Ankündigung – Seite 37 – Jazzclub Biberach e.V.

Nicole Johänntgen Quartett

Am 08.05.2015 um 20:30

Ort: Jazzclub Biberach
(c/o Bruno-Frey-Musikschule, Wielandstraße 27, 88400 Biberach an der Riß)

Beschreibung
Das Nicole Johänntgen Quartett gastiert am Freitag 8. Mai um 20:30 Uhr im Jazzkeller. Mit den Musikern Marc Mean (piano), Rafael Jerjen (bass) und Bodek Janke (drums, percussion) hat Nicole Johänntgen (saxes) eine Band gefunden, die das Feuer in sich trägt. Jazz and more!

Abenteuerliche Exkursionen in die Grenzregionen zwischen zeitgenössischem Jazz, klassischer Klang-Ästhetik und asiatischen Ethno-Sounds prägen die Acoustic Band der saarländischen Züricher Saxofonistin Nicole Johänntgen. Das Aufeinandertreffen derart unterschiedlicher musikalischer Positionen ist erfüllt von funkensprühender elektrisierender Spannung und der Lust am kommunikativen Austausch. Nicole Johänntgen setzt dabei auf Alt- und Sopransaxofon gleißende Glanzlichter. John Coltrane und Cannonball Adderley schimmern als Impulsgeber nur noch von Ferne durch. Johänntgens Spiel besticht durch eine sprachnahe Diktion, mit der sie jeden Ton geradezu berstend vor Emotionskraft modelliert – es besitzt eine großartige humane Qualität, die sich auf jeden Zuhörer überträgt. Selten klingt Experimentierfreude so publikumsnah.

Im Konzert wird die neue CD „Moncaup“ präsentiert, die im April 2015 erschienen ist und seitdem beste Kritiken erhalten hat.

Karten- und Platzreservierungen bitte an kasse@jazzbiber.de (bis 8. Mai 15:00 Uhr).

Organ Explosion

Am 17.04.2015 um 20:30

Ort: Jazzclub Biberach
(c/o Bruno-Frey-Musikschule, Wielandstraße 27, 88400 Biberach an der Riß)

Beschreibung
„Organ Explosion“ mit Vintage Equipment

Am Freitag, 17. April um 20:30 Uhr kommt ein junges, unkonventionelles Trio aus München in den Jazzkeller, das seine Vorliebe für altes Vintage-Equipment entdeckt und das Instrumentarium der 70er Jahre aus Omas Keller gekramt hat.

Heraus kam „Organ Explosion“ – ein furioses Debütalbum, das die Klang-Ästhetik der 70er Jahre ins musikalische Hier und Jetzt katapultiert. Ein Album voller Spielfreude und verblüffender Hakenschläge. Ein Album voller Melodien mit dem Sexappeal des Funk, der Kreativität des Jazz, dem Dreck des Blues und der Krassheit des Punk.

Alle drei Bandmitglieder sind akademisch geprüfte Jazzer. Bei der Arbeit im Studio allerdings kam ihnen eine ganz andere Qualifikation Enzenspergers zugute: Er ist gelernter Automechaniker, der schrauben kann und löten. „Der Großteil unseres Equipments ist älter als wir selbst, und die alte Technik hat so einige Marotten“, sagt er. „Jedes einzelne dieser Instrumente, jedes einzelne Effektgerät hat eine Geschichte, eine Seele. Deshalb sind sie allen prozessorgesteuerten Instrumentenimitaten haushoch überlegen.“ Deshalb ist der Sound so warm, so satt und variantenreich.

„Dark Heaven“ ist eine Ballade, die an die Jungfernfahrt der Titanic erinnert, deren Posaunen, Chöre und orchestrale Klänge den Zuhörer auf eine Art ergreifen, welche man sonst von Strauss‘ „Also sprach Zarathustra“ kennt. „Käsehoch 3“ ist ein Lied, in dem die Orgel wie eine lästige Fliege der Rhythmusgruppe auf die Nerven geht, die ihrerseits das Ganze mit coolem Groove kontert. Dann ist da „Kung Fu Funk“, ein Stück, bei dem der Hörer den Eindruck bekommt, bei der Aufnahme sei eine ganze Horde kampfeswütiger japanischer Ninjas mit im Studio gewesen. „Herbie Hancock’s Headhunters“ treffen auf „Streetfighter II“.

