Archiv – Seite 75 – Jazzclub Biberach e.V.

Stadt der Musik (Telawi/Georgien)

Am 10.10.2014 um 20:30

Ort: Jazzclub Biberach
(c/o Bruno-Frey-Musikschule, Wielandstraße 27, 88400 Biberach an der Riß)

Beschreibung
Georgische Band im Rahmen der Partnerschaftswochen

Wiedmann / King / Krischkowsky

Am 26.09.2014 um 20:30

Ort: Jazzclub Biberach
(c/o Bruno-Frey-Musikschule, Wielandstraße 27, 88400 Biberach an der Riß)

Beschreibung
Grooveorientiert, soundverliebt und virtuos spielen Wiedmann-King-Krischkowsky eigene Kompositionen, mal kammermusikalisch zart, mal laut und energisch wie eine Rockband. WKK nutzen Genres, streifen sie und verlassen sie wieder.Das Instrumentarium aus akustischen und elektrischen Gitarren, Kontrabass und E-Bass, Percussion und Schlagzeug sowie vielerart elektronischer Sounds nutzen WKK um dynamisch und emotional ihre persönliche Klangwelt zum Leben zu erwecken. Improvisation und Interaktion werden großgeschrieben. Alle drei Musiker steuern ihre Kompositionen bei, jeder mit seinem eigenen Fokus und Background. In der Band verschmelzen sie zum authentischen Sound von Wiedmann-King-Krischkowsky.

Kartenreservierungen unter kasse@jazzbiber.de

Spielstättenprogrammpreis 2014

Jazzclub Biberach erhält „Spielstättenprogrammpreis 2014″ der Bundesregierung

Kulturell herausragende Live-Musik-Reihe im Biberacher Jazzkeller ausgezeichnet 

HAMBURG – Eine hohe Auszeichnung für eine „kulturell herausragende Live-Musik-Reihe 2013″ durfte der 1. Vorsitzende des Biberacher Jazzclubs, Peter Kiene, am 17.9.2014 im Veranstaltungszentrum „Markthalle“ in Hamburg aus den Händen der Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, in Empfang nehmen. Neben der Ehre und der Urkunde galt es in der Kategorie III (ca. 2 Konzerte/Monat) auch noch 5000 Euro Preisgeld in Empfang zu nehmen. 5000 Euro, die nach Kiene „für die Gagen in einem nicht minder interessanten Programm 2015 bereits weitgehend verplant sind“.

Laut Kulturstaatsministerin Grütters soll der Preis „die Arbeit und das Engagement dieser kulturellen ‚Ermöglicher‘ stärker in das öffentliche Bewusstsein rücken“. In ihrer Laudatio weist die Ministerin weiter darauf hin, dass gerade auch „die kleinen und mittleren Livebühnen … mit ihren ambitionierten und innovativen Programmen abseits des Mainstreams ein wichtiger Bestandteil unserer Kulturlandschaft sind“.

Ambitioniert und innovativ war auch die Durchführung der Veranstaltung zur Preisverleihung im Kulturzentrum „Markthalle“ in Hamburg. Die Preisträger wurden in einem „stylishen“ englischen Schulbus vom Hotel abgeholt und von den „Ruffcats“ als Marching Band auf einem roten Teppich in den Veranstaltungsraum geleitet. Dort gab es in einer „PreParty“ einen kurzen Stehempfang und eine Führung durch das Kulturzentrum. Kleinere Club- und Veranstaltungsräume, eine Kunsthalle, zwei Bars, der große Veranstaltungssaal für rund 500 Gäste, die große Bühne und ein Blick „Backstage“ hielten viele Anregungen für die preisgekrönten Veranstalter aus ganz Deutschland bereit. Von den Strapazen der Führung konnten sich die Gäste danach mit „Fingerfood“ und Getränken erholen und Kontakte zu den anderen Preisträgern knüpfen.

Eloquent und humorvoll moderiert durch den Vizepräsidenten des Deutschen Musikrates, Aufsichtsratsvorsitzenden der „Initiative Musik“ und Vorsitzenden der neunköpfigen Fachjury Prof. Dieter Gorny, aufgelockert durch musikalische Einlagen der „Ruffcats“ und anderer Formationen überreichte die Ministerin die deutschlandweit insgesamt 58 Auszeichnungen (aus über 300 Bewerbungen in der engeren Wahl) an die Preisträger, darunter vier Jazzclubs aus Baden-Württemberg.

Prof. Dieter Gorny sieht in den prämierten Clubs „elementare Keimzellen von musikkulturellen Entwicklungen mit einer wichtigen Strahlkraft in alle Szenen der Musik hinein.“ Der Preis zielt nach Gorny „darauf ab, mehr Aufmerksamkeit für jene zu schaffen, die diese besonderen Kulturorte betreiben.“ Und weiter: „Eine nachhaltige Debatte zu deren Unterstützung in den Kommunen können wir nur anstoßen, wenn wir diesen Preis kontinuierlich veranstalten. Eine lebendige Livemusikszene ist ein nicht zu unterschätzender Standortfaktor, der viele Menschen interessiert und bindet – vor allem diejenigen, die wir für die Zukunft unserer Städte und unserer Gesellschaft brauchen.“

Dass hier ein Biberacher Club unter großer Konkurrenz deutschlandweit den Platz aufs Treppchen schaffte, erfüllt die Macher vom Jazzclub Biberach mit Freude und auch mit ein wenig Stolz. Auf jeden Fall stärkt dies die Motivation für weitere ambitionierte Veranstaltungsreihen, deren Auftakt bereits am kommenden Freitag im Jazzkeller erfolgt.

Text: Dr. Helmut Schönecker / Foto: Initiative Musik

 

Gapp-Connection

Am 27.06.2014 um 21:00

Ort: Marktplatz Biberach
(Marktplatz, 88400 Biberach an der Riß)

Beschreibung
Jazzkonzert im Rahmen der Aktion „Altes Schuehaus“ auf dem Biberacher Marktplatz (bei schlechtem Wetter in der evang. Spitalkirche)

Die Gapp-Connection besteht aus dem Pianisten Samuel Gapp, dem Schlagzeuger Bernward Schäfer (diesjähriger 1. Bundespreisträger bei Jugend musiziert), Korbinian Kugler am Bass, dem Percussionisten Fabian Siebenrock und Francois Heun am Saxophon. Die Musiker, zwischen 17 und 20 Jahren jung, sind allesamt derzeitige bzw. zukünftige
Musikstudenten und sind demzufolge Experten ihres Instruments. Obwohl die Gapp-Connection erst seit Kurzem besteht, sind die Musiker ein eingespieltes Team, da sie sich aus diversen Musik-Projekten kennen.
Ihr Repertoire ist breit gefächert, von traditionellem Jazz bis hin zu modernem Fusion-Jazz, und immer hörens- und sehenswert. Das Spiel der Gapp-Connection ist geprägt von Improvisation und Interaktion, was jeden Auftritt
einzigartig und interessant macht.