Ankündigung – Seite 3 – Jazzclub Biberach e.V.

Jakob Bänsch Quartett

Am 27.02.2026 um 20:30 Uhr

Ort: Jazzclub Biberach

Beschreibung

Vielversprechender „Rising Star“ der europäischen Jazzszene in den Fußstapfen von Wynton Marsalis

Für sein Debütalbum „Opening“ wurde der Trompeter und Komponist Jakob Bänsch mit dem Deutschen Jazzpreis 2024 als „Debütalbum des Jahres“ ausgezeichnet. Im Februar 2025 folgte sein zweites Album „All The Others“, welches impressionistische Klassik, modernen Jazz und Folk-Elemente kunstvoll miteinander verwebt. Der Grenzgänger ist als Sohn klassisch geprägter Eltern in der Nähe von Pforzheim aufgewachsen und erhielt schon früh sowohl eine klassische als auch eine Jazz-Ausbildung. Bereits als Jugendlicher war er parallel Mitglied im Landesjugendorchester und im Landesjugendjazzorchester Baden-Württemberg. 2020 wurde er Mitglied des Bundesjazzorchesters. Mit seinen eigenen Bands trat er bereits in den renommiertesten Jazzclubs und auf führenden Festivals Deutschlands auf – darunter die Leverkusener Jazztage, Jazz Baltica und JazzOpen Stuttgart – und arbeitete eng mit internationalen Größen wie Nathan East, Nils Landgren, Wolfgang Haffner, Emil Mangelsdorff, Wolfgang Niedecken, Max Mutzke, Michael Abene sowie als Solist mit der WDR Big Band zusammen. Als Komponist wurde Bänsch an der HfMT Köln ausgebildet, war Stipendiat des WDR Composers Fellowship Programms und Teilnehmer der Elbphilharmonie Jazz-Academy. Seine Werke schöpfen ihre Inspiration vor allem aus der klassischen Musik um 1900 (u.a. Maurice Ravel, Claude Debussy, Alexander Scriabin) sowie dem Modern Jazz der 1960er- und 1970er-Jahre (z.B. Wayne Shorter, Herbie Hancock). Aus dieser Verbindung entsteht ein unverwechselbarer Sound – gespickt von Lyrik, symphonischer Dramaturgie, epischer Intensität und Virtuosität.

https://www.jakobbaensch.com/

Jakob Bänsch (Trompete, Flügelhorn)
Niklas Roever (Klavier)
Jakob Obleser (Kontrabass)
Leo Asal (Schlagzeug)

Eintritt: 22 Euro, Jazzclub-Mitglieder 18 Euro, Studierende 10 Euro,
freier Eintritt für Biberacher Schülerinnen und Schüler

Foto: Vincent Sima

Vogelfrei-FM

Am 06.02.2026 um 20:30 Uhr

Ort: Jazzclub Biberach

Beschreibung

It´s NEW – It´s FRESH – It´s HOT !

Wild, unbeugsam, bunt, listig, unberechenbar, dirty, ungehobelt, romantisch, charmant, virtuos, entspannt, witzig… das ist Vogelfrei-FM! Vier Biberacher Urgesteine, die nach langjährigem Nebeneinander endlich zum Miteinander gefunden haben legen ihrer Kreativität keine Fesseln an. Kernelement der ausschließlich selbst komponierten Musik sind eingängige Melodien gepaart mit atemberaubenden Grooves. Die Stücke erzählen alltägliche aber auch ungewöhnliche Geschichten aus dem Leben. Im Stilmix finden sich Elemente aus Fusion, Latin, Funk, Jazz, Blues, Klassik, Flamenco und Worldmusic. Die jahrzehntelangen, auch in der Lehrtätigkeit erworbenen Erfahrungen der Musiker verschmelzen hier zu einer außergewöhnlichen Einheit, einem homogenen Band und Personalstil, der so disparate Einflüsse aus der Musik von Lee Ritenour, Sigi Schwab, Louiz Bonfa, Pat Metheny, Scott Henderson, Andreas Vollenweider, Marcus Miller, Richard Bona, George Duke, Andy Narell, Sergio Mendes u.a. einbinden kann, ohne seine Seele zu verlieren.

