Ankündigung – Seite 31 – Jazzclub Biberach e.V.

Steve Cathedral Group

Am 17.02.2017 um 20:30

Ort: Jazzclub Biberach
(c/o Bruno-Frey-Musikschule, Wielandstraße 27, 88400 Biberach an der Riß)

Beschreibung
Die Steve Cathedral Group sind: Steffen Münster (g, comp), Felix Meyerle (p), Sebastian Schiller (b), Patrick Clemens (dr)

Die Stücke des Stuttgarter Quartetts sind von der einfachen Schönheit guter Pop- und Rockmusik und zeitgenössischen Jazz geprägt. Eingängige Melodien treffen auf bunte Harmonien und straighte Rockgrooves auf verschachtelte Rhythmen, wobei stets die Komposition im Mittelpunkt steht. In den Stücken werden Geschichten erzählt, mal melancholisch-nachdenklich, dann wieder leidenschaftlich-explosiv oder fröhlich-gelassen. Sie bieten den Musikern die Grundlage für ihren eigenständigen und kompakten Bandsound und lassen viel Freiraum für Improvisation und Interaktion. So entsteht Musik, die keine Angst vor Klischees hat und sich selbst keine Grenzen setzt.

„Ganz ohne Berührungsängste…vorzüglich Musiker und eine überzeugende Rhythmusgruppe, die stets für Überraschungen und ausgefallene Soli gut ist.“ – Heilbronner Stimme; 21.Oktober 2014
„Vier Streicher sorgen für Breitwand Sound. Das Streichquartett verleiht dem ohnehin schon ambitionierten und komplexen Sound aus Melodien und Harmonien von Pop, Rock, Fusion bis Jazz sozusagen das Breitwandelement. Diese Band, diese Musiker, das hat Potenzial.“
– SZBZ – 22. Oktober 2014

„Stundenlang könnte man das Quartett hören und ihnen beim Spielen zusehen. Ihre Musik lässt sich in keine Richtung drängen“ – Bretten – 25- März 2014

„Flirrender Wohlklang, hochmelodiös, außerordentlich versierte Musiker, Begeisterung beim Publikum“ – Schwäbisches Tagblatt- 24. März 2014

Eintritt 15/12 EUR
Reservierungen unter < kasse@jazzbiber.de > bis spätestens 12:00 Uhr am Tag des Konzerts.

Shane Quartet (Int. Biberacher Jazzpreis 2016)

Am 10.02.2017 um 20:30

Ort: Jazzclub Biberach
(c/o Bruno-Frey-Musikschule, Wielandstraße 27, 88400 Biberach an der Riß)

Beschreibung
Mit Blick auf die Tradition nimmt die Band „Shane“ Strömungen des heutigen Jazz auf und formt daraus ihre eigene Klangsprache. Ohne Harmonieinstrument entsteht viel Raum für Improvisation und Zusammenspiel- Musik voller Ideen und Spannungsbögen. Es werden ausschliesslich Kompositionen von Michael Gilsenan gespielt. Im Frühling 2016 gewann Shane den Internationalen Jazzpreis in Biberach.

Dieter Ilg würdigte „Shane“ bei der Preisverleihung des Biberacher Jazzpreises insbesondere dafür, dass sie sich mit einer Quartett-Formation ohne Harmonieinstrument bereits einer besonderen Herausforderung stellten. Die damit verbundenen stilistischen und strukturellen Erfordernisse wurden jedoch hervorragend gemeistert. Ein druckvolles Kontrabassspiel (Jérémie Krüttli) und ein relaxt und filigran mit guter Strukturierung und feinsinnigen Akzentuierungen rhythmisch vielschichtig begleitendes Schlagzeug (Philipp Leibundgut) legten die Basis für transparente Strukturen innerhalb derer die beiden Saxophonisten Gabriel Wenger und Michael Gilsenan ihre plastischen Melodien und virtuosen Improvisationen entfalten konnten. Besonders Gilsenan, der auch für alle Kompositionen verantwortlich zeichnete, entwickelte in seinem rhetorisch geprägten Spiel weite Spannungsbögen von großer Individualität und Tiefe.

