Archiv – Seite 2 – Jazzclub Biberach e.V.

Autschbach & Illenberger

Am 15.11.2019 um 20:30 Uhr

Ort: Jazzclub Biberach
(c/o Bruno-Frey-Musikschule, Wielandstraße 27, 88400 Biberach an der Riß)

Beschreibung
Die Musik des Gitarrenduos Peter Autschbach & Ralf Illenberger hat etwas vom Atem großer und weiter Landschaften. Die sensiblen oder auch mal robusten Klänge hinterlassen im Vorbeiziehen intensive Eindrücke, es sind quasi Landschaftsbeschreibungen für einen eigenen, betörend schönen Klangfilm, der als persönlicher Roadmovie beim Zuhören wie von selbst entsteht.
Die beiden spielen virtuos, ohne dem Geschwindigkeitswahn zu verfallen; zeitgemäß, aber zugleich auch zeitlos und dabei völlig eigenständig. Der Zuhörer hat den Eindruck einer einzigen, großen,
vielsaitigen Gitarre, bei der es unerheblich scheint, wer von den beiden gerade was spielt.

Mit Autschbach und Illenberger haben sich zwei Meister ihres Fachs gefunden, die gemeinsam intuitiv, spontan und harmonisch an die Musik herangehen. Nach den erfolgreichen Alben „No Boundaries“ (2012) und „One Mind“ (2014) stellen die beiden Gitarristen ihr neues Album „Zero Gravity“ (2017) vor.
Die Ideen für das neue Werk wurden von den beiden über den großen Teich kommuniziert, denn Autschbach lebt in Deutschland und Illenberger in Arizona. Die unverkennbaren Merkmale ihrer Musik sind geblieben, auf 6- und 12- saitigen Gitarren bietet das
Duo wieder inspiriertes und mitreißendes Gitarrenspiel.

Das Publikum erwartet ein 5-Sterne – Menu für Feinschmecker der akustischen Gitarrenmusik, denn die beiden zeigen eindrucksvoll, wie intensiv und spannend ein musikalischer Dialog zweier gleichberechtigter Partner sein kann.

Peter Autschbach, seit Jahren ein wahrer Guru der Sechs-Saiten-Szene, ist nicht nur als kompetenter Interpret des Mainstream-Jazz bekannt, sondern hat sich auch mit eigenen Kompositionen einen
hervorragenden Ruf erspielt – nachzuhören auf acht CDs, die von Kritik und Publikum überschwänglich gelobt werden. Der äußerst erfolgreiche Lehrbuchautor und Workshop-Dozent hat sich in den letzten Jahren wieder vermehrt der akustischen Gitarre zugewendet.

Ralf Illenberger hat sich schon vor 40 Jahren mit dem Duo Kolbe/Illenberger eine treue Fangemeinde erspielt. Er produzierte bereits 16 Alben, darunter drei Top-Ten Titel in den USA und fünf Alben in Europa, darunter eine Grammy-Nominierung und die Nominierung zum deutschen Schallplattenpreis. Illenberger hat über 400.000 LPs und CDs verkauft und in über 50 Ländern
Konzerte gegeben. Heute lebt und arbeitet er in Sedona, Arizona (USA).

Weitere Infos unter:
www.autschbach-illenberger.de
www.autschbach.de
www.ralfillenberger.com

Eintritt 17 €/ermäßigt 13 €
Biberacher Schüler*innen können das Konzert kostenfrei genießen

25.10.2019: Fessele Knudsen Streit Trio

Fessele-Knudsen-Streit-Trio lockt die Massen in den Jazzkeller

Leas Charmeoffensive

BIBERACH – Übervolles Haus im Jazzkeller, voller Einsatz auf der Bühne, volle Begeisterung beim Publikum. Von Anfang an auf 100 Prozent ließ die agile Frontfrau des noch jungen Trios, die dänische Sängerin Lea Knudsen, keinen Augenblick die Zügel schleifen und schlug das Publikum mit ihrem offensiven Charme sofort in ihren Bann. Seit vielen Jahren ist Ulm und Oberschwaben ihre Wahlheimat. Dennoch ist diese Bandkonstellation mit dem Jazzpianisten Joe Fessele und dem Multiinstrumentalisten und Sänger Norbert Streit noch keine zwei Jahre alt und sprudelt geradezu über von Ideen auf der Suche nach einem eigenen Stil. „Symbiosis“ heißt ihre neue CD und dieser Titel ist gleichzeitig auch Programm. Wie im Fluge vergingen die beiden Sets, abwechslungsreich, unterhaltsam und recht breit gefächert.

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Fessele Knudsen Streit Trio

Am 25.10.2019 um 20:30 Uhr

Ort: Jazzclub Biberach
(c/o Bruno-Frey-Musikschule, Wielandstraße 27, 88400 Biberach an der Riß)

Beschreibung
Die dänische Sängerin Lea Knudsen und die beiden Jazzmusiker Norbert Streit und Joe Fessele präsentieren im Biberacher Jazzclub am Freitag, 25. Oktober 2019, eine Programmauswahl aus warmer, intimer und grooviger Jazzmusik aus aller Welt.

Das ist auch das Leitthema des aktuellen Programms. Dabei geht es in der musikalisch länderübergreifenden Reise um Liebe, Leidenschaft und Respekt für andere Kulturen. Stilistisch zum Teil in ungewöhnlichen Arrangements. Wie im Jazz so üblich, gibt es viel Raum für Improvisation, Interaktion oder auch für die eine oder andere Geschichte.

