Archiv – Seite 71 – Jazzclub Biberach e.V.

Boogaloo – Christmas Crime Stories

Am 05.12.2014 um 20:00

Ort:
Stadtbücherei

Beschreibung
Christmas Crime Stories

Pikante Weihnachtskrimis und einschlägige Musik zum Fest der Liebe. Präsentiert von Stuttgarts berüchtigten Krimikünstlern. Boogaloo, die kriminellste Jazzband seit es Spekulatius gibt und Jo Jung, einer der facettenreichsten Sprecher und Schauspieler seines Genres, präsentieren ein abwechslungsreiches Weihnachtsprogramm. Tierisch komisch und eiskalt kombiniert! Mit Kanone, Saxophon und Schiebermütze geht’s quer über den Weihnachtsmarkt. Was hat Knecht Ruprecht denn da in seinem Sack? Ist der W-Mann wirklich echt oder ist er doch ein V-Mann? Und während sich noch die Nackenhaare im Genick aufstellen tönt auch schon das Saxophon zu heißeren Orgelklängen eine Melodie, die uns wie ein starker Glühwein das Herz erwärmt und die Beine kribbelig macht.

Jo Jung (Erzähler),
Ruth Sabadino (Saxophon, Gesang),
Martin Johnson (Orgel),
Christoph Sabadino (Schlagzeug)

Kooperation mit der Stadtbücherei.

Eintritt: 12 EUR / ermäßigt 9 EUR
Kartenvorverkauf bei der Stadtbücherei

28.11.2014: Alexandra Lehmler Quintett

Alexandra Lehmler und ihr singender Kontrabassspieler

„Wie im Himmel über Mannheim“

BIBERACH – Die sympathische Landesjazzpreisträgerin des Jahres 2014, Alexandra Lehmler, bot im vollbesetzten Jazzkeller mit ihrem Quintett Fusion á la Lehmler: das Beste aus der populären Musikkultur des letzten Jahrhunderts, teils verschmolzen mit Elementen aus Barock und Klassik in einer frisch und modern wirkenden Melange mit zeitgenössischen Tendenzen auch aus der Weltmusik. Dabei gab es neben den Kompositionen der beiden letzten CDs auch Ausblicke auf die kommende.

Die energiegeladene, eigenständige Mischung aus fetzigen Jazz-Rock Einflüssen der späten 60er und 70er Jahre mit der völligen Gleichberechtigung aller Mitspieler und raffinierten Arrangements führt im ALQ über die Vorbilder hinaus zu einer viel größeren Transparenz der Strukturen. Anstelle des schmatzend druckvollen E-Bass-Sounds aus der Funk- und Rockecke tritt der lebendige, differenzierte Klang des Kontrabasses. Anstelle des harten Rockschlagzeuges wirkt ein filigran verfeinertes und dennoch kraftvoll groovendes Rhythmuskollektiv. In inspirierter Leichtigkeit „arbeiten“ Schlagzeuger Max Mahlert und Perkussionist Rodrigo Villalon zusammen wie ein Mann. Überhaupt ist das Zusammenspiel des seit zehn Jahren gemeinsam musizierenden Quintetts wie aus einem Guss.

Seine extraordinären Improvisationen auf dem Kawaiflügel sowie auf dem legendären Fender Rhodes-Piano, stilsicher verzerrt gespielt über einen Marshall-Gitarren-Amp sind immer für eine Überraschung gut. In seinen Soloteilen spielt der mittlerweile in Belgien lebende Pianist Oliver Maas Jazz wie von einem anderen Stern. Aber auch in den begleitenden Passagen sorgt er immer wieder für stimulierende Impulse, öffnet neue Klangräume, setzt einfühlsame Farbtupfer.

Die stilistische Bandbreite der Kompositionen ist enorm. Vom gegen den Strich gebürsteten „Choral“ über das dem Sohn Bruno gewidmete eigenwillige Stück „Thermoskop“ oder auch der ergreifenden Schlussnummer „Himmel über Mannheim“, in dem – wie jeder anwesende Mannheimer bestätigen könnte – irgendwie die Essenz der nordbadischen Kulturmetropole aufschien, fügt sich alles stimmig zu einem eigenständigen Personalstil zusammen. Vollständig polyphone Passagen wechseln mit homophonen oder ostinaten Teilen ab oder werden kombiniert mit „Vamps“ über wechselnden Harmonien. Klangliche Abwechslung ist meist gepaart mit strukturellen Zäsuren. Wiederholung, Verdichtung, Kontrast und Steigerung kulminieren zu kollektiven Eruptionen, weitgespannte solistische Sequenzen öffnen sich in kosmische Weiten (Snow in Summer). Lehmlers Musik besitzt Tiefe und Biss, schlichte Intensität und ausgeklügelte Raffinesse, sie komprimiert entspannte und dramatische Elemente auf engstem Raum. Kurzum, sie spiegelt einen Mikrokosmos anspruchsvollen Musikerlebens wieder

Neben der dezent führenden Bandleaderin als primus inter pares war es vor allem ihr Lebensgefährte Matthias Debus am Kontrabass, der in polyphon kultivierter Vokalise zu seinem hochvirtuosen Bassspiel einen Ausdrucks- und Gestaltungswillen versprühte, der nur bei den ganz Großen zu finden ist. Albert Mangelsdorff lässt aus dem Jenseits den „singenden Kontrabassspieler“ – so eine Stimme aus dem Publikum – herzlich grüßen. Bei aller Bodenhaftung und natürlichen Ausstrahlung war die gefeierte Preisträgerin  Alexandra Lehmler an ihren diversen Instrumenten aus der Saxophonfamilie ohne den kleinsten Hauch von Starallüren mit ihren Kompositionen und in ihren eindrucksvollen Improvisationen dennoch das musikalisch-kreative Kraftzentrum des Quintetts, Kern und Seele des ALQ, das sich nicht ohne Zugabe von einem begeisterten Publikum verabschieden durfte.

Alexandra Lehmler Quintett

Am 28.11.2014 um 20:30 Uhr

Ort: Jazzclub Biberach
(c/o Bruno-Frey-Musikschule, Wielandstraße 27, 88400 Biberach an der Riß)

Beschreibung
Landesjazzpreis Baden-Württemberg 2014

Alexandra Lehmler liebt die klaren und deutlichen Worte. Ihre vorletzte CD hat sie nicht zufällig „No Blah Blah“ genannt, jetzt erscheint ihr neues Album mit dem prägnanten Titel „Jazz, Baby!“. Und die Saxophonistin aus Mannheim lässt auch diesmal ihren Worten Taten folgen. Jazz ist für sie nicht nur ein blutleerer Begriff, sondern Musik, die in höchstem Maße lebendig ist. Und spätestens beim Hören ihrer Kompositionen weiß jeder, was gemeint ist. Der Reiz des Jazz liegt für die 34-jährige Musikerin aus dem Südwesten Deutschlands in den schier endlosen klanglichen Möglichkeiten. Lehmlers Musik ist der klingende Gegenbeweis, dass Jazz, so wie sie ihn versteht, in irgendwelche Schubladen passt. Jazz ist eben das, was man daraus macht… Jazz ist Energie, er drängt nach vorne. Jazz ist Musik fürs Publikum,
das bei Alexandra Lehmlers Konzerten diese Magie schon nach wenigen Momenten spüren kann. Dafür sorgen neben der Bandleaderin, die sämtliche Saxophone beherrscht, auch ihre bestens eingespielte Band: Mit Oliver Maas (Piano), Matthias Debus (Bass), Max Mahlert (Schlagzeug) und Rodrigo Villalon (Percussion) hat sie sich nicht nur hochkarätige Improvisatoren, sondern auch ausgewiesene Teamplayer in ihre Band geholt. Und der unverkennbar variable, moderne Sound der Band lässt erahnen, dass die fünf Musiker nicht erst seit gestern zusammen spielen.

Kartenreservierungen unter kasse@jazzbiber.de

Alexandra Lehmler Quintett

Am 28.11.2014 um 20:30

Ort: Jazzclub Biberach
(c/o Bruno-Frey-Musikschule, Wielandstraße 27, 88400 Biberach an der Riß)

Beschreibung
Jazz, Baby!