Gabriel Wenger (s)
Philipp Leibundgut (dr)
Michael Gilsenan (comp, s)
Jérémie Krüttli (b)

Eintritt 15/12 EUR
Reservierungen unter < kasse@jazzbiber.de > bis spätestens 12:00 Uhr am Tag des Konzerts.

Matinee „LocalVocalJazz“

Am 29.01.2017 um 11:00

Ort: Jazzclub Biberach
(c/o Bruno-Frey-Musikschule, Wielandstraße 27, 88400 Biberach an der Riß)

Beschreibung
Matinee „LocalVocalJazz“

LocalVocalJazz ist das Motto des „Gipfeltreffens“ von jazzaffinen Solo- und Chorsängerinnen und –sängern aus der Region im Rahmen einer Matinee des Biberacher Jazzclubs (Beginn: 11:00h) in der Aula der Gymnasien. Sieben verschiedene Formationen haben ihre musikalische Teilnahme an der Veranstaltung zugesagt. Neben dem Jazzchor Biberach (mit Solisten) werden Isolde Werner mit ihrer Band „Mexican Blue“, Tamara Angele mit der WG Jazzband, Jasmin Mohn mit „Miles & More“, „Marina & Friends“, Lea Knudsen & „AlJoVo“ sowie der junge Singer/Songwriter Michel Stirner mit von der Partie sein, so dass ein bunter Stilmix und ein kurzweiliges Programm zu erwarten sind.

Mit dieser Matinee setzt der Jazzclub eine Tradition fort, die seit einigen Jahren immer zum Jahresbeginn eine Plattform für heimische Künstler bietet, sich einer interessierten Öffentlichkeit vorzustellen. Pianisten, Gitarristen, Schlagzeuger haben diese Tradition begründet, Sängerinnen und Sänger setzen sie nun fort. In den Folgejahren werden auch die jazzaffinen Bläser ein Forum finden.

Universitäre Unterstützung durch das Musiklabor der EMU (Ulm)
Im Rahmen der Veranstaltung wird die aus der Region stammende Isolde Werner mit der Unterstützung des Musiklabors der EMU (Experimentelle Musik der Universität Ulm) auch eine „Interaktive Klanginstallation“ als Teil eines in Wien entwickelten größeren Projektes der Künstlerin zu dem Thema „Klangraum-Raumklang“ vorstellen. Mit etwas Glück – da im Workshop ergebnisoffen gearbeitet wird – kommt auch ein von Kantor Ralf Klotz eigens eingerichteter Kanon von Justin Heinrich Knecht (aus „Rund um mich her…“) zur Aufführung.

In der Pause werden im Foyer Getränke und Snacks angeboten.

In einer Verlautbarung des Kulturamtes der Stadt Biberach heißt es: „Im Rahmen des Kulturleitthemas „Maker Spaces – kreativ Räume gestalten“ sind alle künstlerisch Ambitionierten in Biberach eingeladen, sich mit ihrem Können in den verschiedenen Kunstformen einzubringen. Dafür stehen die Räume der städtischen Kultureinrichtungen zur Verfügung. Ein weiterer Schwerpunkt 2017 wird der 200. Todestag von Justin Heinrich Knecht sein.“ Mit der geplanten interaktiven Klanginstallation aber auch mit dem Knecht-Kanon zielt diese Jazzclub-Veranstaltung ins Zentrum des Kulturleitthemas der Stadt. Falls die für die Weihnachtsferien geplante Neuinstallation der Beschallungsanlage in der Aula rechtzeitig in Betrieb geht, dürfte diese Veranstaltung zu einem ganz besonderen Event werden.

Eintritt 15/12 EUR
Für diese Veranstaltung sind keine Kartenreservierungen möglich, für die WG-Aula stehen ausreichend Plätze zur Verfügung.

