Archiv – Seite 62 – Jazzclub Biberach e.V.

Swingin‘ Woods – A Tribute to Nat King Cole

Am 13.05.2016 um 20:30

Ort: Jazzclub Biberach
(c/o Bruno-Frey-Musikschule, Wielandstraße 27, 88400 Biberach an der Riß)

Beschreibung
Das Stuttgarter Quartett ist tief im Swing verwurzelt und vermag es, dem Zuhörer ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern mit einer Mischung aus Witz, Wärme und Virtuosität. Aufgrund seiner Besetzung drängt sich ein Programm förmlich auf: eine Hommage an Nat King Cole – den Pianisten mit der samtenen Stimme, dessen zahlreiche Aufnahmen bis heute sowohl Fans großer Balladen als auch Liebhaber von zupackendem Swing begeistern. Ob Klassiker wie „When I Fall In Love“ und „Straighten Up And Fly Right“ oder Kostbarkeiten wie „Beautiful Moons Ago“ und „The Trouble With Me Is You“ – stets werden die Titel auf stilvolle, frische Art und Weise interpretiert.

Im Sommer 2015 wurde anlässlich des 50. Todestages von Nat King Cole ihr gemeinsames Debütalbum bei mochermusic veröffentlicht und auf einer Tour vorgestellt. Die Sängerin Barbara Bürkle belegte 2010 bei der „Thelonious Monk Competition“ in Washington, D.C. den 4. Platz. Die Jury bestand hierbei u.a. aus Al Jarreau und Dee Dee Bridgewater. Der Pianist Thilo Wagner spielte u.a. mit Scott Hamilton, Jim Hall, Art Farmer, Slide Hampton und Clark Terry und ist mittlerweile auf mehr als 70 CDs zu hören. Lorenzo Petrocca war vor seiner Gitarrenkarriere bereits württembergischer Boxmeister. Konzerttourneen, u.a. mit seinem eigenen Quartett, führten ihn um die ganze Welt. Jens Loh ist ein weitgereister Bassist, der mit großen Musikern wie Richie Beirach, Nils Petter Molvaer und Ack van Rooyen zusammenarbeitete.

Besetzung: Barbara Bürkle (voc), Thilo Wagner (p), Lorenzo Petrocca (g), Jens Loh (b)

Eintritt 15/12 EUR

Reservierungen unter < kasse@jazzbiber.de > bis spätestens 15:00 Uhr am Tag des Konzerts.

29.04.2016: Subtone

Die Essenz des Guten:

Aufregender Modern Jazz mit „Subtone“ bei den Jazzbibern

BIBERACH – Noch vor einer Woche einer der Topacts auf der „jazzahead!“ in Bremen, gastierte mit „Subtone“ eine der innovativsten Bands der internationalen neuen Jazzszene im voll besetzten Biberacher Jazzkeller. Mit Max von Mosch (Tenorsaxophon, u.a. 2001 Gewinner des Biberacher Jazzpreises) und dem Bandleader Magnus Schrieffl (Trompete/Flügelhorn, 2011 Gewinner der National Trumpet Competition in den USA) gesellten sich zwei kongeniale Solisten zu dem ebenfalls preisgekrönten New Yorker Pianisten Florian Hoefner (2015 Stingray Rising Star Award in Montreal), die in rasanten Unisonopassagen das Publikum verblüfften und in inspirierten Soloimprovisationen entzückten. Matthias Pichler am Bass und Peter Gall am Schlagzeug, beides ausgewiesene Meister ihres Faches, komplettierten das Quintett zu einer schlagkräftigen, energiegeladenen Einheit die es verstand, ihr Publikum vom ersten Ton an zu fesseln und nachhaltig zu beeindrucken.

 

Die Weltstadt des Jazz, New York, hat der in Nürnberg geborene Pianist und Komponist Florian Hoefner bereits 2008 erobert. Seitdem lag dort sein Lebensmittelpunkt bis er vor zwei Jahren nach Neufundland übersiedelte, seiner Frau folgend, die dort eine Professur angenommen hatte. Die ersten Eindrücke von dort flossen ein in seine herausragende und preisgekrönte Komposition „Newfound Jig“, die er vergangenes Jahr mit seiner eigenen Band auf seinem im Dezember 2015 erschienenen Album „Luminosity“ einspielte. Nach wie vor spielt Florian jedoch auch in der 2005 in Berlin gegründeten Gruppe „Subtone“. Mit dieser gastierte er jetzt im Biberacher Jazzkeller und brachte damit mehr als nur einen Hauch Haupt- und Weltstadtjazz zu den Jazzbibern, deren Herzen er im Sturm eroberte.

