Ankündigung – Seite 31 – Jazzclub Biberach e.V.

Manfred Junker’s Journey Within feat. Barbara Balzan

Am 14.03.2014 um 20:30

Ort: Jazzclub Biberach
(c/o Bruno-Frey-Musikschule, Wielandstraße 27, 88400 Biberach an der Riß)

Beschreibung
Bill Evans hätte auch Gitarrist sein können. Jedenfalls eignet sich seine ebenso zeitlose wie großartige Musik bestens für die Interpretation mit Gitarre. Dies beweist die neue CD „Celebrating Bill Evans“ von Manfred Junkers Band „Journey Within“. Die Idee des 44-jährigen, in Konstanz lebenden Gitarristen ist einfach und bestechend: Er interpretiert die Musik von Evans und verzichtet bewusst auf ein Piano. Dafür ist die Schweizer Sängerin Barbara Balzan mit von der Partie. Dies übrigens auch, weil es zu vielen Stücken von Evans Texte gibt. Das Verblüffende an diesem Album ist, dass man das Piano eigentlich nie vermisst, trotzdem klingt diese wunderbare Musik stets nach Evans.

Junker ist ein gereifter Gitarrist, der raffinierte Voicings liebt, seinem gekonnten Single Note-Spiel sofort geballte Akkordfolgen folgen lassen kann – ganz im Dienst des Songs. Balzan entpuppt sich als überaus versierte, vielseitige Sängerin, die Melodien in den Vordergrund zu setzen weiß und nie aufdringlich agiert. Da pulsiert beispielsweise der bekannte „Waltz for Debby“ im 5/4-Takt und irgendwie fühlt man sich an Flora Purim mit „Return to Forever“ erinnert. (Jazz ‘N’ More Nr. 4/2013)

Manfred Junker (Gitarre)
Arne Huber (Kontrabass)
Matthias Daneck (Schlagzeug)
Barbara Balzan (Gesang)

Eintritt: 15 EUR / ermäßigt 12 EUR
Karten & Platzreservierungen: kasse@jazzbiber.de
(Bitte bis spätestens 15:00 Uhr am Tag des Konzerts)

The Toughest Tenors

Am 21.02.2014 um 20:30

Ort: Jazzclub Biberach
(c/o Bruno-Frey-Musikschule, Wielandstraße 27, 88400 Biberach an der Riß)

Beschreibung
Quintett aus Berlin mit Bebop, Swing & Blues

Die fünf schweren Jazz-Jungs, gestählt und trainiert in den Club-Kampfstätten von Berlin und New York, fackeln nicht lange. Sie zeigen, was das „Hard“ im „Hardbop“ bedeutet, wie viel Muskelmasse der Blues hat, und machen klar, woher die so genannten „Battles“ des Rap wirklich kommen. Und zwar aus dem Geiste des edlen Wettstreites, den die genialen Tenorsaxophonisten der 50er und 60er Jahre, Legenden wie Dexter Gordon und Wardell Gray, Johnny Griffin und Eddie „Lockjaw“ Davis, pflegten.

Das von den beiden Tenor-Charakterköpfen Bernd Suchland und Patrick Braun angeführte Quintett hat es sich zur Aufgabe gemacht, die lange Tradition der „saxophone battles“ wieder zum Leben zu erwecken. Diese Band haut Sie um. Mit Original-Arrangements, aber ohne falsche Nostalgie. Aktuell, aber ohne Trend-Doping. Mit geballter Energie, ungebremster Spielfreude, schlagfertigem Humor. Das Publikum spürt den relaxten Groove dieser längst zeitlosen Musik.

The Toughest Tenors sind: Bernd Suchland (Tenorsaxophon), Patrick Braun (Tenorsaxohon), Dan-Robin Matthies (Piano), Lars Gühlcke (Kontrabass), Ralf Ruh (Drums).

Eintritt: 15 EUR / ermäßigt 12 EUR
Karten & Platzreservierungen: kasse@jazzbiber.de
(Bitte bis spätestens 15:00 Uhr am Tag des Konzerts)

Grand Piano Summit

Am 09.02.2014 um 11:00

Ort: Jazzclub Biberach
(c/o Bruno-Frey-Musikschule, Wielandstraße 27, 88400 Biberach an der Riß)

Beschreibung
Grand Piano Summit
im Rahmen einer Matinée des Jazzclubs Biberach e.V.
am 9.2.2014 um 11:00 Uhr im Jazzkeller

