Archiv – Seite 54 – Jazzclub Biberach e.V.

Franz von Chossy Quintett

Am 05.05.2017 um 20:30

Ort: Jazzclub Biberach
(c/o Bruno-Frey-Musikschule, Wielandstraße 27, 88400 Biberach an der Riß)

Beschreibung
Franz von Chossy Quintett – Musik zwischen den Genres

FRANZ VON CHOSSY: piano, composition
JEFFREY BRUINSMA: violin
ALEX SIMU: clarinet
JÖRG BRINKMANN: cello
YONGA SUN: drums

Für sein viele Grenzen überschreitendes Quintett vertonte der gebürtige Münchner und Wahl-Amsterdamer Komponist und Jazzpianist Franz von Chossy in einem Kompositionsauftrag der „Muziek Biennale Niederrhein“ im Jahr 2012 die „Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies“. Aus dem Auftrag entstand eine gefeierte Suite in neun Teilen mit dem Titel „When the world comes home“, die eine außerordentliche Plastizität und Bildhaftigkeit erreicht und mittlerweile auch als CD erschienen ist. Das Jazzklavierstudium in Amsterdam und der Filmmusik-Komposition an der renommierten New Yorker „Manhattan School of Music“ vermittelten Franz von Chossy das Handwerkszeug zu einer warmen, dichten Klangmalerei mit lyrisch-intensiven Assoziationen in einer modernen Tonsprache, andererseits aber auch zu stupenden Klavierimprovisationen im frechen Jazzidiom.

Mit der neunteiligen Suite entstand ein facettenreiches Crossover aus Klassik, Pop und Jazz, angenehm zu hören, organisch, unterhaltsam und spannend. Die besondere Besetzung aus Klarinette (Alex Simo), Violine (Jeffrey Bruinsma), Cello (Jörg Brinkmann), Klavier (Franz von Chossy) und Schlagzeug (Yonga Sun) lässt die verschiedenen Welten erahnen, zwischen denen die Sätze changieren. Einerseits klingt es wie ein kammermusikalisch transparentes, harmonisches Klanggefüge, kontrapunktiert durch jazziges Klavierspiel und ein erdig groovendes Schlagzeug, andererseits mischen sich aber auch ungestüme Wildheit und scharfe Dissonanzen im Grenzbereich zur modernen Musik darunter.

Das vielfach preisgekrönte Quintett – Franz von Chossy war u.a. auch Preisträger des renommierten Montreux Piano Solo Wettbewerbes – wird auf Einladung des Biberacher Jazzclubs ein erfrischendes Wechselbad der Gefühle anrichten und das Publikum “in andere Sphären katapultieren“ (Concerto 06/2012).

Eintritt 15/12 EUR
Reservierungen unter < kasse@jazzbiber.de > bis spätestens 12:00 Uhr am Tag des Konzerts.

07.04.2017: Trio ELF

Trio ELF mit „MusicBoxMusic“ im Jazzkeller

In der Ruhe liegt die Kraft

BIBERACH – Der gefragte Münchner Pianist und Komponist Walter Lang schaffte es einmal mehr mit seinem Trio ELF, bei seinem mittlerweile vierten Biberacher Auftritt in den letzten vier Jahren, eine stattliche Anzahl Fans zu mobilisieren oder neu zu überzeugen. Im prall gefüllten Jazzkeller durfte ein vom ersten Titel an hell begeistertes Publikum erleben, dass auch der ausgereifte Personalstil von Weltklasse-Musikern noch Steigerungen bereithalten kann. Das international gefeierte Trio zeigte mit der Präsentation seiner jüngsten CD „MusicBoxMusic“ erneut einen mutigen, risiko- und experimentierfreudigen sehr persönlichen Zugang zur oft geschmähten „Spieluhren- oder Automatenmusik“, mit überraschenden und teilweise verblüffenden Resultaten.

Verriet die erste Zugabe mit der geschichtsträchtigen „Mensch-Maschine“ von den weltbekannten deutschen Elektro-Rock-Pionieren „Kraftwerk“ noch die motorisch-mechanische Anfangsmotivation des Bandkonzeptes, zeigte die zweite, eifrig herbeigeklatsche Zugabe in ihrer entrückten Transzendenz die ruhige Ausdruckstiefe aus der die wahre, vielleicht durch buddhistische Meditation und regelmäßige Yogaübungen gespeiste Kraft und Energie strömt. Die resultierende friedvolle Ruhe strömte jedenfalls ungehemmt in die offenen Herzen eines wie befreit durchatmenden, dankbaren Publikums, welches anschließend auch in Scharen die mitgebrachten CDs erstand und signieren ließ.

