Archiv – Seite 31 – Jazzclub Biberach e.V.

Abgesagt! – Rootbears-Weihnachtskonzert

Am 22.12.2021 um 20:00 Uhr

Ort: Biberach, Schützenkellerhalle

Beschreibung
Liebe Rootbears-Freunde!

Der Weihnachts-Jazz am 22. Dezember mit den Rootbears muss leider ausfallen.

Wir waren sehr froh, dass wir wieder in den Konzertbetrieb starten konnten, mit 3 Konzerten seit September. Die Entwicklung der Corona-Lage und die erforderlichen Zugangs- und Hygieneregelungen machen das Rootbears-Konzert leider nicht durchführbar.

Darüber sind natürlich auch die Rootbears sehr unglücklich, hier das Statement der Band zur Konzertabsage:

Liebe Rootbears-Freunde,

unsere Hoffnungen wurden enttäuscht. Es wird auch in diesem Jahr kein Rootbears-Konzert geben.

Trotz des festen Vorhabens, das Konzert auch unter etwas widrigen Umständen stattfinden zu lassen, haben wir nun die Reißleine gezogen. Wenn überhaupt die Möglichkeit bestünde, wären das keine Konzertbedingungen, die irgendjemand genießen könnte.

Wir sind sehr traurig darüber.

Hanspeter, Magnus, Martin, Rüdiger und Thomas

(Foto: Manfred Fakler)

12.11.2021: Travon Anderson & Walter Fischbacher Trio

Mit Vollgas in die gute Laune

Travon Anderson und Walter Fischbacher Trio begeistern im Jazzkeller

BIBERACH – Waren viele Fans von Elisabeth Lohninger zunächst noch etwas enttäuscht darüber, dass die Diva wegen einer Stimmbandentzündung ganz kurzfristig nicht im Duett mit Travon Anderson beim Freitagskonzert des Jazzclubs auftreten konnte, so schmeichelte sich die samtweiche, dabei jedoch höchst modulationsfähige und ausdrucksstarke Stimme der amerikanischen Gospel- und Soul-Koryphäe den nach 2G-Regeln nur in reduzierter Zahl zugelassenen Gästen alsbald in die Herzen. Der energetisch zupackende Jazz-Rock-Fusion-Groove des international besetzten Walter Fischbacher Trios tat ein Übriges um die Stimmung zu heben und das Damoklesschwert der Pandemie in Vergessenheit geraten zu lassen. Es zeugte von der Professionalität des Trios und vor allem des routinierten Sängers Travon Anderson (und dessen ausgedehnter Sonderprobe am Nachmittag), dass es dem verbleibenden Programm an nichts mangelte.

Die immense Ausdruckstiefe und stilistische Bandbreite des in New York lebenden Sängers adelte selbst Titel von Gregory Porter, Tina Turner, Sting oder den Beatles. Keinesfalls dahinter zurück blieben aber die Originalkompositionen von Elisabeth Lohninger, die neben anderen Highlights im Abendprogramm auch auf ihrer jüngsten, im Lockdown von ihr und Walter Fischbacher in deren New Yorker Tonstudio „Lofish“ produzierten CD „Life Lines“ zu finden sind. Der Titelsong „Alegria“, mit lebhaften lateinamerikanischen Rhythmen verbreitete ganz im Wortsinn Lebensfreude pur, „Shadows Fall“ im relaxten Bossa-Feeling ging bevorzugt in die Beine, ließ manchen Fuß oder Kopf mitwippen. Selbst Sting‘s „Shape Of My Heart“ atmete durch Travon Anderson dessen entspannte Grandezza. Ausgedehnte, spielerische Schlagzeugsoli von Ulf Stricker, oft auch im virtuosen Dialog mit Walter Fischbacher am Kawaiflügel sowie inspirierte, melodische Soli am schlanken Reisekontrabass lösten wahre Begeisterungsstürme aus. Bei einem größeren Publikum hätte wohl der Saal getobt.

Walter Fischbachers Konzept, bekannte Titel aus der Rock-Pop-Soul-Ära der letzten Dekaden gewissermaßen als zeitgenössische Standards zu covern, ist durch und durch der Idee des Jazz verpflichtet, glücklicherweise ohne sich dadurch fesseln zu lassen. Liebevoll und überaus kundig mit den stilistischen Mitteln der über hundertjährigen Jazztradition aufbereitet und arrangiert, manchmal auch bewusst gegen den Strich gebürstet, jedoch immer sorgfältig in einen frischen, zeitgenössischen Fusion-Sound gekleidet und aus leidenschaftlich sprühender Spielfreude gespeist, animierten die Songs zum Mitfühlen, zum Miterleben und gelegentlich sogar zum aktiven Mitmachen.

