Ankündigung – Seite 24 – Jazzclub Biberach e.V.

Dixie’s Treibhausventil

Am 13.01.2019 um 11:00 Uhr

Ort: Jazzclub Biberach
(c/o Bruno-Frey-Musikschule, Wielandstraße 27, 88400 Biberach an der Riß)

Beschreibung
Einen Dixieland, so heiß wie im Treibhaus und mit einem Ventil, um die heiße Luft abzulassen, spielen die sechs Musiker mit kleineren Wechseln in der Besetzung seit rund 48 Jahren. Die von den Gebrüdern Weindel – in der Region beileibe keine Unbekannten – gegründete Formation steht seit ihren Anfängen für unbändige Spielfreude, Spontaneität und die Fähigkeit, den Puls des Publikums zu erspüren. In der typischen Besetzung mit Trompete, Saxofon, Posaune, Bass, Klavier und Schlagzeug hat die Truppe mittlerweile eine Perfektion erreicht, die ihre Interpretationen auf Augenhöhe mit den Originalen stellt. Durch langfristige Planung ist es dem Jazzclub gelungen, die gefragte Formation nach einigen Jahren der Abstinenz einmal wieder nach Biberach zu holen. Zur Abrundung des Programmes gibt es wieder die beliebten Weißwürste zum Weißbier-Frühschoppen.

Johannes Weindel (Klavier)
Daniel Sernatinger (Sopran-, Alt-, Tenorsaxofon)
Burkhart Spellenberg (Posaune)
Matthias Herrmann (Schlagzeug)
Chris Hertel (Bass)
Michael “Fisch” Maisch (Trompete)

Eintritt 17€ (ermäßigt 13€)
Biberacher Schüler wie immer frei!

Tamara Lukasheva & Vadim Neselovskyi

Am 11.01.2019 um 20:30 Uhr

Ort: Jazzclub Biberach
(c/o Bruno-Frey-Musikschule, Wielandstraße 27, 88400 Biberach an der Riß)

Beschreibung
Der in New York lebende Prof. Vadim Neselovskyi vom Berklee College of Music in Boston (Jazzklavier) ist in Biberach kein Unbekannter. Zusammen mit dem Gewinner des Biberacher Jazzpreises 2008, Bodek Janke, gab er mit „East Drive“ im Dozentenkonzert des kooperativen Workshops mit dem Wieland-Gymnasium bereits 2013 ein gefeiertes Gastspiel im Jazzkeller. Jetzt kommt er erneut nach Biberach, um zusammen mit der Kölner Sängerin und Komponistin Tamara Lukasheva in einem neuen Projekt unter dem Motto „Neue und alte Heimat“ ein Konzert zu geben. Beide Künstler stammen aus Odessa und haben in der Musik eine neue gemeinsame Heimat gefunden. Hier ist zusammengewachsen was zusammen gehört und hat dabei unglaubliche Synergien entwickelt. Neselovskyi ist besonders bekannt für seinen motivisch-thematisch entwickelnden Kompositionsstil in der Tradition von Schubert, Chopin, Debussy, der in ausgedehnten lyrisch-jazzigen Klavierimprovisationen kulminiert.

Eintritt 17€ (ermäßigt 13€)
Biberacher Schüler wie immer frei!

Rootbears

Am 22.12.2018 um 20:00 Uhr

Ort: Schützenkellerhalle Biberach

Beschreibung
DAS vorweihnachtliche Event in Biberach! Die fünf „Wurzelbären“ laden ein zu ihrem swingenden Allerlei und bereiten mit akustischem Jazz einen unterhaltsamen Abend. Es spielen Rüdiger Przybilla (sax), Hanspeter Schmid (tb), Magnus Schneider (p, Akkordeon), Martin Schmid (b) und Thomas Kleinhans (dr).

Eintritt 15€ (ermäßigt 10€)
Kartenvorverkauf ab 01.12.2018 bei der Stadtbuchhandlung Biberach; keine Kartenreservierung beim Jazzclub.

Alexandra Lehmler „sans mots“

Am 07.12.2018 um 20:30 Uhr

Ort: Jazzclub Biberach
(c/o Bruno-Frey-Musikschule, Wielandstraße 27, 88400 Biberach an der Riß)

Beschreibung

Das deutsch-französische Quartett um die Mannheimer Saxofonistin Alexandra Lehmler macht sich Jazz zur Herzensangelegenheit. Im Rahmen eines Konzertes mit dem Orchestre National de France in Paris machte Alexandra Lehmler die Bekanntschaft mit dem Vibrafonisten Franck Tortiller und dem Schlagzeuger Patrice Héral, der unter anderem auch mit dem „Dieter-Ilg-Trio“ schon mehrfach in Biberach zu hören war. Von deren Art zu Musizieren war sie sofort begeistert und hat sie daher vom Fleck weg für ihr eigenes Projekt „Sans Mots“ engagiert. Ergänzt um ihren Ehemann, den Bassisten und Komponisten Matthias Debus, dem auch viele der Kompositionen auf der CD „Sans Mots“ zu verdanken sind, war das ungewöhnliche Ensemble komplett. Lehmlers aus dieser Zusammenarbeit resultierendes fünftes Album „Sans Mots“, auf dem auch noch der Trompeter Herbert Joos als Gast zu hören ist, steht – ohne Worte – für den Spagat des Alltags zwischen der erfolgreichen Künstlerin und der liebevollen Mutter von drei Kindern.

