Archiv – Seite 70 – Jazzclub Biberach e.V.

Guitar Summit

Am 11.01.2015 um 11:00

Ort: Jazzclub Biberach
(c/o Bruno-Frey-Musikschule, Wielandstraße 27, 88400 Biberach an der Riß)

Beschreibung
Nach dem grandiosen Erfolg des Biberacher Jazzpianisten-Gipfeltreffens, dem „Grand Piano Summit“ im vergangenen Veranstaltungsjahr, hat sich der Jazzclub entschlossen, eine neue Reihe zu begründen. Dieses Jahr sind Gitarristen aus der Region vertreten beim ersten Biberacher „Guitar Summit“ am 11.01.2015 in einer Matinée-Veranstaltung am Sonntagvormittag um 11:00 Uhr im Jazzkeller.

Mit der Gruppe AL JOVO & LEA, den Biberacher Groove-Brothers Jo und Alex Vogel mit der dänischen Jazz-Sängerin Lea Knudsen, mit dem Biberacher Original und Tausendsassa Peter Zoufal sowie dem vielfach preisgekrönten Komponisten und Experimentaljazzer Martin Sadowski, mit Biberacher Vorgeschichte und aktuellem Lehrauftrag an der Biberacher Bruno-Frey-Musikschule, ist es gelungen, einen repräsentativen Querschnitt durch die lokale (Jazz-) Gitarrenszene zusammenzustellen.

Von elektronischen Effekten und Loops mit experimentellem Charakter über die gute, alte, mit viel Liebe, legendärem Equipment und heißem Blues-Herzen handgemachte Gitarrenmusik zu virtuosem Entertainment im tanzbar-konzertantem Latin-Jazz-Idiom mit Fusion-, Soul- und Popeinschlag über samtigen Jazz-Vocals dürfte für jeden Geschmack etwas Passendes dabei sein.

Streit mit Fessele

Am 09.01.2015 um 20:30

Ort: Jazzclub Biberach
(c/o Bruno-Frey-Musikschule, Wielandstraße 27, 88400 Biberach an der Riß)

Beschreibung
Den „Streit mit Fessele“ gibt es am Freitag, den 9. Januar 2015 um 20:30 Uhr im Biberacher Jazzkeller. Die handgreifliche Auseinandersetzung haben Saxophonist Norbert Streit und Jazzpianist Joe Fessele längst hinter sich gelassen. Was die beiden Musiker nun fesselt, ist die Auseinandersetzung mit der ganz kleinen, intimen Besetzung, der Kunst des Duospiels.

Seit über 25 Jahren machen Streit und Fessele nun Musik miteinander, haben unzählige Auftritte zusammen gespielt, gemeinsam studiert und sich mit der Entwicklung ihrer musikalischen Sprache beschäftigt. Dabei sind beide seit ihren Anfängen geprägt vom Spirit der innovativen Jazzlegenden wie Miles Davis, Herbie Hancock und Kenny Garett, gleichzeitig aber auch vom Groove der Funk-, Soul- und Latinomeister dieser Welt. Der„Streit mit Fessele“ wird im ersten Teil des Konzerts mit jazzigem Programm noch eher konzertant gestaltet. Die zweite Hälfte der Auseinandersetzung wird handfester ausgetragen, es wird improvisiert, gesungen und gegroovt bis die Jazzpolizei kommt!

Rootbears

Am 22.12.2014 um 20:00

Ort: Schützenkellerhalle Biberach
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Beschreibung
Alle Jahre wieder:
Weihnachtskonzert mit den Rootbears

Die Rootbears und ihre Fans treffen sich dieses Jahr schon zwei Tage vor Heilig Abend, am Montag, dem 22. Dezember 2014, um 20:00 Uhr, zum 25. Mal in Folge zum legendären Weihnachtskonzert, jetzt im fünften Jahr in der bewährten Schützenkellerhalle.

Die Konzertbesucher erwartet folgende Besetzung: Rüdiger Przybilla an den Saxophonen, Hanspeter Schmid an der Posaune, Magnus Schneider vor und hinter den Tasten, Martin Schmid am Bass, sowie Peter Schmidt an den Drums.

Eine originelle Dramaturgie, Kommentare und launige Ansagen mit Esprit sowie unbändiger Spielwitz – das ist es, was die Fans aller Altersstufen begeistert. Wiederum ein Jahr reifer, und noch musikalischer, mit noch mehr neuen Songs! Jazzig … groovig … besinnlich … same procedure as every year …

Ob es wieder die obligatorische Vokalnummer gibt? Und ob es wieder zum Auftritt eines Überraschungsgastes kommt? Um das zu erfahren, kommen Sie rechtzeitig in die Schützenkellerhalle; der Jazzclub Biberach sorgt mit einer Getränketheke dafür, dass Sie sich schon VOR Konzertbeginn wohlfühlen!

Eintritt: 12 EUR / ermäßigt 9 EUR

Kartenvorverkauf: Stadtbuchhandlung (1. bis 20. Dezember)

Platzreservierungen sind nicht möglich.