Workshop „Der freie Umgang mit Stimme & Rhythmus“

Am 28.01.2017 um 09:00

Ort: Jazzclub Biberach
(c/o Bruno-Frey-Musikschule, Wielandstraße 27, 88400 Biberach an der Riß)

Beschreibung
Workshop „Der freie Umgang mit Stimme & Rhythmus“

Mit dem Workshop „Der freie Umgang mit Stimme & Rhythmus“, geleitet von der in Wien lebenden Jazz-Sängerin, -Gitarristin und Dozentin Isolde Werner (in der Aula der Gymnasien; ggf. in zwei Gruppen von 9:00h – 13:00h und von 15:00h – 19:00h) wendet sich der Jazzclub Biberach e.V. in einer Kooperation mit der Fachschaft Musik des Wieland-Gymnasiums an alle interessierten Vokalisten zwischen 12 und 82 Jahren, die in der Jazz, Rock oder Popmusikszene unterwegs sind.
Unter anderem mit Kanons des New Yorker Straßenmusikers Moondog (mit Einflüssen aus der Madrigaltradition, von J.S. Bach und von indianischer Rhythmik), Jimi Hendrix oder Justin Heinrich Knecht wird im freien Spiel der Stimmen die rhythmische Standfestigkeit der Teilnehmer herausgefordert und geschult. Die musikalischen Erträge des Workshops erklingen teilweise auch im Rahmen der sonntäglichen Matinee LocalVocalJazz.

Für Schüler des Wieland-Gymnasiums sowie für jugendliche Mitglieder des Jazzclubs und der Bruno-Frey-Musikschule ist die Teilnahme an den Workshops kostenfrei. Weitere Teilnehmer & Gebühren nach Rücksprache.

Die Anmeldung (bis 26.01.) kann formlos erfolgen unter: helmut.schoenecker@wieland-gymnasium.de bzw. vorstand@jazzbiber.de. Telefonische Rückfragen unter 01573-2063846 (Dr. Schönecker).

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, es gilt die Reihenfolge der Anmeldungen.

Fauzia Maria Beg and the Lorenzo Petrocca Organ Trio

Am 27.01.2017 um 20:30

Ort: Jazzclub Biberach
(c/o Bruno-Frey-Musikschule, Wielandstraße 27, 88400 Biberach an der Riß)

Beschreibung
„Fancy Miss Nancy“ (Tribute to Nancy Wilson)

Fauzia Maria Beg (Vocals)
Lorenzo Petrocca (Guitar)
Andreas Kissenbeck (Hammond B3)
Armin Fischer (Drums)

Pressestimmen:
Überzeugende Combo: Fauzia Beg und Lorenzo Petrocca
‚Die zierliche Sängerin besitzt eine ausdrucksstarke Stimme mit sicherer Intonation. Sowohl einschmeichelnde Balladen als auch Up-Tempo-Nummern aus dem Great American Songbook setzt sie nuancenreich und mit großem Einfühlungsvermögen um. […] Ihr neues Album besteht aus einem Dutzend Songs und ist ihrem Idol Nancy Wilson gewidmet. Mit dem Lorenzo Petrocca Organ Trio hat die Tübingerin eine starke Begleitcombo, die aus drei Spitzenkönnern des deutschen Mainstream-Jazz besteht und sich am kochenden Sound der Jazzorgeltrios der 1950er-Jahren orientiert. […] Die Aufnahmequalität des Albums steht dem künstlerischen Niveau in nichts nach. Die Einspielung strotzt vor Präsenz. Jeder Titel ist derart sorgfältig aufgenommen, dass der Zuhörer das Gefühl hat, direkt vor den Musikern im Raum zu stehen.‘ [Schwarzwälder Bote]

Fauzia Maria Beg
Im Alter von 9 Jahren begann Fauzia Maria Beg eine klassische Indische Tanzausbildung (Kathak) in Bombay (Mumbai). Aufgewachsen in einer musikalischen Familie wurde schon bald auch ihr Talent als Sängerin entdeckt. Bereits in jungen Jahren arbeitete sie als professionelle Sängerin in sämtlichen Spitzenhotels der indischen Metropole. Dabei sammelte sie vor einem internationalen Publikum viel Erfahrung als Jazz-, Pop- und Soulsängerin.
Der Wunsch mit ihrer Stimme die Welt zu erobern brachte sie 1989 nach Europa. Mit ihrer Vorliebe für Jazz, Brasilianische Musik und indisch inspirierten Avantgarde-Projekten ist sie mit ihrer Vielseitigkeit aus der Stuttgarter Musikszene nicht mehr wegzudenken.