http://vogelfrei-fm.de/

Jochen Vogel (Gitarre, Gesang, Komposition)
Alex Vogel (Bass)
César Gamero (Multipercussion)
Markus Merz (Drums & Malletkat)

Eintritt: 22 Euro, Jazzclub-Mitglieder 18 Euro, Studierende 10 Euro,
freier Eintritt für Biberacher Schülerinnen und Schüler

Foto: Vogelfrei-FM

Hardt Stompers

Am 18.01.2026 um 11:00 Uhr

Ort: Jazzclub Biberach

Beschreibung

Eine Hommage an die Tradition – Jazz-Frühschoppen mit Weißbier und Weißwurst

Eine musikalische Verbeugung vor der über 100jährigen Tradition des Jazz in Verbindung mit einem stimmungsvollen Frühschoppen, mit Weißbier und Weißwürsten zum Jahresauftakt, gehören für den nun auch schon 50jährigen Jazzclub zu den liebgewordenen Traditionen. Und wer wäre dazu besser in der Lage, wie die sechs „gestandenen Mannsbilder“ der „Hardt Stompers Traditional Jazzband“, die im Kern nun auch schon seit 45 Jahren den traditionellen Jazz pflegen. Hervorgegangen aus einer Lehrerband des Reutlinger Bildungszentrums im Gewann „Hardt“ zelebrieren die mittlerweile handverlesenen Jazzer aus dem ganzen Schwabenländle stilsicher den traditionellen Jazz aus der New Orleans Ära. Die traditionelle Combobesetzung mit Klarinette, Trompete, Posaune, Banjo, Tuba und Schlagzeug, gelegentlich auch alternierend mit Gitarre und Kontrabass, bietet gefälligen und unterhaltsamen Oldtime Jazz, gelegentlich auch mit karibischen Einflüssen oder in Standards mit unterlegten deutschen Texten. Ebenso fachkundige wie launige Ansagen zum Repertoire gehören zu den Kernkompetenzen der Gute-Laune-Truppe.

https://www.hardtstompers.de/

Günter Friedhelm (Kornett, Gesang)
Wolfgang Schenk (Posaune, Gesang)
Wolfgang Albrecht (Klarinette, Saxofon)
Kurt Schlaf (Banjo, Gitarre)
Benjamin Reiner (Tuba, Kontrabass)
Karel Vlach (Schlagzeug)

Eintritt: 22 Euro, Jazzclub-Mitglieder 18 Euro, Studierende 10 Euro,
freier Eintritt für Biberacher Schülerinnen und Schüler

Foto: Benjamin Reiner

Tango Transit

Am 17.01.2026 um 20:30 Uhr

Ort: Jazzclub Biberach

Beschreibung

Der Tango lebt und belebt, gestern wie heute

Mit ihrem neuen Konzertprogramm „Akrobat“ mischen die drei Solisten des Frankfurter Trios „Tango Transit“ erneut die Szene auf. Seit bald 20 Jahren demonstrieren Martin Wagner, Hanns Höhn und Andreas Neubauer auf mittlerweile sechs CDs und einer DVD, dass der Tango nach wie vor lebendig und kraftvoll ist. Gespeist aus der Energie und Ausdruckskraft des klassischen, fest in der argentinischen Volksseele verwurzelten Tangos heraus, bahnen sie immer wieder neue Wege, integrieren zeitgemäße Stilelemente und mischen diese mit einem modernen Sound. Schmatzende Bass Drum Sounds aus dem HipHop- und House-Genre oder der Einsatz von Wah-Wah und Verzerrer fürs Akkordeon sind ebenso wenig ein Tabu wie Elemente aus der Cajun-Musik Louisianas, dem „stile barbaro“ des Balkans, französische Musette oder orientalische Klänge. Neben Eigenkompositionen enthält das aktuelle Programm auch Arrangements von Roger Waters „Brain Damage“, Astor Piazzollas „Libertango“ oder gar Felix Mendelssohn-Bartholdys „Elfentanz“. Selten erlebt man so viel Leidenschaft auf der Bühne.

