Ankündigung – Jazzclub Biberach e.V.

Max Mutzke und Marialy Pacheco

Am 28.01.2027 um 19:00 Uhr

Ort: Biberach, Stadthalle

Beschreibung

Zwei Künstlerpersönlichkeiten, zwei musikalische Welten, ein gemeinsamer Klangraum. Hier ergänzen sich die markante, warme Stimme von Max Mutzke und die poetische, virtuose Musiksprache der kubanischen Pianistin Marialy Pacheco.

Weit mehr als ein klassisches Duo-Abendprogramm: ein intensiver Dialog zwischen Pop, Soul, Latin Jazz, klassischer Musik und gelebter Lebenserfahrung. Die Songs von Max Mutzke hat Marialy Pacheco in enger Zusammenarbeit mit ihm neu arrangiert. Dabei bleibt die Essenz der Lieder erhalten – ihre Geschichten, ihre emotionale Tiefe. Zugleich eröffnet Pacheco neue Räume mit frischen Harmonien, Offbeats, überraschenden Wendungen und großer klanglicher Freiheit. Die Lieder erzählen von Nähe, Liebe, Abschied, Verzeihen und dem, was Menschen miteinander verbindet. Was diesen Abend besonders macht, ist nicht nur die musikalische Klasse beider Künstler, sondern auch ihre gewachsene Verbindung. Über Jahre ist ein Duo entstanden, das sich mit großer Selbstverständlichkeit begegnet: vertrauensvoll, spontan und mit spürbarer Freude am gemeinsamen Musizieren.

„DU UND ICH“ will nicht überrollen, sondern berühren mit zwei Menschen auf der Bühne, die mit offenem Herzen musizieren und erzählen. In einer Zeit voller Dauerrauschen, Krisen und schlechter Nachrichten schaffen Marialy Pacheco und Max Mutzke einen Raum, in dem das Publikum für ein paar Stunden aus allem heraustreten darf – eine Pause vom Alltag, ein Innehalten, ein musikalischer Atemzug. Tiefgehend, tröstlich, aufrichtig.

Kulturkalender Biberach: Infos und Tickets

Rootbears | Weihnachts-Jazz

Am 22.12.2026 um 20:00 Uhr

Ort: Biberach, Schützenkellerhalle

Beschreibung

Es gibt Konzerte, die muss man im Grunde genommen gar nicht ankündigen. Man muss kein Plakat kleben, keinen Insta-Post schreiben und keine Meldung in die Zeitung setzen. Das Konzert der Rootbears, wie immer zwei Tage vor Weihnachten, ist so ein Event. Seit mehr als 35 Jahren lädt die Biberacher Combo zu einem familiären und weihnachtlichen Jazz-Abend in die Schützenkellerhalle ein. Und bei zahlreichen Biberachern steht dieser Termin bereits ein Jahr im Voraus fest im Kalender. Die Mischung aus Jazz-Klassikern, Lieblingsstücken der Musiker, humorigen Einlagen und Überraschungen verschiedener Art gehört für viele zum Weihnachtsfest wie das Christkindle-Herunterlassen oder der Festtagsbraten mit der Familie. Eingefleischte Fans wissen, dass die Tickets begehrt und oft bereits nach wenigen Tagen (2025 in nur 2 Tagen) vergriffen sind – wer also zur Fangemeinde hinzustoßen möchte, muss sich sputen. Der Vorverkauf startet in der Stadtbuchhandlung ab dem 5.12.

http://www.rootbears.de/

Rüdiger Przybilla (Saxofon)
Hanspeter Schmid (Posaune)
Magnus Schneider (Akkordeon, Klavier)
Martin Schmid (Bass)
Holger Koppitz (Schlagzeug)