Lang anhaltender Beifall sichtlich dankbarer Besucher fand sein Feedback in zwei Zugaben und – sicherlich auch der Vorweihnachtszeit geschuldet – einem reißenden Absatz der mitgebrachten CDs. Das Rundumwohlfühlpaket Fischbacher-Anderson vermittelte mehr als nur einen Hoffnungsschimmer in einer grauen, pandemiegeprägten Zeit. Befreites Durchatmen und zufriedene Gesichter des Publikums nach dem Konzert, lächelnde, aufgekratzte Musiker sowie entspannte Veranstalter wirkten nicht nur wie ein erfüllter Augenblick niveauvoller Unterhaltung sondern bargen das Versprechen auf eine hoffnungsvolle Zukunft.

Text: Dr. H. Schönecker
Fotos: W. Volz (Titelfoto), H. Schönecker (Galerie)

Travon Anderson & Walter Fischbacher Trio

Am 12.11.2021 um 20:30 Uhr

Ort: Jazzclub Biberach
(c/o Bruno-Frey-Musikschule, Wielandstraße 23, 88400 Biberach an der Riß)

Beschreibung

Update 11.11.2021: Leider musste Elisabeth Lohninger krankheitsbedingt absagen. Das Konzert findet im Quartett statt: „Travon Anderson & Walter Fischbacher Trio“.

Corona-Regeln:
Informationen zur Corona-Lage und die aktuelle Stufe (Basisstufe, Warnstufe, Alarmstufe) gemäß Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg sind im Lagebericht des Landesgesundheitsamts einsehbar (wochentags aktuell ab ca. 17 Uhr).
Basisstufe: Wir führen die Veranstaltung mit der 2G-Option durch, Zutritt haben nur immunisierte Personen mit Genesenen- bzw. Impf-Nachweis. Maskenpflicht und Abstandsregeln entfallen.
Warnstufe: Zugang nach Regelung 3G+ (Genesenen- bzw. Impf-Nachweis; PCR-Testnachweis, max. 48 Stunden alt); Maskenpflicht im Innenraum, Abstandsregelung.

Alarmstufe: Zugang nach 2G-Regeln (Genesenen- bzw. Impf-Nachweis); Maskenpflicht im Innenraum, Abstandsregelung.
Zur Kontaktdatenerfassung verwenden wir die Luca-App, alternativ können die Daten auch per Formular manuell erfasst werden.

Detroit und New York. Gospel, Neo-Soul und Jazz. Zwei herausragende Stimmen kommen zusammen, um ihr Publikum zu bewegen, zu verzaubern, zu beflügeln. Begleitet vom Walter Fischbacher Trio, spinnt das Quintett ein Netz aus Kraft, Inspiration und endloser Freude.

Die Austro-amerikanische Sängerin Elisabeth Lohninger hat sich als herausragendes Talent bewiesen. Seit sie als als Kind mit ihren Schwestern österreichische Volksmusik sang, ist Elisabeth auf internationalen Jazzfestivals und Jazzklubs weltweit aufgetreten und hat 12 Alben unter ihrem Namen veröffentlicht. Ihre lyrische Altstimme eignet sich bestens, um die vielfältigen Farben und Schattierungen des Menschseins auszudrücken. Ihre jüngsten Alben „Soul Garden“ und „Eleven Promises“ sind Zeugnis für einen abenteuerfreudigen Geist und eine tiefe Liebe zum Song. Ihre Musik, obwohl verwurzelt im Jazz, lässt sich nicht kategorisieren. Der Musikstil dient dem Lied. Und ihre Lieder gehen tief. Und für Elisabeth ist es das einzige, worum es in Wirklichkeit geht.

Travon Anderson sang Gospels in der Kirche in seiner Heimatstadt Detroit. Musikalische Neugierde brachte ihn zur Klassik und Jazzausbildung am Musaic Youth Theater of Detroit. 2003 kam der Erste Preis beim regonalen NAACP ACT-CO Wettbewerb für klassische und zeitgenössische Musik. An der Western Michigan University leitete Travon den Gospel Chor und wurde Praise Team Leader. Es folgte die Mitgliedschaft im Gold Company Ensemble, einer Jazz Formation unter der Leitung von Steve Zegree. Und 2012 bekam Travon beim Detroit Sparkle Singing Wettbewerb den ersten Preis verliehen. 2014 schlussendlich trieb es den Sänger nach New York, wo er weiterhin daran arbeitet, seine gesanglichen Fähigkeiten zu perfektionieren und in die beste Version seines Selbst hineinzuwachsen.

15.10.2021: Essichessenz

„Essichessenz“ beschert Gute-Laune-Musik

Ravensburger Blues-Lady begeistert ihr Biberacher Publikum

BIBERACH – Auf Einladung des Biberacher Jazzclubs schenkte Sabine Essich, lebenserfahrene Jazz- und Blues-Ikone aus dem benachbarten Ravensburg, den ausgehungerten Jazzbibern und einem dankbaren, unter 3G-Regeln durchaus zahlreichen Publikum im Jazzkeller einen Konzertabend voll guter Laune. In entspannter Wohlfühlatmosphäre sprang bereits mit dem ersten Titel – Fats Wallers Honeysuckle Rose – der berühmte Funke über. Mit ihrer sonoren und wandlungsfähigen Altstimme und einer charismatischen und dabei unaufdringlichen Bühnenpräsenz rannten die Sängerin und ihr illustres Begleittrio offene Türen ein und durften erst nach weit über zwei Stunden und nicht ohne zwei Zugaben von der Bühne.