12.12.2014: Marialy Pacheco & Joo Kraus

Marialy Pacheco und Joo Kraus im Jazzkeller

Nur wer wagt, gewinnt – Biberacher Sternstunde des Jazz

BIBERACH – Beide sind sie vielfach ausgezeichnete Ausnahmekünstler. Joo Kraus ist unter anderem Echopreisträger als bester Trompeter Deutschlands. Die in Deutschland lebende, kubanische Pianistin Marialy Pacheco erhielt vor zwei Jahren und als erste Frau überhaupt den begehrten Montreux Jazzfestival Award als beste Jazzpianistin. Und das, obwohl oder auch gerade weil sie zunächst als klassische Konzertpianistin ausgebildet wurde. Aus einem zufälligen Treffen in Baden-Baden resultierten eine gemeinsame Aufnahmesession in den renommierten Bauerstudios und einige gemeinsame Titel auf Pacheros neuester CD „Introducing“. Und jetzt auch noch ein gefeierter Auftritt im Jazzkeller.

 

Für das Konzert in Biberach traten die beiden erstmals (!) als Duo auf, ohne Netz und doppelten Boden. Für die Premierengäste im ausverkauften Jazzkeller wurde das Event zu einer Sternstunde des Jazz, sie durften dieser lustvollen musikalischen Kontaktaufnahme exklusiv beiwohnen. In der intimen Atmosphäre des Jazzkellers, in unmittelbarer räumlicher Nähe zu den weitgehend akustisch spielenden Künstlern entstand schnell eine unmittelbare emotionale Verbindung zwischen Musikern und Hörern. Das Fehlen von Bass und Schlagzeug ließ die komplexen Interaktionen des neuen musikalischen „Traumpaares“ transparent und unmittelbar greifbar werden.

 

Nach einer solistischen Einleitung von Marialy Pacheco, in der sie eindrucksvoll demonstrierte, welches spieltechnische und gestalterische Repertoire ihr zur Verfügung steht, lebten die beiden ihre musikalischen Vorlieben aus, griffen jazztypisch auf Vorlagen aus anderen Bereichen der Popularmusik zurück. Stings „Englishman in New York“ wurde ungeniert adaptiert, gegen den Strich gebürstet, verarbeitet und als relaxte, moderne Jazznummer mit frischen Improvisationen neu inszeniert. Ausgewählte Michael Jackson-Titel erwiesen sich in mehr oder weniger starker Verfremdung als gehaltvolle; inspirierende Vorlagen mit Ohrwurm-Charakter. Duke Ellington oder die klassische Bluesform waren weitere Anknüpfungspunkte musikalischer Unterhaltungen, die allesamt zu musikalischen Höhenflügen gerieten.

 

Spielerische, gefühlvolle Dialoge zwischen Kraus und Pacheco, auch in deren oft mit kubanischen Melodien und Rhythmen durchwirkten Eigenkompositionen, wechselten mit wahnwitzigen Solo-Improvisationen über gleichzeitig ablaufenden, hochkomplexen ostinaten Begleitfiguren der linken Hand Pachecos oder auch mit den experimentierfreudigen Spielereien auf diversen Effektgeräten von Joo Kraus. Letzterer gab nach der Pause in einer neuen, noch namenlosen Eigenkomposition, hoch konzentriert und kreativ, einen wundervollen Einblick in sein digitales Spielzimmer. Darin wurde etwa das Trompetenmikro zum Beatboxing oder zum effektvollen Spiel mit dem digitalen Delay verwendet. Da wurde die Trompete mittels Harmonizer unvermittelt in einen kompletten Trompetensatz eingebettet, gesungen, gepfiffen, geschnalzt, geräuschvoll geatmet oder mit der flachen Hand aufs Mundstück geschlagen und der Sound durch Handbewegungen über dem Effektgerät optisch moduliert. Das gleichzeitige Spielen, Aufnehmen und punktgenaue Wiedergeben der Aufnahmen im mehrstimmigen, polyphonen Spiel mit sich selbst erforderte echte Multitasking-Fähigkeiten, zeitigte jedoch verblüffende Resultate und erhielt langanhaltenden Beifall.

 

Marialy Pacheco feat. Joo Kraus

Am 12.12.2014 um 20:30

Ort: Jazzclub Biberach
(c/o Bruno-Frey-Musikschule, Wielandstraße 27, 88400 Biberach an der Riß)

Beschreibung
Persönlicher Stil aus Tradition und Innovation

Schon ein Blick auf die Tracklist der aktuellen CD „Introducing“ macht deutlich, dass hier eine Komponistin und Arrangeurin am Werke ist, die sich ganz auf ihre musikalischen Wurzeln und die Musik ihrer Heimat Kuba einlassen kann. Mit den ersten Tönen erlebt man dann, wie Marialy Pacheco von dort ausgehend etwas völlig Neuartiges aus diesen Klängen und Vorgaben heraus erschaffen hat.