 

Und eines der Highlights im Biberacher Programm war eben dieser vielgestaltige, dem lebhaften jahrhundertealten irischen Volkstanz nachempfundene „Newfound Jig“, der aus komplexen 3er Rhythmen in einem temperamentvollen Parforceritt besteht. Strukturelle Dichte, gestalterische Intensität und hohe Ausdruckstiefe waren trotz des Höllentempos hierbei keine Gegensätze, sondern eine Selbstverständlichkeit. Ebenso wie die Fähigkeit der fünf Musiker, allesamt auch herausragende Solisten, sich in eine gemeinsame Bandkonzeption einzufügen, die im Ergebnis mehr ergibt als nur die Summe ihrer Teile.

 

Weitere faszinierende Kompositionen, etwa „Windy Road“ oder „Fall Tune“ von Subtones viertem gemeinsamen Album „Roswithas Revenge“ um nur einige zu nennen, fetzten dem hellwachen Publikum auch ohne zusätzliche Verstärkung beinahe die Ohren weg. Druckvoller Powerjazz kann durchaus ohne überzogene Lautstärke auskommen. Kreislaufstimulierende und blutdrucksteigernde Mittel gibt es durchaus nicht nur in Pillenform – Zweieinhalb Stunden „Subtone“ sind dazu völlig ausreichend und noch dazu ganz ohne unerwünschte Nebenwirkungen.

 

gez. H. Schönecker

Subtone

Am 29.04.2016 um 20:30

Ort: Jazzclub Biberach
(c/o Bruno-Frey-Musikschule, Wielandstraße 27, 88400 Biberach an der Riß)

Beschreibung
Das Quintett spielt am Freitag 29. April um 20:30 Uhr im Biberacher Jazzkeller. Die Musiker von Subtone überzeugen durch emotionalen Tiefgang und musikalische Substanz. Die Namen lesen sich wie eine All-Star-Besetzung des deutschen Jazz.

Trompeter Magnus Schriefl ist der Gewinner der National Trumpet Competition in den USA und macht in Deutschland durch sein Quartett „Blume“ auf sich aufmerksam. Saxofonist Max von Mosch gewann zahlreiche Preise, darunter den Biberacher Jazzpreis 2001. Seine Karriere ist untrennbar mit der Band max.bab verbunden. Pianist Florian Hoefner tourt international mit seiner Florian Hoefner Group und hat bereits zwei CDs beim amerikanischen Label OA2 Records veröffentlicht. Peter Gall ist einer der angesagtesten Jazzschlagzeuger in Deutschland und spielt mit Gruppen wie Jasmin Tabatabai oder dem Rainer Böhm Quartett. Bassist Matthias Pichler ist einer der meistbeschäftigten Bassisten Europas, er ist u.a. mit dem Andromeda Mega Express Orchestra, Thomas Rückert oder Jason Seizer zu hören.

Subtone trat in den letzten Jahren auf vielen Festivals auf. Höhepunkt war der dreifache Triumph beim Internationalen Jazz-Wettbewerb „Tremplin Jazz d‘ Avignon“ 2008 (Studiopreis, Publikumspreis, Solistenpreis).

Alle Bandmitglieder tragen Kompositionen bei. Die Stücke sind trotz hintergründiger Komplexität sehr melodiös und atmosphärisch intensiv.

Besetzung: Magnus Schriefl (tr, flh), Max von Mosch (ts), Florian Höfner (p), Matthias Pichler (b), Peter Gall (dr).

Eintritt 15/12 EUR

Reservierungen unter < kasse@jazzbiber.de > bis spätestens 15:00 Uhr am Tag des Konzerts.

23.04.2016: Biberacher Jazzpreis 2016 (Konzert: Joo Kraus & Ralf Schmid)

Herzschlagfinale beim Biberacher Jazzpreis 2016

Junge Schweizer Band „Shane“ gewinnt den internationalen Jazzwettbewerb

BIBERACH – In einem mit über 40 Formationen aus neun europäischen Ländern selten so international und hochkarätig besetzten Bewerberfeld konnte sich beim diesjährigen Biberacher Jazzpreis für jugendliche Jazzmusiker/-innen mit „Shane“ aus Steffisburg erneut eine Formation aus der Schweizer Jazzschmiede in Bern durchsetzen. In einem Herzschlagfinale in der Biberacher Stadthalle schoben sich die jungen Schweizer im Juryurteil knapp vor die Publikumsfavoriten, das „Amaury Faye Trio“ aus Brüssel und konnten damit eine Urkunde sowie die Siegprämie in Höhe von 2000€ aus der Hand des Jury-Vorsitzenden Dieter Ilg entgegennehmen.