Ein konzertantes Gipfeltreffen der Jazzpianisten aus Stadt und Region Biberach gibt es nicht alle Tage zu erleben. Die Beschaffung eines neuen Kawaiflügels für den Jazzkeller in der Bruno-Frey-Musikschule bietet jetzt dem Jazzclub Biberach e.V. einen willkommenen Anlass ein solches Treffen auszurichten, möglicherweise ist dies sogar eine echte Premiere. Viele Jazzpianisten mit Rang und Namen aus der ganzen Region konnten für diesen „Grand Piano Summit“ gewonnen werden. Die Besucher erwartet in der sonntäglichen Matinée-Veranstaltung im Jazzkeller ein vielgestaltiger Querschnitt durch das weite Feld jazziger und jazzaffiner Klaviermusik.
Vom 18-jährigen Senkrechtstarter Samuel Gapp, der sich mit seinem Lehrer Joe Fessele gerade auf sein Abitur-Vorspiel vorbereitet und vierhändig den Titel „Nuevo Comenzar“ von Oscar Hernandez zum Besten geben wird, über fortgeschrittene Schulmusik- und Jazzklavier-Studenten, wie Lukas Brenner oder profilierte „Laien-Musiker“ à la Steffen Dietze bis zu erfahrenen Klavierlehrern, Dozenten, Profi-Musikern und Komponisten wie Joe Fessele und Rolf Ritchie Golz wird alles aufgeboten. Der neue Kawaiflügel wird dabei wohl auf Herz und Nieren geprüft werden und darf die ganze klangliche und stilistische Vielfalt zeigen, derer er mächtig ist.

Der 25jährige Lukas Brenner aus Laupheim fand seinen Weg zum Klavier über die Geige. Gecoacht von seinem damaligen Jazzklavier-Lehrer Joe Fessele gründete er mit 15 Jahren bereits seine erste eigene Latin-Jazz-Formation „Salsaria“. Diese Band erhielt den 2. Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“ in der Kategorie „Neue Musik“ und konnte beim Finale des internationalen Biberacher Jazzpreises 2008 den beachtlichen 3. Preis erringen. Die Formation besteht bis heute. Lukas Brenner studiert seit Oktober 2008 an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart Schulmusik und seit 2011 Jazzklavier bei Hubert Nuss. Seit 2011 ist er auch Mitglied im Bundesjugendjazzorchester. Er hat zusammen mit Gregor und Veit Huebner bereits bei mehreren CD-Produktionen mitgewirkt. Konzertreisen mit Orchestern und Bands führten ihn bis nach China.

Steffen Dietze ist musikalischer Autodidakt und im Hauptberuf Fotograf. Ursprünglich aus dem Bereich Funk und Jazzrock kommend und seit Jahren in verschiedenen Formationen aktiv, setzt er seine kreativ-vielschichtigen musikalischen Ideen heute eher in immer wieder wechselnden, meist kleineren Besetzungen mit Sängern oder Perkussionisten sowie als Solist um. Er begleitet Lesungen, wirkt bei Theaterprojekten mit und konzertiert. Steffen Dietze wird eine Auswahl seiner Eigenkompositionen vorstellen. Seine Musik ist schwer zu beschreiben. Er verbindet unterschiedliche Elemente und Stile mit einer modernen Harmonik zu einem eigenständigen mitunter eigenwilligen Individualstil.

Joe Fessele hat nach seinem Abschluss an der renommierten „Swiss Jazz School“ in Bern und einem Aufbaustudium an der Hochschule für Musik in Rotterdam im Studiengang „Weltmusik/Piano“, Schwerpunkt afro-kubanische Musik, Salsa, Brasil am „Conservatorio Santiago de Cuba“ die höheren Weihen erhalten. Auftritte in ganz Europa, Kamerun, Kuba folgten. TV-Auftritte, Studiojobs, verantwortliche Mitarbeit bei Theater- und Musicalproduktionen (Cabaret, Linie 1, etc.), das Engagement in diversen Bands, u.a. zusammen mit Latin-Jazz-Größen wie Julio Baretto, Chico Freeman, Dave Samuels und – aktuell live unterwegs – mit der Basslegende Hellmut Hattler ist Joe Fessele eine Art pianistischer „Hans-Dampf in allen Gassen“. Eigene Projekte und CDs wie „Until Summer“, „TimbasonX“ oder als Workshop-Dozent an der Uni Ulm verhindern glücklicherweise nicht seine engagierte Unterrichtstätigkeit in der Jazz/Pop-Abteilung der Musikschule Laupheim.

Der Biberacher Pianist Rolf Richie Golz widmete sich nach seinem klassischen Klavierstudium in Frankfurt am Main der Komposition moderner Musik mit Einflüssen aus Rock, Pop, Jazz und Klassik. Seit 2004 tritt er mit Eigenkompositionen für Klavier solistisch auf. Er spielte in verschiedenen regional und überregional aktiven Bands und ist auf zahlreichen CD-Aufnahmen zu hören. Seine Live-Aktivitäten führten ihn auch nach Österreich, Frankreich, Spanien, Türkei, Litauen und in die USA. Aktuell ist er, neben seiner Tätigkeit als Klavierlehrer, auch als Komponist und Produzent der Soundtracks für die in Biberach aufgeführten Modern-Dance-Projekte „Occupy Bach“ und „Funky Wieland“ stark eingebunden.