„Organ Explosion“ ist Jazz, Blues, Funk und Hip-Hop gespielt von Hansi Enzensberger (Hammond B3 Orgel, Wurli, Moog), Manfred Mildenberger (Ludwig-Drumset) und Ludwig Klöckner (Fender-Jazzbass).

Stephan-Max Wirth Experience

Am 13.03.2015 um 20:30

Ort: Jazzclub Biberach
(c/o Bruno-Frey-Musikschule, Wielandstraße 27, 88400 Biberach an der Riß)

Beschreibung
„Passion“ mit der Stephan-Max Wirth Experience

Die Stephan-Max Wirth Experience gastiert am Freitag, 13. März Juni um 20:30 Uhr im Biberacher Jazzkeller. Mit „Passion“ präsentiert die SMWE ihre neueste CD, ein musikalisches Feuerwerk aus Gefühl und Leidenschaft, Trance und Energie – ein Bekenntnis zur Zukunft des Jazz.

Stephan-Max Wirth wird in der internationalen Jazzszene als einer der besten Saxophonisten überhaupt gehandelt. Der gebürtige Schwabe und Wahlberliner tat gut daran, für Einspielung seines Albums „Passion“ seine legendäre holländische Rhythmusgruppe mit ins Boot zu holen. Mit von der Partie sind der Gitarrist Jaap Berends, der Bassist Bub Boelens sowie der Schlagzeuger Florian Hoefnagels.

Die SMWE setzt mit dem Flow und der Sphärenhaftigkeit von „Passion“ neue Maßstäbe. In einer Zeit, in der viele zu Bits and Bites greifen und mit elektronischen Klängen und DJs ihre Zuhörer zu halten versuchen, schafft es dieses Ensemble, sein Publikum im Saal und zu Hause akustisch mitzureißen. Dabei fesseln immer wieder die balladesken Themen, die unerwartet aufbrechen und die Virtuosität der Musiker unter Beweis stellen.

Diese Impulsivität wäre ohne eine lang erprobte Zusammenarbeit unmöglich. Stephan-Max Wirth stellt in seiner Linernote zu dieser CD heraus: „Die Kompositionen stammen von mir, doch was daraus im jeweiligen Moment entsteht, wird ohne Absprache spontan gemeinsam beim Spielen entschieden. Absolutes Vertrauen und Loyalität zwischen den Musikern sind die Voraussetzungen hierfür.“

Die SMWE ist seit vielen Jahren erfolgreich im Jazz vertreten. Das Album „Illumination“ erhielt den Berliner Förderpreis „Studioprojekt Jazz“. Das umfangreiche Bühnenprojekt „DADA Republic!“ wurde auf dem Berliner Jazzfest uraufgeführt, mit der CD „Multiple Pulse“ wurde das SMWE für den „JAZZ-ECHO deutscher Musikpreis“ in der Kategorie „Ensemble des Jahres“ nominiert. Und die aktuelle CD „Passion“ war 2012 CD der Woche beim NDR.

Reservierungen unter: kasse@jazzbiber.de
(bis spätestens 15:00 Uhr am Tag des Konzerts)

Markus Harm Quartett

Am 27.02.2015 um 20:30

Ort: Jazzclub Biberach
(c/o Bruno-Frey-Musikschule, Wielandstraße 27, 88400 Biberach an der Riß)

Beschreibung
Das Markus Harm Quartett ist am Freitag 27. Februar 2015 um 20:30 Uhr im Biberacher Jazzkeller zu hören. Die vier Musiker spielen auch außerhalb dieser Band in den unterschiedlichsten Kontexten und festen Projekten wie z.B. der „Tobias Becker Big Band“, dem „Alexander Bühl Large Ensemble“ oder dem „Gibnod Jazz Orchestra“ miteinander.