Zur Verkürzung der Wartezeit während der Jurybesprechung boten Echopreisträger Joo Kraus an Trompete und Loopgenerator im Duo mit dem mehrfach preisgekrönten Freiburger Professor für Jazzpiano Ralf Schmid in einem Kurzkonzert kurzweilige Kostproben aus ihrem umfangreichen Œvre.

Nach einem kurzen Blick in die Geschichte des Biberacher Jazzpreises durch Kulturamtsleiter Klaus Buchmann und den Vertreter des Jazzclubs in der Jury, Helmut Schönecker, begann die Preisverleihung. Dieter Ilg, der im kommenden Monat in Hamburg für „Mein Beethoven“ seinen dritten Echopreis in Folge als „Instrumentalist des Jahres“ entgegennehmen darf, würdigte „Shane“ insbesondere dafür, dass sie sich mit einer Quartett-Formation ohne Harmonieinstrument bereits einer besonderen Herausforderung stellten. Die damit verbundenen stilistischen und strukturellen Erfordernisse wurden jedoch hervorragend gemeistert. Ein druckvolles Kontrabassspiel (Jérémie Krüttli) und ein relaxt und filigran mit guter Strukturierung und feinsinnigen Akzentuierungen rhythmisch vielschichtig begleitendes Schlagzeug (Philipp Leibundgut) legten die Basis für transparente Strukturen innerhalb derer die beiden Saxophonisten Gabriel Wenger und Michael Gilsenan ihre plastischen Melodien und virtuosen Improvisationen entfalten konnten. Besonders Gilsenan, der auch für alle Kompositionen verantwortlich  zeichnete, entwickelte in seinem rhetorisch geprägten Spiel weite Spannungsbögen von großer Individualität und Tiefe.

Der direkt von der Fachmesse „jazzahead!“ aus Bremen angereiste Münchner Kulturjournalist und Kurator des BMW World Jazz Awards Oliver Hochkeppel überreichte den zweiten Preis mit launigen Worten im Fußball-Jargon an das Trio um den brillanten Jazzpianisten Amaury Faye aus Brüssel, welches bereits zuvor aus den Händen des Biberacher Kulturdezernenten Dr. Jörg Riedlbauer für seinen eindrucksvollen Auftritt den Publikumspreis in Empfang nehmen durfte. Den von ihm selbst gestifteten Kompositionspreis in Verbindung mit dem dritten Preis überreichte Professor Frank Sikora an das Jannis Wolff Quintett. In seiner aus Rücksicht auf die Musiker in Englisch gehaltenen Begründung verwies er auf die hohe kompositorische Komplexität der vorgestellten dreiteiligen Suite sowie auf die Experimentierfreudigkeit, Originalität und Expressivität der aus Ungarn, Equador und Slowenien stammenden Musiker um den deutschen Schlagzeuger Jannis Wolff, die sich in Rotterdam und Kopenhagen beim Studium kennengelernt hatten.

Der Mannheimer Hochschulprofessor Jürgen Seefelder bedankte sich bei der Überreichung des vierten Preises mit lobenden Worten für eine im perfekten Retrostil der 40er- und 50er-Jahre gebotene Vorstellung des „Pascal Bartoszak Quartetts“ aus Köln und Essen. Unter dem Motto „Back to Trad“ hatte die Gruppe, die aus dem Landesjugendjazzorchester NRW hervorging, 2015 ihre erste CD herausgebracht, mit dem Weg in die Vergangenheit nach Ansicht der Jury jedoch die falsche Richtung eingeschlagen. Der fünfte Preis ging schließlich an „moment’s concept“ aus Leipzig, deren hochinteressantes Konzept aus dem Reich der darstellenden Musik in der Wettbewerbssituation vielleicht etwas wenig Raum für die Spontaneität des Augenblickes ließ.

15.04.2016: Beat Kaestli & Walter Fischbacher Trio

Gediegene Unterhaltung auf Weltklasse-Niveau

Alpenländische Urgesteine auf Heimaturlaub

BIBERACH – Die alpenländischen Urgesteine, Beat Kaestli aus Bern und Walter Fischbacher aus Wien mit seinem international besetzten Trio, seit vielen Jahren als Fremdenlegionäre in den Staaten und auch weltweit in Sachen Jazz unterwegs, erfreuten auf Einladung des Jazzclubs beim Freitagskonzert zahlreiche Fans des eher traditionell gehaltenen Vocal Jazz. Gehobene Stimmung und zufriedene Gesichter bei Publikum und Musikern gleichermaßen, reißender CD-Absatz sowie gleich zwei Zugaben zeugten von einem erfolgreichen Konzertabend.