Die Begeisterung auf beiden Seiten war sichtlich mit Händen zu greifen. Die Musiker ließen sich von dem Wohlwollen ihrer Fans auf Händen und von einem interpretatorischen Highlight zum nächsten tragen. In der raumgreifenden Weite von „Emptiness“ aus der Feder des slowakischen Bassisten Peter Cudek, kontrapunktiert durch präzise, feingliedrige Rhythmen von Gerwin Eisenhauer am Drumset oder in den kernig zupackenden, balkanisch anmutenden Bass- und Melodielinien von Walter Langs „Suq“ – jede der zahlreichen Kompositionen wies eine originelle Eigencharakteristik auf. Das weitgereiste, gerade erst von einer Tournee durch Zentral- und Nordamerika zurückgekehrte Trio verschmolz alle diese kosmopolitischen Einflüsse mit einem hohen Maß an Spielfreude und oft augenzwinkernden Humor zu frischen und erfrischenden, lebensprallen Preziosen in allen Schattierungen, zwischen unbeschwerter Heiterkeit und dem gelegentlichen Anflug melancholischer Kontemplation.

Ob durch spieluhrenhafte Ostinatofiguren in gebetsmühlenartigen Wiederholungen zu tranceähnlichen Zuständen führend oder in dramatisch-druckvoller Dynamik kulminierende Rock-, Funk- oder Hiphop-Grooves, die transparenten und mittels elektronischem Zauberkästchen klanglich modifizierten Sounds und Harmonien entwickelten eine ganz eigene magische Intensität, die unter die Haut ging und die Nackenhärchen aufzurichten vermochte. Die virtuosen und höchst inspirierten Improvisationen aller Bandmitglieder fügten sich organisch in die Stücke ein und ließen, wie sonst leider allzu oft bei namhaften Künstlern, nicht einmal den Verdacht auf bloße Effekthascherei aufkommen.

gez. H. Schönecker

Trio ELF

Am 07.04.2017 um 20:30

Ort: Jazzclub Biberach
(c/o Bruno-Frey-Musikschule, Wielandstraße 27, 88400 Biberach an der Riß)

Beschreibung
Trio ELF gehört zu den international am meisten beachteten Jazzformationen Deutschlands und hat gerade den Bremer Jazzpreis 2016 gewonnen. Sie sind die einzige deutsche Band der letzten Jahre, der das amerikanische Downbeat, das renommierteste Jazzmagazin der Welt, eine ganze Seite widmete.
„Trio Elf continues its signature exploration of the best of what’s out there in the world of sound“ Downbeat

Trio Elf bezieht seine musikalische Leichtigkeit aus Melodien, die geradezu hymnisch anmuten, flirrenden Rhythmen mit überraschenden dynamischen Brüchen und dem gemeinsamen Atmen dreier gleichberechtigter Stimmen. Ihre inspirierten Improvisationen wurden von der Kritik weltweit gefeiert. Markenzeichen der Band ist die Erweiterung des warmen akustischen Sounds durch den kreativen Einsatz von Electronics und Elementen aus der Club Music. Inzwischen sind 6 Alben bei ENJA Records erschienen, die Neueste „MusicBoxMusic“ im September 2016 bei Enja Records.

„Trio Elf gehört zu einer neuen deutschen Jazzgeneration. War der Jazz zuletzt zur Lounge- Musik degradiert, entdeckt sie das, was den Jazz einst groß machte: Risiko, neue Sounds und Energieausbrüche“
Hamburger Abendblatt

Gerwin Eisenhauer spielt komplexe Beats wie ein mensch- gewordener Drum-Computer, der mit Drum’n’Bass oder HipHop so virtuos improvisiert wie andere Jazzschlagzeuger mit dem Swing.

Walter Lang ist einer der herausragendsten Pianisten Europas und ein gefeierter Star in Japan. Seine lyrisch-magischen Melodien und energetischen Akkorde zeugen von ungeheurer Kreativität.

Peter Cudek machte sich mit seinem eigenständigen melodisch- virtuosen Stil auf dem Bass international einen Namen. Blitzschnell wechselt er von solistischem Kontrapunkt zu erdig-warmen Basslinien.