Das Programm setzt sich zusammen aus aktuellen Eigenkompositionen des Bandleaders, die speziell für diese Besetzung komponiert und arrangiert wurden. Zudem werden auch Arrangements von Standards zu hören sein. So lässt das Jazzquartett bekannte Melodien in einem anderen Gewand erscheinen, die beim Zuhörer die unterschiedlichsten Assoziationen hervorrufen können, ein Klangerlebnis, das von Interaktion und Flow getragen wird und bei dem die Spielfreude und die Euphorie für das gemeinsame Musizieren im Vordergrund stehen.

Mit diesem Projekt vereint der Saxophonist Harm seine drei Kollegen, Christoph Neuhaus (Gitarre), Jens Loh (Bass) und Dominik Raab (Drums); jeder von ihnen ist ein außergewöhnlicher Musiker auf seinem Instrument, gemeinsam schrauben sie an ihrem Bandsound – dem klaren, direkten und ehrlichen Klang eines zeitgenössischen Jazzquartetts.

Mehl Consortium

Am 06.02.2015 um 20:30

Ort: Jazzclub Biberach
(c/o Bruno-Frey-Musikschule, Wielandstraße 27, 88400 Biberach an der Riß)

Beschreibung
Live on tour mit dem Programm zum aktuellen Album „CITY VIEWS“

Magnus Mehl beleuchtet in seinen „City Views“ am Freitag, 6. Februar um 20:30 Uhr im Jazzkeller persönliche Eindrücke und Stimmungen von Orten oder Plätzen, die im Laufe der letzten Jahre in seinem bewegten Musikerleben eine Rolle gespielt haben. Zusammen mit seinem Bruder Ferenc hat er für die Aufnahmen zum vorliegenden Album ein „Consortium“ von musikalischen Individualisten zusammengestellt, das mit dem größtmöglichen kreativen Freiraum ausgestattet in immer wieder wechselnden Besetzungen, vielschichtige und abwechslungsreiche Klangportraits entstehen lässt. Die Musik dieser „Stadtkompositionen“ versprüht eine unbändige, positiv swingende Energie, Außerdem ist sie geprägt von reflektierender lyrischer Nachdenklichkeit.

Begonnen haben die Brüder Magnus und Ferenc Mehl ihre Karrieren in den Landesjugendjazzorchestern Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen und NRW. Beide waren Mitglieder des Deutschen Bundesjazzorchesters. Nun sind sie mit eigenen, teilweise gemeinsamen, Projekten weltweit unterwegs. Sie treten zusammen mit den unterschiedlichsten Jazz Giants auf, wie z.B. Eddie Palmieri, Paquito D’Rivera, Randy Brecker usw. und sind Gewinner einer ganzen Reihe von internationalen Jazzpreisen.

Magnus Schriefl gehört zu den gefragtesten Trompetern der jungen Generation in Deutschland. Er stand unter anderem mit Randy Brecker auf der Bühne.

Frank Eberle war Mitglied im BundesJazzOrchester, er war Pianist bei der Gershwin Gala „I Got Rhythm“ im Konzerthaus Wien und konzertierte mit der Allstar-Band der Hardbop-Legende Charles Davis im Pariser Jazz-Club Duc des Lombards.

Fedor Ruškuc gewann 2008 mit der Weltmusik-Band „East Affair“ den „Creole NRW“. Er trat u.a. auf mit Musikern wie Keith Copeland, Dennis Rowland, Ondrej Stveracek, Andrew Krasilnikov, Douglas Sides, Ryan Carniaux, East Affair, Magnus Mehl, Adam Klemm, Vert, East West Europian Jazz Orchestra TWINS 2010, Wednesday Night Big Band, Fantasmofonika und vielen mehr.

Im Mehl Consortium spielen Magnus Mehl (alto saxophone, soprano saxophone), Ferenc Mehl (drums), Magnus Schriefl (trumpet), Frank Eberle (piano), Fedor Ruškuc (double bass).