Eintritt 15/12 EUR
Reservierungen unter < kasse@jazzbiber.de > bis spätestens 12:00 Uhr am Tag des Konzerts.

Julia Ehninger 4tet

Am 13.01.2017 um 20:30

Ort: Jazzclub Biberach
(c/o Bruno-Frey-Musikschule, Wielandstraße 27, 88400 Biberach an der Riß)

Beschreibung
CD Release Tour „Im Wandel“

Transatlantisches Debüt: Den Großteil von „Im Wandel“ hat die Stuttgarter Jazzsängerin und DAAD-Stipendiatin Julia Ehninger im steten Transfer zwischen Deutschland und New York komponiert. Der Big Apple war während ihres Studiums an der Manhattan School of Music bei Gretchen Parlato, Theo Bleckmann und Phil Markowitz ihre zweite Heimat und Inspirationsquelle – und die Zeit in der legendären Jazzmetropole geprägt von vielen neuen Eindrücken, Begegnungen und Abschieden. In dieser Übergangsphase setzte sich die Sängerin gedanklich mit den Themen Beständigkeit und Wandel auseinander. Es verwundert nicht, dass diese Themen nun auch ihr Debüt bestimmen.
In ihren filigranen Kompositionen verbindet Julia Ehninger gekonnt zeitgenössischen Jazz mit Elementen des Pop und R&B und kreiert so mit ihren Mitmusikern einen ganz eigenen, leichten und hellen Sound. Modern und doch zeitlos, virtuos und doch leichtfüßig. Melodien mit Ohrwurmqualität treffen auf komplexe Harmonien und Rhythmen, eine beeindruckende Bandbreite, die dieses Quartett hier abdeckt. Obwohl „Im Wandel“ ein Erstling ist, ist unüberhörbar: Diese Musiker spielen nicht erst seit gestern zusammen. Längst wird der Bandsound maßgeblich von ihren langjährigen musikalischen Weggefährten Lukas Brenner (Klavier), Nico Amrehn (Kontrabass) und Martin Grünenwald (Schlagzeug) mitgetragen. Zusätzlichen Schliff verleihen dem Album die Gäste Verena Nübel (Gesang) und der Saxofonist Alexander Bühl.
Die Idee des Wandels zieht sich wie ein roter Faden durch das Album. Mal interagiert Julia Ehninger ohne Text – quasi wie ein zusätzliches Instrument – mit der Band, mal schließt sich die Band nahtlos und kunstfertig ihren textlichen Ausflügen an. Neben eigenen, ausschließlich deutschen Texten vertont die Sängerin Gedichte von Joachim Ringelnatz („Schenken“) und Hermann Hesse („Im Nebel“).
Mit einer ernsthaften Leichtigkeit erzählt Julia Ehninger von Schlaflosigkeit, von Orientierungslosigkeit und Einsamkeit – oder eben, stetig wiederkehrend, von Veränderung. Bei ihr bringt Veränderung große Herausforderungen, aber auch die Chance auf etwas Neues, Besseres. „Wenn sich äußere Bedingungen ändern, ändern wir uns mit ihnen – die Hülle verändert sich, im Kern jedoch bleiben wir die gleiche Person“, sagt sie dazu. Dieser Wandel machte selbst vor dem Songwriting nicht halt: Das Titelstück des Albums „Im Wandel“ hieß zunächst „Constant“, also eigentlich das genaue Gegenteil. Doch der Gedanke, dass es wirkliche Konstanz in zwischenmenschlichen Beziehungen nur geben kann, wenn wir Veränderung zulassen, ließ die Sängerin nicht los. Aus „Im Wandel“ hat das ein mutiges, stetig changierendes und besonderes Album gemacht. Und aus der Künstlerin? Sie ist sicherlich längst dabei, es herauszufinden.

Live-Besetzung beim Konzert im Jazzkeller:
Julia Ehninger – Gesang, Komposition, Text
Volker Engelberth – Klavier (Jazzpreis BaWü 2016)
Nico Amrehn – Kontrabass
Martin Grünenwald – Schlagzeug

Eintritt 15/12 EUR
Reservierungen unter < kasse@jazzbiber.de > bis spätestens 12:00 Uhr am Tag des Konzerts.