Erweitert wird Trio Elf durch Klangtüftler Mario Sütel, der zuweilen spontan Loops aus dem Fluss der Improvisation zaubert und so die Elf ihrem gesampelten Doppelgänger gegenüberstellt.

Eintritt 15/12 EUR
Reservierungen unter < kasse@jazzbiber.de > bis spätestens 12:00 Uhr am Tag des Konzerts.

Mitgliederversammlung Jazzclub Biberach e.V.

Am 04.04.2017 um 20:15

Ort: Jazzclub Biberach
(c/o Bruno-Frey-Musikschule, Wielandstraße 27, 88400 Biberach an der Riß)

Beschreibung
Tagesordnung:
1. Begrüßung
2. Berichte der Mitglieder des Vorstands
3. Bericht der Kassenprüfer
4. Entlastung des Vorstands
5. Wahlen (gesamter Vorstand)
6. Verschiedenes

17.03.2017: KA MA Quartet (Katharina Maschmeyer)

Mit Coltrane auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen

Katharina Maschmeyer Quartett in Topform

BIBERACH – Eingebettet in eine Reihe von Eigenkompositionen, die teilweise bereits beim letzten Biberacher Konzert des Quartetts 2013 ihre Uraufführung erlebten, stellte das „KA MA Quartett“ von Katharina Maschmeyer, unterstützt durch die indonesische Conga-Legende Nippy Noya, im Freitagskonzert des Jazzclubs sein im vergangenen Jahr veröffentlichtes Tribute-Album „A Love Supreme“ zu Ehren von John Coltrane vor. Wer ohne Reservierung zu dem spektakulären Konzert im Jazzkeller erschienen war, musste bereits vor Beginn mit einem der knappen Restplätze auf den Podesten und Treppenstufen vorliebnehmen.

John Coltranes berühmte viersätzige Suite „A Love Supreme“ markiert den Höhe- und Wendepunkt seines Schaffens und brachte ihn bekanntlich in die „Hall of Fame“ des Down Beat Magazins. Die intensive Emotionalität der mythischen Suite inspirierte bereits Carlos Santana und John McLaughlin, die darin eine universelle Tonsprache erkannten, in welcher „der Einzelne im Kollektiv aufgeht“. Dieser Leitgedanke hat wohl auch das „KA MA Quartett“ nach drei international gefeierten Studioalben dazu beflügelt, die bewunderte Vorlage des Ausnahmesaxophonisten Coltrane in einer eigenen Version in Form einer kultigen, limitierten Vinylauflage des Livekonzertes, aufgenommen in den renommierten Bauerstudios in Ludwigsburg, aufzulegen. Dessen Biberacher Liveversion übertraf in ihrer Intensität alle Erwartungen. Mit kraftvoller, kaum gebändigter Leidenschaft, markanten Grooves und äußerst druckvollen Patterns fetzte das Quartett den zahlreichen Fans die alles mitreißende Musik um die Ohren, welche vor allem im ersten Set die Gehörgänge erstmal ordentlich durchlüftete.

Eingeleitet von Kompositionen des funkensprühenden Gitarristen/Bassisten Nils Pollheide und des ebenso coolen wie hochvirtuosen Pianisten Philipp Rüttgers, der am Kawaiflügel, am Nordstage EX und am Synthesizer gleichermaßen brillierte, begann die Hommage an Coltrane in Anlehnung an Carlos Santana mit dem Pollheide-Stück „Universal Tone“. Es folgten die beiden ersten Sätze der Coltrane-Suite, das blueslastige „Acknowledgment“ (Anerkennung) und das eher leichtfüßig swingende „Resolution“ (Entschluss) bevor das, ob der für sensible Ohren mitunter schon grenzwertigen Lautstärke teilweise etwas gestresst wirkende Publikum in die wohlverdiente Pause entlassen wurde.