In einem „Waltz For Carlo“ malt Lehmler ein musikalisches Portrait ihres Sohnes. In „Voisins Imaginaires“ setzt sie sich mit den neugierigen Nachbarn auseinander, in „Tränenmeer“ geht es um Abschied, Schmerz, Trauer und Verlust aber auch um einen wunderbaren Neuanfang. „Sans Mots“ ist eine musikalische Hommage an die eigenen Kinder, die Familie, die Skurrilität und den ganz normalen Wahnsinn des Alltags. Fabelhafte Bilder und fantastische Geschichten von direkt nebenan erscheinen verzaubert und transzendiert, erhoben in den Olymp einer Kunst, die trotz aller Magie bodenständig bleibt.

Alexandra Lehmler durfte mit ihrem Quartett unlängst auch die Festveranstaltung zur Verleihung des deutschen Spielstättenprogrammpreises „APPLAUS“ im Kongresszentrum „Rosengarten“ in Mannheim musikalisch umrahmen. In diesem Rahmen erhielt auch der Jazzclub Biberach e.V. für sein „herausragendes kulturelles Programm im Jahr 2017“ im Auftrag der Kulturstaatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, in der Kategorie III (bis 52 Konzerte) die hohe Auszeichnung in Verbindung mit einem stattlichen Preisgeld.

Eintritt 17€ (ermäßigt 13€)
Biberacher Schüler wie immer frei!

Mrs Bo’s Cookbook

Am 23.11.2018 um 20:30 Uhr

Ort: Jazzclub Biberach
(c/o Bruno-Frey-Musikschule, Wielandstraße 27, 88400 Biberach an der Riß)

Beschreibung
Eines der Highlights im Herbstprogramm des Jazzclubs dürfte das Quartett um Isabelle Bodenseh mit ihrem Projekt „Jazz à la flute present Mrs Bo’s cookbook“ werden. Das mit Querflöte (Isabelle Bodenseh), Hammondorgel (Thomas Bauser), Gitarre (Lorenzo Petrocca) und Schlagzeug (Lars Binder) höchst ungewöhnlich besetzte Quartett lässt den Sound der 1950er bis 1970er Jahre wieder aufleben. Energie, Blues und Power pur! Die überblasene Querflöte im Stil von Ian Anderson und Kirk Rahsaan eröffnet dabei für den Jazz eher untypische hochexpressive Ausdrucksmöglichkeiten.

Die Dozentin für Jazz-Querflöte, Improvisation und Arrangement an den Musikhochschulen Mainz und Frankfurt (Main) hat nach einem klassischen Schulmusikstudium durch mehrere Auslandsstudienaufenthalte eine starke afro-lateinamerikanische Prägung erfahren. Über die Gitarrenkoryphäe Lorenzo Petrocca (80 CDs) müssen nicht viele Worte gemacht werden. Thomas Bauser, Dozent für Jazzklavier an der Musikhochschule Freiburg, hat sich dem Spiel auf der legendären Hammond B3 verschrieben und hat dabei einen faszinierenden Individualstil entwickelt. Lars Binder, Schlagzeugdozent an der Musikhochschule in Augsburg, war in unterschiedlichen Formationen schon mehrfach im Jazzkeller zu hören. Mehrere seiner CDs (mit „L 14,16“) wurden mit dem Vierteljahrespreis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.

Eintritt 17€ (ermäßigt 13€)
Biberacher Schüler wie immer frei!

Tenor Madness

Am 09.11.2018 um 20:30 Uhr

Ort: Jazzclub Biberach
(c/o Bruno-Frey-Musikschule, Wielandstraße 27, 88400 Biberach an der Riß)

Beschreibung
Das junge Jazzcombo-Projekt aus dem „Ländle“ spielt bewährte Jazzstandards sowie taufrische Eigenkompositionen. Die stilistische Bandbreite reicht dabei von Jazz über Funk bis hin zu Gospel. Drei der blutjungen Musiker spielen im Landesjazzorchester Baden-Württemberg, zwei Mitglieder des Quintetts studieren bereits an der Musikhochschule Stuttgart.
Nachdem im vergangenen Jahr bereits der mittlerweile an der Musikhochschule in Köln studierende, vielfache Preisträger Finn Wiest, zusammen mit dem späteren Gewinner des internationalen Biberacher Jazzpreises – Jakob Manz – seine neue Bandformation vorgestellt hat, darf dieses Mal sein, ebenfalls mit Preisen überhäufter, jüngerer Bruder Malte Wiest aus der Perkussions- und Schlagzeugschmiede von Markus Merz mit seinem jüngsten landesweiten Bandprojekt auf die Bretter im Biberacher Jazzkeller.
Die zwei „verrückten“ Tenorsaxophonisten Adrian Gallet und Lukas Wögler werden die „jungen Wilden“ in der „Frontline“ anführen. Moritz Langmaier (Piano), Paul Dupont (E-Bass) und Malte Wiest (Schlagzeug) liefern, neben diversen Ausflügen in die weite Welt der Soloimprovisationen, den rhythmisch-harmonischen Unterbau des etwas anderen Quintetts.

Eintritt 17€ (ermäßigt 13€)
Biberacher Schüler wie immer frei!