Eintritt: 20 Euro; ermäßigt 15 Euro

Kartenvorverkauf: ab 5. Dezember in der Stadtbuchhandlung

Jochen Feucht/Uwe Schenk Quartett

Am 04.12.2026 um 20:30 Uhr

Ort: Jazzclub Biberach

Beschreibung

Vier Freunde müsst ihr sein! Sie kennen sich schon lange, und es war Zeit für eine gemeinsame Band. Jochen Feucht, Uwe Schenk, Dirk Blümlein und Oli Rubow haben sich in unterschiedlichen Genres einen Namen gemacht und sind dabei doch immer tief in der Tradition des Jazz verwurzelt geblieben. Wenn sie heute in Possibilism zusammenspielen, trifft die ganze Bandbreite ihrer musikalischen Erfahrungen und Vorstellungen aufeinander: Der eher modale, kontemplative Ansatz Feuchts, die oft cinematischen Klangideen Schenks, Rubows eigenwilliges, von Clubkultur geprägtes Schlagzeugspiel – das alles ruht auf dem soliden Fundament des Bassvirtuosen und Rock’n Rollers Dirk Blümlein. Der in Biberach nicht unbekannte Jochen Feucht gilt dem Deutschlandfunk als souveräner Virtuose, der „Eingängigkeit und Wohlklang der Musik Hand in Hand gehen lässt mit Raffinesse im Arrangement und hintergründiger harmonischer Intelligenz“. Uwe Schenk ist bekannt als Film- und Fernsehkomponist (Soko Stuttgart, Schlingensiefs „Freakstars3000“, Live-Musikreihe „Uwe Schenk trifft …“ mit fast 40 Folgen). Dirk Blümlein war u.a. mit „Fools Garden“ unterwegs, Oli Rubow arbeitet u.a. mit Hellmut Hattler zusammen.

https://www.jochen-feucht.de/
https://www.uweschenk.de/
http://www.dirkie.de/
https://www.olirubow.de/

Jochen Feucht: Saxofone, Altflöte
Uwe Schenk: Fender Rhodes, Keyboard
Dirk Blümlein: Bass
Oli Rubow: Schlagzeug, Elektronik

Eintritt: 25 Euro, Jazzclub-Mitglieder 18 Euro, Studierende 10 Euro,
freier Eintritt für Biberacher Schülerinnen und Schüler

Foto: Stefan Hohloch

Siyou’n’Hell

Am 21.11.2026 um 20:30 Uhr

Ort: Biberach, Schützenkellerhalle

Beschreibung

Zwei Musiker aus ganz unterschiedlichen Traditionen verschmelzen in unerhörter Harmonie: Siyous energiegeladene, einfühlsame Gospelstimme und Hellmut Hattlers markantes, druckvolles Bass-Spiel. In einem Programm aus Hattler Songs, gemeinsamen Lieblingsliedern und eigenen Stücken. Eine Reduktion auf Stimme und Bass erzeugt hier ein Maximum an knisternder Intensität! Als äußerst produktiv gestaltet sich die musikalische Liaison Siyou’n’Hell, bestehend aus der charismatischen Gospelkönigin Siyou Isabelle Ngnoubamdjum und dem Meisterbassisten Hellmut Hattler. Die in Ulm lebende Sängerin, die mit ihrer magischen Bühnenpräsenz das Publikum regelmäßig zu Begeisterungsstürmen hinreißt, erweist sich mit ihrer einzigartigen Mischung von Gospel, African Roots, Pop, Soul und Jazz als authentische Botschafterin. Hattlers virtuoses aber trotzdem minimalistisches Bassspiel und die große Stimme von Siyou stehen wie eine eins, mit oder ohne Band. Zum 50jährigen Jazzclubjubiläum feiert Hellmut Hattler sein bereits 55jähriges Bühnenjubiläum mit der 1971 gegründeten Jazzrockband „Kraan“, Tab Two mit Joo Kraus startete 1991 und hat jetzt auch schon 30 Jahre auf dem Buckel.