Nach derselben nahm das experimentelle Streben („Pursuance“) nach der universellen Musiksprache unter Einbeziehung lateinamerikanischer Stilelemente seinen Fortgang bevor im wieder leicht blueslastigen und melancholischen „Psalm“ der dramaturgische Höhepunkt und Abschluss der Suite erreicht wurde. Amen. Ja so sei es. Katharina Maschmeyer hat ihren Coltrane nicht nur verstanden sondern verinnerlicht und weiterentwickelt. Und vor allem bringt sie dies auch auf ihrem Tenorsaxophon, gelegentlich auch auf Bassklarinette oder Sopransaxophon in überzeugender Weise kraftvoll und in ungekünstelter Natürlichkeit an ihr Publikum. In gewissem Sinne ging nach dieser zentralen Suite aber  auch ein Aufatmen durchs Publikum. Die dichtesten und damit auch für alle Beteiligten anstrengendsten Passagen des Konzertes waren gemeistert. Danach ging es erfreulicherweise deutlich leichtfüßiger weiter. Der Ausklang des Konzertes nach fast drei Stunden war mit Titeln wie „Early Bird“ oder „Spring Thing“ entspannter, durchweg transparenter, filigraner und eigentlich auch unterhaltsamer als das Coltrane gewidmete Hauptprogramm. Die Eigenkompositionen von Rüttgers, Pollheide und Maschmeyer brauchten sich dabei hinter den berühmten Vorlagen jedoch keineswegs zu verstecken. Für den nötigen Druck und Zusammenhalt sorgte, hier wie da, der präzise zupackende Drummer Jens Otto. Für die sensible, alles einbettende Matrix war Nippy Noya zuständig. Ihm war auch ein phänomenales Conga-Festival gleich nach der Pause zu verdanken.

gez. H. Schönecker

KA MA Quartet (Katharina Maschmeyer)

Am 17.03.2017 um 20:30

Ort: Jazzclub Biberach
(c/o Bruno-Frey-Musikschule, Wielandstraße 27, 88400 Biberach an der Riß)

Beschreibung
Nach drei regulären Studioalben veröffentlicht das KA MA Quartet im September 2016 erstmalig ein Tribute Album. Zu hören gibt es Neuinterpretationen von John Coltrane´s legendärer Suite „A Love Supreme“. Diese wird vom KA MA Quartet + special guest mit sehr eigenem und neuem Bandsound umgesetzt. Als Gast für die Produktion konnte das Quartett den indonesischen Percussionisten Nippy Noya, einer der bekanntesten Conga-Spieler/ Legenden in Europa, gewinnen.
Mit dem erfrischend andersartigen groovigen Stilmix aus modern Jazz mit Funk- und Rockeinflüssen hat sich das Katharina Maschmeyer Quartet oder auch KA MA Quartet mittlerweile deutschlandweit einen Namen gemacht. „Jazz, der mit so viel ausgelassener Lust am Leben leichtfüßig auf der Demarkationslinie von improvisierter Musik und funkinfiziertem Rock tänzelt, ist heute immer noch ein absolutes Novum.“-Jazz Podium.
Es ist vor allem die unberechenbare Mischung mit viel Luft für Improvisationen, permanent mitschwingenden funkig-rockigen Nuancen, überraschenden Wendungen und rhythmischen Verschiebungen, die in der Musik des Quartetts immer wieder aufs Neue überrascht.
Nicht ohne Grund hat das Quartett zuletzt viel Presseaufmerksamkeit u.a. Features in Jazzpodium/Sonic/Jazzthetik bekommen. Nicht nur die Namensgeberin des Quartetts, die als Gastsolistin auf dem letzten „Women in Jazz“ Festival mitwirken durfte, liefert hier hörenswerte Kompositionen und Ideen für Arrangements. Nach drei weltweit veröffentlichen Alben, einer limitieren Vinylauflage des Studiokonzerts in den renommierten Bauerstudios in Ludwigsburg, Konzerten u.a. auf den Leverkusener Jazztagen und mit WDR Jazzpreisträger Frederik Köster, ist diese Band zu einem starken Kollektiv mit einem sehr abwechslungsreichen und offenen Bandsound geworden.
„Diese legendäre Suite von John Coltrane bedeutet uns extrem viel. Die Musik hat eine immense Kraft und in gewisser Weise auch eine „reinigende, heilende“ Wirkung auf uns. Sie hat uns schon in vielen Situationen beigestanden, so dass es uns ein Bedürfnis war, diese Musik einmal selbst zu spielen. John McLaughlin und Carlos Santana haben in den 70ern auf dem Album „Love, Devotion, Surrender“ ebenfalls eine sehr energievolle Interpretation von Acknowledgement veröffentlicht und auf wunderbare Weise den Gedanken von „A Love Supreme“ aufgegriffen. Carlos Santana nennt es den „Universal Tone“, John McLaughlin die „Inner Mounting Flame“. Dieser Gedanke drückt aus, dass der Universal Tone in jedem von uns steckt und man ihm nur nicht im Wege stehen darf. Mit ihm verschwindet das Ego und die Energie übernimmt. Du erkennst, dass du nicht allein, sondern mit jedem Menschen verbunden bist. Wir danken mit unserem Album in erster Linie John Coltrane und aber auch John McLaughlin und Carlos Santana für ihre Musik und ihre kraftvollen Aussagen.“