 

Mit gelegentlichen Scateinlagen aufgelockert, entführte die samtig einschmeichelnde Stimme des seit seinem Studium an der Manhattan School of Music (1993) in NY lebenden Beat Kaestli die Besucher im voll besetzten Jazzkeller in die Welt der großen Swing-Entertainer der 1930er und 40er Jahre. Mit einem Stipendium der Ella Fitzgerald Stiftung drückte Kaestli vor rund 10 Jahren an der Aaron Copland School of Music in Queens nochmal die Schulbank und beendete sein Zweitstudium mit einem Master Degree. Als favorisierter Sänger des legendären Glenn Miller Orchesters und „Kulturbotschafter“ der Schweiz tingelte er fortan einige Jahre um die Welt. Gerade erst zurück von einer Nordafrika-, Indien- und Kalifornien-Tournee zeigte der weitgereiste Tausendsassa im Rahmen seiner CD Releasetour „Live in Europe“ auch im beschaulichen Biberach seine hohen Entertainment-Qualitäten. Sein drolliges Schwyzerdütsch ließ dabei die launigen Moderationen nicht minder interessant als seine Stücke erscheinen.

 

Neuinterpretationen und Arrangements von Oldies, wie etwa der als Opener gebrachte Titel „Blackbird“ von den Beatles, das Romberg/Hammerstein-Evergreen „Softly as in a morning sunrise“, dem Jazzstandard „Body & Soul“ oder Gershwins „Summertime“ sowie eingängige Eigenkompositionen in Schlagerqualität, verblieben dabei weitgehend im traditionellen eklektischen Stil. Eine für August geplante CD Release-Show im legendären New Yorker Jazzclub „Birdland“ zeigt dabei, dass er mit seinem nicht gerade in der vordersten Jazz-Avantgarde angesiedelten Stil durchaus den Geschmack des breiten (amerikanischen) Publikums trifft. Eine Neuinterpretation der Volksweise „La Haute sur la montagne“ über ein altes Chalet in der Romandie ragte als Highlight heraus und ging in ihrer intensiven Emotionalität direkt unter die Haut.

 

Das fachkundige Biberacher Publikum, erkannte zur Überraschung des Sängers die beiden Disco-Titel aus den 90er Jahren, die er zu einem neuen Arrangement verquirlt hat. Die Nennung der Originaltitel und Interpreten („Here Comes the rain Again“ von den Eurhythmics und „Missing“ von Tracey Thorn und Ben Watt die als Popduo „Everything but the Girl“ auftraten) brachten der Gewinnerin eine kostenlose CD mit Autogramm ein.

 

Auf der mitgebrachten PA-Anlage lieferte das „Walter Fischbacher Trio“ einen Spitzen-Sound, der besonders dem erstaunlich gut klingenden Mikro-Schlagzeug des gebürtigen Österreichers und Wahl-New Yorkers Andy Winter zugutekam. Auch am Bass-Sound des tschechischen Kontrabassisten Petr Dvorsky, der als mehrfacher Preisträger internationaler Wettbewerbe auch als Mitglied der Bigband des Tschechischen Rundfunks, Begleiter von Ingrid Jensen und Wynton Marsalis sowie als Redakteur der Jazz-Zeitschrift JAM tätig ist, gab es nichts zu mäkeln. Kraftvolle, inspirierte Klavierimprovisationen kamen von  Bandleader Walter Fischbacher, der vor Veranstaltungsbeginn kurzerhand auch dem Kawaiflügel noch eine neue Stimmung verpasste. Der „Super-Funky-Man“, der in NY auch ein Tonstudio betreibt, kam nach einer klassischen Ausbildung als Konzertpianist zum Jazz und ist seither gefragter Sideman (Randy Brecker, Chico Freeman, Ingrid Jensen). Sein souveränes Klavierspiel und die, trotz ihrer Virtuosität eher abgeklärt und unterkühlt wirkenden, dabei stilistisch äußerst vielseitigen Improvisationen setzten immer wieder Höhepunkte und erhielten verdienten Szenenapplaus.