https://tangotransit.de/

Martin Wagner (Akkordeon)
Hanns Höhn (Kontrabass)
Andreas Neubauer (Schlagzeug)

Eintritt: 22 Euro, Jazzclub-Mitglieder 18 Euro, Studierende 10 Euro,
freier Eintritt für Biberacher Schülerinnen und Schüler

Foto: Tango Transit

Rootbears | Weihnachts-Jazz

Am 22.12.2025 um 20:00 Uhr

Ort: Biberach, Schützenkellerhalle

Beschreibung

Es gibt Konzerte, die muss man im Grunde genommen gar nicht ankündigen. Man muss kein Plakat kleben, keinen Insta-Post schreiben und keine Meldung in die Zeitung setzen. Das Konzert der Rootbears, wie immer zwei Tage vor Weihnachten, ist so ein Event. Seit mehr als 35 Jahren lädt die Biberacher Combo zu einem familiären und weihnachtlichen Jazz-Abend in die Schützenkellerhalle ein. Und bei zahlreichen Biberachern steht dieser Termin bereits ein Jahr im Voraus fest im Kalender. Die Mischung aus Jazz-Klassikern, Lieblingsstücken der Musiker, humorigen Einlagen und Überraschungen verschiedener Art gehört für viele zum Weihnachtsfest wie das Christkindle-Herunterlassen oder der Festtagsbraten mit der Familie. Eingefleischte Fans wissen, dass die Tickets begehrt und oft bereits nach wenigen Tagen vergriffen sind – wer also zur Fangemeinde hinzustoßen möchte, muss sich sputen.

Besetzung: Rüdiger Przybilla (sax), Hanspeter Schmid (tb), Magnus Schneider (acc, p), Martin Schmid (b), Holger Koppitz (dr)

Foto: Dr. Helmut Schönecker

Eintritt: 18 Euro; ermäßigt 12 Euro
Kartenvorverkauf: ab 29. November in der Stadtbuchhandlung

Clara Vetter [synaesthesia]^4

Am 12.12.2025 um 20:30 Uhr

Ort: Jazzclub Biberach

Beschreibung

Veranstaltung im Rahmen des Kooperationsprojekts „Bild – Sound – Musik“ von Kunstverein Biberach, Jazzclub Biberach und Museum Biberach. Weitere Infos hier.

In einer Kooperation mit dem Kunstverein Biberach e.V. wagt sich der Jazzclub an ein ungewöhnliches Projekt mit Clara Vetter (Landesjazzpreis 2023, Stipendiatin der Kunststiftung 2024), die vor einigen Jahren bereits mit ihrem Trio in Biberach gastierte. In ihrem aktuellen Projekt [synaesthesia]^4 setzt sie sich in einem interdisziplinären Ansatz mit musikalischer Komposition im Bereich des experimentellen Jazz auseinander. Grundlage sind die Synästhesien von Clara Vetter und Alexander Rueß, sowie der bildnerische Ansatz von Micha Otto, die grafische Notation in einen virtuellen Raum zu verlegen. Kontinuierlich getriggerte Farb- und Formreflexe machen die Visuals zu einer performativen Partitur für konzeptionelle Improvisationen, die vom Publikum in Echtzeit mitverfolgt, gehört, gesehen und erfühlt werden können. Das Projekt will so Synästhesie, bei der visuelle und auditive Reize unmittelbar miteinander verbunden sind, auch für weniger Synästhesiebegabte erfahrbar machen.

Clara Vetter (Piano)
Alexander Rueß (Gitarre)
Micha Otto (Visuals)

https://www.clara-vetter.de/

Eintritt: 22 Euro, Jazzclub-Mitglieder 18 Euro, Studierende 10 Euro,
freier Eintritt für Biberacher Schülerinnen und Schüler

Foto: Max Treutner