KA MA Quartet mit Special Guest:
Katharina Maschmeyer – Tenor & Sopran Saxophon, Bass Klarinette
Nils Pollheide – E-Gitarre, Akustik-Gitarre, E-Bass
Philipp Rüttgers – Piano, Keyboards, Synth
Jens Otto – Schlagzeug
SPECIAL GUEST: Nippy Noya – percussion

PRESSESTIMMEN:
„Frontfrau Maschmeyer (…) ist eine ausdrucksstarke und auch lyrische Solistin, deren Spiel selbst bei unerwarteten Rhythmuswechseln keinen Augenblick ins Schwanken gerät. Nicht umsonst gilt die kraftvoll spielende Saxofonistin und Klarinettistin als eine der großen deutschen Jazzhoffnungen.“
Jazz thing (Olaf Maikopf)

„The Katharina Maschmeyer Quartet are one of the most dynamic ensembles across the globe! (…) Variety is plentiful as the quartet can manipulate the dynamic conversation at will. Katharina Maschmeyer is an incredibly talented saxophonist with a tone some players spend a career searching for and never find. A Stan Getz sense of minimalism can be found in her approach along with the soulful bent of a Houston Person, nice combination! (…)Neuklang continues to serve up only the finest talents Europe has to offer and the Katharina Maschmeyer Quartet is no exception!“
criticaljazz.com (Brent Black)

„Maschmeyer und Pollheide scheint es keinerlei Schwierigkeiten zu bereiten, memorable Hooklines und ebensolche Themen en Gros aus dem Ärmel zu schütteln. Jede Nummer sprudelt nur so über an kompositorischem Ideenreichtum und instrumentaler Finesse…Nils Pollheide, (…) sowohl von Alleskönnern wie Larry Carlton, Scott Henderson, Wayne Krantz oder Robben Ford wie auch von zwei der großen Idiosynkraten der modernen Jazzgitarre, John Scofield oder John Abercrombie, beeinflusst(…) Zusammen mit Meistermetriker Jens Otto bilden die drei ein Kollektiv, das eine mitreißende und berauschend-intensive Musik spielt, die eigentlich jeden Booker und somit auch jedes Publikum sofort überzeugen müsste. Dieses Quartett ist schon auf Tonträger ein Ereignis, live dürften sie es noch mehr krachen lassen!“
Jazzpodium (Thorsten Hingst)

„Vom ersten Ton an entfaltet sich in den Kompositionen von Katharina Maschmeyer etwas Mitreisendes. Dafür verantwortlich sind der berauschende Wechsel zwischen lyrischen, poetischen Unisonoteilen und vertrackten ungeraden Rhythmen, ausgeklügelte Basslinien und grosser Raum für freies Spiel am Instrument.“ fxaz
„Weiche Pinselstriche auf hartem Grund. Der akustische Fingerabdruck der Katharina Maschmeyer. Eine Saxofonistin steht ihre Frau.“
Jazzthetik (Reinhard Köchl)

„Energische Höhen und ruhige Passagen einander abwechselnd, unterscheiden sich die Themen (…) durch offene Strukturen, lesbare Melodien und sorgfältige Arrangements, in denen die Basslinien vom Pianisten am Synthesizer gespielt werden. (…) die sehr effiziente rhythmische Minisektion folgt biegsam den Mäandern der Improvisationen und verrät einen wahren Gemeinsschaftsgeist und eine lange Komplizenschaft. Eine schöne Platte, freigiebig und gemütlich, die vor Details und guten Ideen wimmelt.“
Jazz Magazine (Félix Marciano)

„Die Musik ist ausgeklügelt, aber mit Spaß an der Sache. (…) Modern Jazz superb (…) Poesie, spielerische Freude meets detail-zärtliche Perfektion.“
Jazzzeitung (Stephanie Knauer)

„Die Bandleaderin gefällt am Saxofon, insbesondere am Sopran, und das basslose Quartett, in dem der Keyboarder die Bassparts übernimmt, groovt gar nicht übel.“
STEREO (Berthold Klostermann)

Eintritt 15/12 EUR
Reservierungen unter < kasse@jazzbiber.de > bis spätestens 12:00 Uhr am Tag des Konzerts.