhythmischer, melodischer und harmonischer Motive erzeugten eine räumliche Tiefe und Intensität der Musik, die bei aller Vielfalt und mitunter psychedelischen Unbestimmtheit doch erstaunlich hohen Wiedererkennungswert und harmonische Ausgewogenheit erzielten. Dem ästhetischen Ideal der „Einheit in der Mannigfaltigkeit“ wuchs hier eine überraschend zeitgemäße Bedeutung zu. Weitere Titel wie „Raga“ in einem „Mash-Up“ mit „Reggae“ oder „1984“ in Anlehnung an Haruki Murakamis Kultroman „1Q84“ legten davon ebenso Zeugnis ab wie die Rückbeziehung auf „Bach“, „Samba“ oder „D’n’B“ (Drum & Bass) in den gleichnamigen Kompositionen Sadowskis.

Ein manches Mal auch an Filmmusik erinnernd („Cinematic“) entstand eine neuartige Musik, die zum Davonschweben einlud, zur Reise durch die Tiefen des Weltalls, vorbei an unbekannten Welten mit unbekannten Klängen und Farben. Unbekannte aber dennoch hörbar organisierte Welten mit einer schier grenzenlosen Vielfalt und je eigenen Galaxien mit immer neuen Formen und Schattierungen ließen diese Reise überraschend kurzweilig und unterhaltsam erscheinen. Der Strahlantrieb dieser Reise ins Unbekannte wurzelte einerseits in einem elementaren, digital vermittelten Spieltrieb, andererseits aber auch in immer wieder aus der Tiefe aufsteigenden Grooves und Rhythmuspatterns, besonders vom klangmächtigen 6saitigen E-Bass Sadowskis. Diese Patterns aus Blues, Rock oder Funk waren es denn auch vor allem, welche die nic-demasow’sche Musik erdeten und ihre Teile zusammen und vielleicht auch das Publikum auf der langen kurzweiligen Reise durch einen fantastischen Kosmos bei der Stange hielten. Jedenfalls wurden die drei hörenswerten Künstler nicht ohne Zugabe wieder in ihre Parallelwelt mit den zwei Monden entlassen.

gez. H. Schönecker