 

 

gez. H. Schönecker

 

 

Beat Kaestli & Walter Fischbacher Trio

Am 15.04.2016 um 20:30

Ort: Jazzclub Biberach
(c/o Bruno-Frey-Musikschule, Wielandstraße 27, 88400 Biberach an der Riß)

Beschreibung
Nach einer Dekade als international tourender Recording Artist feiert der CH/US-Sänger Beat Kaestli auf seiner Frühlingstournee in der CH und in D ein 10-jähriges Jubiläum und auch den Release seiner Live-CD „10 Years and Counting“. Diese CD entstand letzten Frühling auf der Europatournee in Tschechien, der Slowakei, Deutschland und Österreich mit dem Walter Fischbacher Trio und ist ein Rückblick auf seine fünf Solo-CDs sowie eine Vorschau auf neue Projekte, neue Songs und Arrangements.

Mit seinen einzigartigen Interpretationen von internationalen Standards, Pop/Rock-Hits und Volksliedern begeistert Kaestli das Publikum auf fünf Kontinenten und präsentiert, mit seiner Mischung aus Jazz, R&B und Latin Rhythmen, bekannte Stücke und Eigenkompostionen auf eine neue, unvergessliche Weise.

Auch auf dieser Tournee wird Beat Kaestli vom hochkarätigen Walter Fischbacher Trio unterstützt.

Besetzung: Beat Kaestli (voc), Walter Fischbacher (p), Petr Dvorsky (b), Andy Winter (dr)

Bio Beat Kaestli:
Beat Kaestli ist ein international anerkannter Sänger, Songwriter, Produzent und Arrangeur. 1993 siedelte er nach New York um, um dort mit einem Stipendium sein Studium an der renommierten Manhattan School of Music zu vollenden und 2008 seinen Masters am Queens College mit dem Ella Fitzgerald Stipendium abzuschließen. Er studierte neben zeitgenössischen Jazzgrößen wie Jane Monheit, Jason Moran und Stefon Harris und etablierte sich bald in der brodelnden Jazzscene Manhattans. Seither spielt er u.a. mit Esperanza Spalding, Jon Hendricks, Clarence Penn, Hendrik Meurkens, Billy Drummond und Victor Prieto in Clubs sowie dem Blue Note, Birdland und dem JazzStandard in New York; 2005 sang er mit dem weltbekannten Glenn Miller Orchestra. Seit dem Release des Kritikerlieblings „Happy Sad and Satisfied“ (2006) tourt er weltweit mit seinen eigenen Projekten und präsentiert seine Musik an bekannten Festivals und in Clubs in den USA, Kanada, Mexico, Zentral- und Südamerika, Asien, Australien und Europa. 2009 veröffentlichte er seinen europäischen Songtribut „Far From Home“ (B+B Productions) und 2010 war der internationale Release von „Invitation“ mit dem renommierten New York Label Chesky Records, welches wieder ganz dem amerikanischen Standard gewidmet war. Diese CD brachte einen 12-monatigen Showcase auf Swiss Airlines und beide CDs, „Far From Home“ und „Invitation“, waren Teil der Official 2010 GRAMMY Selection for „Best Jazz Vocal Album“. Seine Musik wird weltweit am Radio und im Fernsehen gespielt, und im letzten Jahr wurde auch seine neuste CD „Collage“ (Unit Records) bei Swiss Air International vorgestellt.

Bio des Walter Fischbacher Trios:
Walter Fischbacher ist ein östereichischer Pianist, Komponist und Studioingenieur mit einer erfolgreichen Solo- und Bandleaderkarriere, u.a. auch mit seinem bekannten Trio „Phishbacher“. Er lebt in New York, und seit über 15 Jahren tourt er die Welt und ist auch speziell in Tschechien und Slovakien ein gern gesehener Gast.

Petr Dvorsky ist seit den frühen 90er Jahren ein wichtiger Teil der tschechischen Jazzszene und wurde durch sein versiertes und kraftvolles Basspiel u.a. von den „Czech Jazz Society Awards“ als „Talent des Jahres “ nomminiert.

Der östereichische Schlagzeuger Andy Winter pendelt zwischen Berlin, New York und Wien und rundet mit seinem perfekten Timing diese außergewöhnliche Besetzung wunderbar ab. Er studierte in NYC und spielt seither mit Jazzgrößen wie Brad Meldau, Larry Holdings und Ron Carter. Seine Vielseitigkeit führte ihn vom Jazz zum R&B und Gospel zu Cirque de Soleil und zum Broadway, sowie TV- und Radio Shows .

www.beatkaestli.com
www.walterfischbacher.com/beat

Eintritt 15/12 EUR

Reservierungen unter < kasse@jazzbiber.de > bis spätestens 15:00 Uhr am Tag des Konzerts.

Mit Unterstützung von Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung.