Ankündigung – Seite 37 – Jazzclub Biberach e.V.

Hannah Köpf & Band

Am 15.06.2012 um 20:30

Ort:

Beschreibung
Die Hannah Köpf Band präsentiert ihr neues Album

In ihrem neuen Album „Flying Free“ (Mai 2012 bei GLM) zeigt die talentierte Singer-Songwriterin Hannah Köpf die ganze Bandbreite ihres Könnens. Grundthema der vielschichtigen Texte ist die Frage, wie uns die Entscheidungen, die wir treffen, zu dem machen, was wir sind („Accidental Fate“, „Your Mind“). „She smiles“ erzählt von einer alten Frau, die auf ihr Leben zurückblickt und keine ihrer Entscheidungen bereut. Das hervorragend komponierte Stück fängt auf einzigartige Weise die Mischung aus Melancholie und Hoffnung ein. Auch die klassische Ballade „When The Night Is Old“ – von einem kleinen Kammerorchester eingespielt – ist mitreißend gesungen.

„Flying Free“ bringt eine zeitlose Mischung aus Jazz, Pop und klassischen Elementen. Dabei bleibt Raum für Fabelhaftes und verspielte Kompositionen („Honeyland“), für schwermütige Geschichten über Verlust und Einsamkeit ebenso wie für beschwingte Gute-Laune-Nummern wie „Spring Fling“. Dank des breiten musikalischen Rahmens, den Köpf sich und ihren Musikern zugesteht, und dank der Offenheit gegenüber unterschiedlichen Genres kann die Sängerin ihre stimmliche Bandbreite und ihre Gabe für treffsicheres Songwriting voll ausschöpfen.

Seit der Gründung im Jahre 2007 trat die Band in zahlreichen Clubs in Deutschland sowie auf Jazz-Festivals wie dem „Rheingau Musik Festival“ und den „Hildener Jazztagen“ (WDR-Mitschnitt) auf. Die Hannah Köpf Band war wiederholt unter den Finalisten diverser Jazz-Wettbewerbe. Die Financial Times urteilte: „Was auch immer Hannah Köpf für ein musikalisches Bild malt, es leuchtet in hellen Farben: von innen heraus strahlend und überraschend klar.“

Besetzung:
Hannah Köpf – Gesang
Denis Gäbel – Tenorsaxophon, Klarinetten & Flöte
Benjamin Schaefer – Klavier
Jakob Kühnemann – Bass
Silvio Morger – Schlagzeug

www.hannahkoepf.com/

Eintritt 12 EUR / 9 EUR

Karten und Platzreservierungen: kasse@jazzbiber.de

Lorenz Kellhuber Trio

Am 11.05.2012 um 20:30

Ort:

Beschreibung
Lorenz Kellhuber Trio spielt „schwere schöne Standards“

Das Anders-Klingen ist Programm beim Lorenz Kellhuber Trio. Klangästhetik, Spontaneität und Kreativität sind Merkmale der 2011 gegründeten Band.

Der 22-jährige Ausnahmepianist Kellhuber profitiert davon, dass er Klassik studiert hat. Er sagt: „Ich versuche von der Klassik viel vom Klang mitzunehmen. Der wird beim Jazz oft vergessen.“ Nach seinen Vorbildern gefragt, nennt er Keith Jarrett und Miles Davis.

Kellhuber bevorzugt die guten, alten Standards. Warum? „Standards sind das Schwerste und das Schönste, was es im Jazz gibt. Sie sind unerschöpflich.“

Altmodisch sind die jungen Musiker trotz ihrer Hinwendung zum Standard mit Sicherheit nicht. Sie haben einen hohen individuellen Anspruch. Bassist Arne Huber prägt die Stimmungen dieser Musik durch sein unaufdringliches Spiel. Schlagzeuger Gabriel Hahn überzeugt mit seiner unkonventionellen Spielweise. Als Schlagzeuger, Komponist und Performer ist er in zahlreichen Jazz-, Neue Musik- und Weltmusikformationen präsent.

Lorenz Kellhuber ist in Biberach kein unbeschriebenes Blatt, er war Finalist beim Internationalen Biberacher Jazzpreis 2010.

Zu hören ist das Lorenz Kellhuber Trio am Freitag, 11. Mai 2012 um 20:30 Uhr im Biberacher Jazzkeller in der Bruno-Frey-Musikschule. Die Musik verspricht Genuss und magische Augenblicke.

Besetzung:
Lorenz Kellhuber: Piano
Arne Huber: Bass
Gabriel Hahn: Drums

www.lorenzkellhuber.com

Eintritt 12 EUR / 9 EUR

Karten und Platzreservierungen: kasse@jazzbiber.de

Weber + Kirberg

Am 04.05.2012 um 20:30

Ort:

Beschreibung
Gemeinsam mit dem wunderbaren Gitarristen Thiemo Kirberg erforscht die in Wien lebende Sängerin und Komponistin Katrin Weber die musikalischen Möglichkeiten der kleinen Besetzung, die viel Raum für Improvisation und Interaktion bietet.

Katrin Weber singt deutsche und englische Texte, bekannte Standards werden überraschend neu präsentiert. Thiemo Kirberg begleitet einfühlsam auf der Gitarre. Das intime Zusammenspiel garantiert beschwingte, berührende und sinnliche Jazzstunden.

Im Wechselspiel zwischen deutscher und englischer Sprache, im stilistisch weit gefassten Feld von Jazz bis zum brasilianischen Bossa Nova singen und erspielen sich Weber und Kirberg ihren eigenen musikalischen Kosmos. Es gibt viel Emotion, aber auch diese mitreißenden Momente, die Stimmungsmacher sind und im lässigen Sound fast schon zum Tanzen animieren.

Das gemeinsame Debüt-Album des Jazzduos, „The Girl At The Bar“, wie auch ihr Konzertprogramm, lebt von der Güte, der Qualität, aber auch vom sparsamen Einsatz musikalischer Mittel.

Besetzung:
Katrin Weber, Gesang, Komposition
Thiemo Kirberg, Gitarre

www.katrinweber.net/index.html
www.jazzzeit.at/weber-kirberg-the-girl-at-the-bar/

Eintritt 12 EUR / 9 EUR

Karten und Platzreservierungen: kasse@jazzbiber.de

Bartmes feat. Fola Dada

Am 20.04.2012 um 20:30

Ort:

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Jo Bartmes fängt bei der Suche nach Inspirationsquellen dort an, wo andere Jazzer vielleicht aufhören: In der jüngeren Vergangenheit. Der Bandleader agiert als Komponist wie ein DJ, der die besten Clubjazzideen der vergangenen Dekaden remixt.

„Bartmes reißt mit seinen Mitstreitern genüsslich wie abenteuerlich die Grenzzäune zwischen freiem Ausdruck, Clubtauglichkeit und Progressivität nieder.“ schreibt die Frankfurter Rundschau, und das Jazzpodium formuliert es so: „Seine schnörkellosen, vielschichtigen und eigenwilligen Ideen heben sich wohltuend vom Mainstreambrei ab.“

Also NuJazz? Drum & Bass? Progressive Pop? Neo-Soul? Ganz egal, wie man seinen Stil bezeichnet, diese Musik trifft Herz, Hirn und Bein.

Mal zielt Fola Dadas emotionsgeladener Gesang direkt in Bauch und Herz, dann transportiert ein Hammond-Solo von Bartmes den Geist der Doors ins 21. Jahrhundert und eine gepfiffene Melodie entführt in die italienische Filmwelt der Sechziger. Unterlegt von Frank Spaniols Bassklarinette, die über weite Strecken mit Wah-Wah und Delay Effekten zur geblasenen Rhythmusgitarre umdefiniert wird, und getragen von den treibenden Jazz-House-Indie-Break-Beats von Sebastian Merk trifft sich alles im jetztzeitigen Club, wo sich die verschiedenen Spielarten aktueller Groovemusik gegenseitig zum Tanzen bringen, bis einem schwindlig wird. „You have to live by your guts or you’re going nuts“, singt da Fola Dada in einer wunderbaren Neo-Swing-Nummer.

Besetzung:
Fola Dada – vocals
Jo Bartmes – organ, whistling, voc
Frank Spaniol – bassclarinet, effects
Sebastian Merk – drums

www.bartmes.de

Eintritt 12 EUR / 9 EUR

Karten und Platzreservierungen: kasse@jazzbiber.de

Jazzclub: www.jazzbiber.de

High Tension (Biberacher Musiknacht 2012)

Am 23.03.2012 um 20:30

Ort:

Beschreibung
High Tension, eine 12-köpfige Band aus der Region, mit Frontman Helle Dangel aus Maselheim, spielt Blues-, Jazz- und Rock-Klassiker von Brian Setzer, Santana, den Blues Brothers, James Brown usw.

Durch ihren speziellen Sound, mit dem 6-köpfigen Bläsersatz, der Powerstimme von Charlie und der fetzigen Bühnenshow wird jeder Gig zum Erlebnis.

In Biberach sind die Musiker durch ihre Auftritte beim schon legendären Abtrommeln der Ranzengarde am Schützenfest bekannt. Bei High Tension stehen Spaß und Spontaneität im Vordergrund, und wer sie schon live gesehen hat weiß, wie man sich von der Begeisterung und guten Laune anstecken lassen kann.

Im Rahmen der 18. Biberacher Musiknacht am 23. März 2012 spielt die Big Band ab 20:30 Uhr im Biberacher Jazzkeller.

Der pauschale Eintritt für die Biberacher Musiknacht berechtigt zum Besuch aller 17 Lokalitäten.

Eintritt Biberacher Musiknacht:
Abendkasse (ab ca. 20:00 Uhr): 12 EUR
Im Vorverkauf (bis 22.03.2012) 10 EUR

www.biberacher-musiknacht.de

Kooperation von Werbegemeinschaft Biberach e.V., Biberacher Musiknacht e.V. und Jazzclub Biberach e.V.

Biberacher Jazzpreis 2012 – Kurzkonzert

Am 17.03.2012 um 21:30

Ort:

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Trio Riessler – Charial – Merseny

Er gilt als Deutschlands führender Grenzgänger zwischen moderner Klassik und zeitgenössischem Jazz: Michael Riessler. Der 1957 in Ulm geborene Klarinettist, ausgezeichnet u. a. mit dem SWF-Jazzpreis, hat sich längst international etabliert und spielte mit Musikern solch unterschiedlicher Couleur wie John Cage, Steve Reich, Karl-Heinz Stockhausen, Carla Bley oder Zappa-Drummer Terry Bozzio. Auf internationalen Jazzfestivals wie Saalfelden, Berlin, Tokio oder Willisau gastierte er ebenso wie bei Festivals für Neue Musik, etwa bei den Donaueschinger Musiktagen, bei der Musikbiennale in Berlin oder dem Klangspurenfestival im österreichischen Schwaz. Zuletzt machte Riessler, der eine Professur an der Musikhochschule in München innehat, durch die Musik zu „Heimat 3″, dem dritten Teil des filmischen Epos von Edgar Reitz, und die Vertonung des Stummfilms „Hamlet“ (mit Asta Nielsen) für Berliner Filmfestspiele auf sich aufmerksam.

Seit vielen Jahren arbeitet Riessler dabei mit dem französischen Drehorgelspieler Pierre Charial zusammen, der seiner lochkartengesteuerten Orgel ein bizarres Feuerwerk von Klängen und Soundcollagen entlockt. Charial, von einem Kritiker einmal als Frankreichs größtes musikalische Geheimnis gewürdigt, hat nicht nur historische Werke für mechanische Musikinstrumente, etwa von Mozart oder Haydn, wieder ausgegraben und neu interpretiert, sondern auch zeitgenössische Musik von György Ligeti oder Pierre Boulez eingespielt (die zum Teil eigens für ihn geschrieben wurden). Daneben arbeitete Charial, der seine musikalische Laufbahn als Oboist begann, bevor er die Drehorgel entdeckte, mit Jazzmusikern wie Michel Portal, Jean-Louis Matinier oder der Schweizer Pianistin Sylvie Courvoisier, aber auch mit Frank-Zappa-Drummer Terry Bozzio, zusammen. Gemeinsam mit Michael Riessler spielte er das Projekt „Big Circle“, das den furiosen Klängen seiner Orgel massive Bläsersätze gegenüberstellt.

Aus diesem Projekt kommt auch der junge Münchner Saxofonist Max Merseny, der bereits als 16-jähriger an der Münchner Hochschule für Musik und Theater angenommen wurde und jetzt, mit 23 Jahren, seine erste CD unter eigenem Namen bei ENJA Records veröffentlichte. Mit seinem betont groovigen Spiel bringt er eine weitere Farbe in das unglaublich komplexe und doch hochspannende Spiel dieses Trios!

Das Michael Riessler Trio spielt am Samstag, 17. März 2012 in der Stadthalle nach der Endauscheidung (gegen 21:30 Uhr) beim Internationalen Biberacher Jazzpreis.

Besetzung:
Michael Riessler (bcl, cl, sax)
Pierre Charial (Drehorgel)
Max Merseny (sax)

Keine Karten- und Platzreservierungen

www.michael-riessler.de