https://siyou.de/
https://www.facebook.com/siyounhell/?locale=de_DE
https://www.hellmuthattler.de/tour/index.html

Eintritt: 25 Euro, Jazzclub-Mitglieder 18 Euro, Studierende 10 Euro,
freier Eintritt für Biberacher Schülerinnen und Schüler

Fuoco 4tett mit Salvo La Ferrera

Am 20.11.2026 um 20:30 Uhr

Ort: Biberach, Schützenkellerhalle

Beschreibung

Salvo La Ferrera, sizilianischer Weltmeister für Akkordeon in der Kategorie Jazz des Jahres 2024 (Confédération Internationale des Accordéonistes) beehrt mit dem Instrument des Jahres 2026 die Jubiläumsfeierlichkeiten zum 50jährigen Geburtstag des Jazzclub Biberacher e.V. mit seinem Fuoco 4tett. Vier Musiker, vier Stimmen, ein brennendes Feuer. Salvo la Ferrera trifft auf die Stuttgarter Rhythmusgruppe mit Oskar Rimmele (Klavier), Nils Becker (Kontrabass) und Christoph Müller. Das Quartett erzählt in seinen Eigenkompositionen von Fernweh, innerem Aufruhr und stillen Momenten – immer mit einem Ohr für das Unvorhersehbare. Dabei trifft mediterrane Melancholie auf jazzige Freiräume, rhythmische Energie auf kraftvolle Melodien. FUOCO – ein Ensemble, das lodert, flackert und immer in Bewegung bleibt. Musik, die nicht einfach gespielt, sondern gelebt wird. Als Komponist und Arrangeur schöpft Salvo La Ferrera aus seinen sizilianischen Wurzeln. Mediterrane Klangfarben, traditionelle Melodien und folkloristische Elemente seiner Heimat verbinden sich mit einer modernen harmonischen Sprache zu einem ausdrucksstarken und unverwechselbaren Stil mit starken Einflüssen aus Jazz und Pop.

https://www.salvolaferrera.de/
https://www.facebook.com/salvo.laferrera.54
http://www.christophmueller.de

Salvo La Ferrera – Akkordeon
Oskar Rimmele – Klavier
Nils Becker – Kontrabass
Christoph Müller – Schlagzeug

Eintritt: 25 Euro, Jazzclub-Mitglieder 18 Euro, Studierende 10 Euro,
freier Eintritt für Biberacher Schülerinnen und Schüler

Foto: Salvo La Ferrera

Rebekka Bakken

Am 14.11.2026 um 19:00 Uhr

Ort: Biberach, Stadthalle

Beschreibung

Mit der eindrucksvollsten Stimme Skandinaviens, „einer Stimme, die einem die Sprache verschlägt“ (Süddeutsche Zeitung) und einer Sinnlichkeit, wie einst die Gesänge der Sirenen, der sich Odysseus nur an den Segelmast gefesselt entziehen konnte, fasziniert Rebekka Bakken ihre zahlreichen Fans. Doch Vorsicht ist geboten, vor allem, wenn man „die schöne Hexerin aus dem Norden“ (Die WELT) live hören möchte. Die FAZ bringt es auf den Punkt: Rebekka Bakken: „Eine Sirene. Wer sie hört, ist verloren“. Nun ist sie also endlich mal wieder in Biberach zu hören. Fernab aller Genregrenzen ist die durchaus auch jazzaffine Singer/Songwriterin allen Schubladen entwachsen und lässt aus allen Ecken Stileinflüsse zu, sei es die Folklore ihrer Heimat oder Country & Western aus den fernen USA. Sie verneigt sich mit Coverversionen vor Tom Waits und Ludwig Hirsch. Viele ihrer Kompositionen tragen die eigene Biographie in sich, und zusammen mit ihren Ansagen entsteht so das Bild einer hoch emotionalen Frau, die in der Lage ist, all die Facetten ihrer Seele in höchster Gesangskunst ins Publikum zu verströmen.

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