Knudsen, Streit und Fessele sind inzwischen ein eingespieltes Team und absolvierten dieses Jahr schon etliche Auftritte in diversen Kultureinrichtungen, Jazzclubs und Open-Airs. Highlight war im Frühjahr eine kleine Tour nach Dänemark mit Konzert für den renommierten Jazzclub Langeland. Die CD-Produktion „Symbiosis“ des Trios war dabei griffbereit in der Reisetasche.

Lea Knudsen, warme Jazzstimme am Mikrofon, ist multilingual mit dänischen Wurzeln. Ihre Begeisterung für die Jazzmusik fand sie bereits als Kind im Jazzclub ihres Vaters und spielte später in verschiedenen Bandformationen in Kopenhagen. Sie begeistert mit ihrem musikalischen Gefühl und trägt mit ihrem dänischen Humor und Ihrer Ausstrahlung zu einer ganz besonderen Symbiose des Trios bei.

Jazzpianist und Arrangeur Joe Fessele verbindet aus Können und viel Auftrittserfahrung die Kunst des Jazzklaviers mit geschmackvollem Spiel und eigenem Stil. Dabei entsteht grooviges Klavierspiel in ganz eigenen Interpretationen mit ungewöhnlichen Improvisationen. Fesseles Stationen waren: Abschluss an der Swiss Jazz School Bern, Aufbaustudium in Rotterdam, unzählige Auftritte in ganz Europa, Kamerun und Kuba.

Norbert Streit überzeugt virtuos an verschiedenen Saxofonen, mit ganzem Körpereinsatz auf der Querflöte, als Percussionist und als mitreißender Sänger. Ein vielseitiger Musiker mit Herz und anziehender Bühnenpräsenz. Er studierte an der Swiss Jazz School Bern und hat nationale und internationale Live- und Studioerfahrung.

Joe Fessele (p), Lea Knudsen (voc), Norbert Streit (u.a. sax)

Eintritt 17 €/ermäßigt 13 €
Biberacher Schüler*innen können das Konzert kostenfrei genießen

18.10.2019: Andrea Cerrato Trio

Piemontesisches Temperament flutet den Jazzkeller

Cantautore Andrea Cerrato versöhnt Poesie mit Melodie

BIBERACH – In einer Kooperation mit dem Verein „Städte Partner Biberach“ hat der Jazzclub im Rahmen der italienischen Woche in der Reihe seiner Freitagskonzerte ein eher ausgefallenes Konzertereignis mit dem jungen italienischen Liedermacher Andrea Cerrato ausgerichtet. Der Publikumszuspruch und eine Bombenstimmung bei allen Beteiligten übertrafen dabei die Erwartungen der Veranstalter bei weitem. Das überschäumende Temperament, eine durch sympathische Natürlichkeit bestechende Stimme, ein ausgeprägter Sinn für Poetik und der wohl angeborene Hang zum italienischen Melos des aus Asti stammenden „Cantautore“ Andrea Cerrato schlugen die Besucher von Anfang an in ihren Bann.

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Andrea Cerrato Trio

Am 18.10.2019 um 20:30 Uhr

Ort: Jazzclub Biberach

Beschreibung
Der junge Cantautore Andrea Cerrato aus Asti begeistert mit seiner ausdrucksstarken und lebendigen Art. Seine eigenkomponierten italienischen Songs ziehen das Publikum in ein wunderbares Abenteuer. Begleitet von Albero Pozzo Tebani am Keyboard und Italo Colombo an der Mundharmonika, wird er das Publikum bestens unterhalten.

Ein gemeinsames Projekt von Städte Partner Biberach e. V. mit dem Jazzclub Biberach e. V.

Abendkasse – Eintritt 15 €

11.10.2019: M.E.A.N

M.E.A.N – Mit Siebenmeilenstiefeln ab durch die Mitte

Gediegenes Chaos als musikalische Frischzellenkur

BIBERACH – Mut zum Andersartigen fehlte der rotzfrechen Formation M.E.A.N aus dem Wilden Osten bestimmt nicht. Und den Mut zum Risiko scheuten die vier ebenfalls nicht auf ihrem Parforceritt durch die stilistische Mannigfaltigkeit zeitgenössischer Musik beim Freitagskonzert des Jazzclubs. Zwischen virtuosen Rock-Improvisationen voll ekstatischer Wildheit auf verzerrter Stratocaster-E-Gitarre und tropischen Wirbelstürmen der höchsten Kategorie auf dem leidenschaftlich traktierten Schlagzeug vermittelten filigrane und intelligente Jazz-Patterns vom Kontrabass und lyrisch-kontemplative Trompetentöne gleichermaßen. Kompromisse gab es nur, wenn das Ganze aus den Fugen zu geraten drohte. Das Publikum zeigte sich von dem Farbenreichtum und der breiten Ausdruckspalette der vitalen aber stilistisch nur schwer zu fassenden Musik entzückt und begeistert.

Ein regelrechtes Wechselbad der Gefühle verabreichten die vor ungebremster Spielfreude sprühenden Musiker ihren alten und neuen Fans. Der bayrische Trompeter Martin Auer war bei seinem dritten Auftritt in Biberach beileibe kein Unbekannter mehr. Mit seinem eigenen Quintett und dem Gewinner des Biberacher Jazzpreises Florian Trübsbach überzeugte er schon vor bald 20 Jahren seine oberschwäbischen Zuhörer. Die kompromisslos in der Gegenwart verwurzelte und dem permanenten Wandel verpflichtete Truppe mit ihrem leidenschaftlichen Zugriff auf kontrastierende Stiltendenzen scheute dabei auch nicht das Bekenntnis zu „Helden aus einer fernen Zeit“, so der Titel der ersten gemeinsamen CD von M.E.A.N aus dem Jahr 2013.

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