Karten und Platzreservierungen unter kasse@jazzbiber.de

Jörg Hurter Quintett

Am 07.02.2014 um 20:30

Ort: Jazzclub Biberach
(c/o Bruno-Frey-Musikschule, Wielandstraße 27, 88400 Biberach an der Riß)

Beschreibung
Mit seinem warmen, bluesigen Sound hat der in der Schweiz geborene Gitarrist und Komponist Jörg Hurter schon hunderte Ohren begeistert. Im Jazz ausgebildet, widmet er sich aber keineswegs nur einer Stilistik, sondern beschäftigt sich mit der ganzen musikalischen Palette von Rock über Klassik bis hin zum kubanischen Son.

Tourneen mit der Swiss Big-Band Eruption, Zusammenarbeit mit Jeff Richman, Axel Fischbacher, Christian Gutfleisch, Andre Müller u.v.a. Zusammen mit Bernhard Pichl (piano) Johannes Ludwig (altosax), Friedrich Betz (bass) und Uli Kleideiter (drums) stellt er seine neue CD vor.

Eintritt: 15 EUR / ermäßigt 12 EUR
Karten & Platzreservierungen: kasse@jazzbiber.de
(Bitte bis spätestens 15:00 Uhr am Tag des Konzerts)

Matthias Lindermayr Quartett

Am 24.01.2014 um 20:30

Ort: Jazzclub Biberach
(c/o Bruno-Frey-Musikschule, Wielandstraße 27, 88400 Biberach an der Riß)

Beschreibung
Das Quartett um Trompeter Matthias Lindermayr führt fort, was Musiklegenden wie Miles Davis in den 1960er Jahren begonnen haben: Jazz zum Synergiemonster heranzuzüchten, denn keine andere musikalische Spielart ist so für den Grenzübertritt geeignet, lädt so sehr zur Verbindung unterschiedlichster Stile ein. Das Matthias Lindermayr Quartett baut Brücken zwischen Rock, Free Jazz und Elektronik.

Von Miles Davis legendärem Jazzrock-Entwurf „Bitches Brew“, über die kontrollierten Kollektivimprovisationen eines Sun Ra, die spielerische Intelligenz eines Bill Frisell, der expressiven Spiellust von „Can“ oder „Faust“, bis hin zur klanglichen Totalität eines Karlheinz Stockhausen reichen die Verweisungspfade. Doch bei allem Gespür für das Gute im Gestern bleibt die Musik von MLQ immer Eines: Jazz für das Jetzt.

Hier haben vier junge Musiker eine Sache grundlegend verstanden: Die Frage war nie, was Jazz eigentlich ist. Die Frage war zu allen Zeiten, was Jazz noch sein könnte. Denn wie in vielleicht keinem anderen musikalischen Großgenre liegen im Jazz Innovation und Tradition eng beieinander. Und das groovt so gewaltig, dass man unweigerlich an große Genre-Erneuerer wie Nils Petter Molvaer oder Eric Truffaz denken muss. Der Beat treibt, der Klang lässt sich treiben, zwischen Postrock, Free Jazz, Avantgarde und Electronica.

Zu hören ist das Quartett mit Matthias Lindermayr (Trompete), Leonhard Kuhn (Gitarre), Ludwig Klöckner (Kontrabass) und Fabian Rösch (Schlagzeug) am Freitag, 24. Januar 2014 um 20:30 Uhr im Biberacher Jazzkeller. Die Band war Sieger beim Internationalen Biberacher Jazzpreis 2012.

Eintritt: 15 EUR / ermäßigt 12 EUR
Karten & Platzreservierungen: kasse@jazzbiber.de
(Bitte bis spätestens 15:00 Uhr am Tag des Konzerts)

Alexander „Sandi“ Kuhn Quartett

Am 10.01.2014 um 20:30

Ort: Jazzclub Biberach
(c/o Bruno-Frey-Musikschule, Wielandstraße 27, 88400 Biberach an der Riß)

Beschreibung
Am Freitag, 10. Januar 2014 um 20:30 Uhr ist das Alexander ‘Sandi’ Kuhn Quartett im Biberacher Jazzkeller zu hören. „Zarte, kohärente Klänge von geradezu magischer Sogkraft“ (Jazzpodium) nehmen sie mit auf „eine tiefgehende, zugleich immer wieder in Melodie und Harmonie zurückkehrende Reise durch die musikalische Gedankenwelt eines virtuos aufspielenden Hoffnungsträgers der deutschen Saxofonszene.“ (Soultrain Online)

Der Saxophonist Alexander ‘Sandi’ Kuhn ist wieder aus New York zurück. 2013 durfte er sich über die Verleihung des Landesjazzpreises Baden-Württemberg freuen. Kuhn präsentiert seine Musik mit einem hochkarätigen Quartett. Neben seinen langjährigen musikalischen Weggefährten Jens Loh am Kontrabass und Axel Pape am Schlagzeug wird er von dem holländischen Gitarristen Syberen van Munster unterstützt, der seit einigen Jahren in der New Yorker Jazzszene beheimatet ist und dort zu den viel versprechenden jungen Talenten zählt.

Eintritt: 15 EUR / ermäßigt 12 EUR
Karten & Platzreservierungen: kasse@jazzbiber.de
(Bitte bis spätestens 15:00 Uhr am Tag des Konzerts)