Alexandra Lehmler erhielt den „Jazzpreis Baden-Württemberg 2014″; sie liebt die klaren und deutlichen Worte. Ihre vorletzte CD hat sie nicht zufällig „No Blah Blah“ genannt, jetzt erscheint ihr neues Album mit dem prägnanten Titel „Jazz, Baby!“. Und die Saxophonistin aus Mannheim lässt auch diesmal ihren Worten Taten folgen. Jazz ist für sie nicht nur ein blutleerer Begriff, sondern Musik, die in höchstem Maße lebendig ist. Und spätestens beim Hören ihrer Kompositionen weiß jeder, was gemeint ist. Der Reiz des Jazz liegt für die 34-jährige Musikerin aus dem Südwesten Deutschlands in den schier endlosen klanglichen Möglichkeiten. Lehmlers Musik ist der klingende Gegenbeweis, dass Jazz, so wie sie ihn versteht, in irgendwelche Schubladen passt. Jazz ist eben das, was man daraus macht… Jazz ist Energie, er drängt nach vorne. Jazz ist Musik fürs Publikum, das bei Alexandra Lehmlers Konzerten diese Magie schon nach wenigen Momenten spüren kann. Dafür sorgen neben der Bandleaderin, die sämtliche Saxophone beherrscht, auch ihre bestens eingespielte Band: Mit Oliver Maas (Piano), Matthias Debus (Bass), Max Mahlert (Schlagzeug) und Rodrigo Villalon (Percussion) hat sie sich nicht nur hochkarätige Improvisatoren, sondern auch ausgewiesene Teamplayer in ihre Band geholt. Und der unverkennbar variable, moderne Sound der Band lässt erahnen, dass die fünf Musiker nicht erst seit gestern zusammen spielen.

Alexandra Lehmler ist aber auch deshalb am (Jazz-) Puls der Zeit, weil sie nicht zum x-ten Mal die Klassiker der Jazzliteratur zum Besten gibt, sondern am liebsten ihre eigenen Kompositionen spielt. So haben sie und Bassist Matthias Debus ihrem Quintett auch diesmal maßgefertigte Stücke auf den Leib geschneidert, die so bunt sind, wie ihre musikalischen Einflüsse. Mal schimmern bunte Farbtöne der Weltmusik durch, manchmal funkeln klassische Elemente, manchmal wird es auch rockig, dreckig und derb. Und am Ende ist es eben „Jazz, Baby!“: 100 % zeitgemäß und ohne Kompromisse.

Alexandra Lehmler (s), Oliver Maas (p), Matthias Debus (b), Max Mahlert (dr) und Rodrigo Villalon (perc)

Zu hören ist das Alexandra Lehmler Quintett am Freitag, 28. November 2014 um 20:30 Uhr im Jazzkeller.

Eintritt: 15 EUR / ermäßigt 12 EUR

Karten & Platzreservierungen: kasse@jazzbiber.de

(bis spätestens 15:00 Uhr am Tag des Konzerts)

Jazzchor Biberach als Abteilung des Jazzclubs Biberach e.V.

Am 21.11.2014 um 20:15

Ort: Jazzclub Biberach
(c/o Bruno-Frey-Musikschule, Wielandstraße 27, 88400 Biberach an der Riß)

Beschreibung
Angeregt durch Gastspiele der Jazzchöre Konstanz, Ravensburg und Stuttgart sowie weiterer Vokalgruppen in den vergangenen Konzertprogrammen des Biberacher Jazzclubs fand sich eine Reihe von Interessenten, die nun selbst aktiv werden wollen.
Unter der Leitung des Biberacher Musiklehrers Helmut Schönecker, seit vielen Jahren aktives Vorstandsmitglied im Jazzclub, soll demnächst dem Jazz in seiner ganzen Bandbreite in Biberach ein vokales Betätigungsfeld eröffnet werden. Bevor es mit dem regulären Probebetrieb losgeht, finden an den konzertfreien Freitagabenden, am 21.11. und am 19.12. 2014 jeweils um 20:15h im Jazzkeller (in der Bruno-Frey-Musikschule, Wielandstraße 27) für die interessierten Sängerinnen und Sänger die ersten Schnupperproben statt. Dabei werden vor allem der künftige Probetermin, die Stückauswahl und die Besetzung des neuen Chores geklärt, bevor es dann im neuen Jahr mit den Proben losgeht.