Mit einer ausgewogenen Mischung aus Blues, Swing, Latin Jazz, stimmungsvollen Balladen und sogar einigen jazzaffinen deutschsprachigen Titeln traf das Quartett auf begeisterungsfähige Zuhörer und offene Ohren. Da der reguläre Gitarrist krankheitsbedingt ausfiel, wurde die Begleitband kurzerhand umgestellt. Der Kontrabassist Klaus Füger wechselte auf die Gitarre, am Bass sprang Heiner Merk ein und am Schlagzeug werkelte sein Bruder Andieh Merk. Rundum überzeugend waren dabei nicht nur das jazztypische Timing, die heiße Intonation und breite Ausdruckspalette der Frontfrau. Auch der ebenso quirlig wie dezent groovende Drummer, der gediegen und banddienlich agierende Kontrabassist und vor allem der abwechslungsreich und eben gerade nicht mit standardisierten Patterns begleitende und improvisierende „Ersatz-Gitarrist“ trugen zum Erfolg der Veranstaltung bei. Die Spielfreude der Künstler war mit Händen greifbar, begeisterte Anfeuerungsrufe aus dem Parkett motivierten diese zu immer neuen Höchstleistungen.

Unter die Haut gingen neben den eindringlichen Bluestiteln, wie „Black Coffee“ oder „Fine and Mellow“ besonders auch die wenigen, feinsinnigen Eigenkompositionen von Sabine Essich, etwa über ihre derzeit vom Vulkanausbruch bedrohte zweite Heimat „La Palma“, den grünen Mond oder „Verde Luna“. Die lyrischen Improvisationen von Gitarrist Klaus Füger mit ihren überaus plastischen Motiven überzeugten ebenso wie die virtuosen rhythmischen Exerzitien in den Soloeinlagen des immer gut gelaunten Andieh Merk am Schlagzeug. Souverän und abgeklärt, nicht nur am Kontrabass sondern auch in den pianistischen Einlagen am Flügel wie in „Kauf dir einen bunten Luftballon“, erwies sich der im Verlauf des Abends sichtlich auftauende Heiner Merk. Authentisch wirkten auch die lateinamerikanischen Nummern wie „Besame Mucho“, auf Deutsch gesungen: „Tausend Mal möcht‘ ich dich küssen“ oder das brasilianisch lapidare „Masquenada“.

Pures Unterhaltungsfeeling atmeten die Swing-Nummern, darunter Duke Ellingtons weitgereister „Caravan“, der Evergreen „Fly Me To The Moon“ oder das als erste Zugabe gespielte „Mercy, Mercy, Mercy“. Zusammengehalten wurde all dies durch die informative und unaufgeregte Moderation von Sabine Essich, die im Verlauf des zweiten Sets, ob ihrer leidenschaftlichen und engagierten Interpretation dann doch auch noch den einen oder anderen Schweißtropfen vergoss. Warum denn in die Ferne schweifen, mag sich mancher Konzertbesucher gefragt haben, wenn doch ganz in der Nähe solche Talente auf ihre Neu- oder Wiederentdeckung lauern. Sabine Essichs erster Auftritt in Biberach dürfte jedenfalls noch nicht ihr letzter gewesen sein. Essichessenz war und ist essenziell.

 

Text: Helmut Schönecker
Fotos: Wolfgang Volz (Sabine Essich), Helmut Schönecker (Band)

Essichessenz

Am 15.10.2021 um 20:30 Uhr

Ort: Jazzclub Biberach
(c/o Bruno-Frey-Musikschule, Wielandstraße 27, 88400 Biberach an der Riß)

Beschreibung
Bodenständig-authentischer Jazz aus der Region

Essichessenz bringt es auf den Punkt

Sabine Essich, Sängerin, Ikone und Urgestein aus dem benachbarten Ravensburg singt ganz in der Tradition von Blues und Chanson über die wirklich wichtigen Dinge des Lebens. Authentisch und unverstellt thematisiert sie musikalisch und in ihren Texten, was sie berührt und beschäftigt. Dazu gehören unter anderem Wüstenwinde, Luftballons, grüne Monde, Schwarzmeerwellen und natürlich große Gefühle.

Unterstützt wird die stimmgewaltige Sängerin dabei von einem instrumentalen Trio aus Gitarre (Klaus Füger), Kontrabass (Heiner Merk) und Schlagzeug (Andieh Merk). Auch die Musiker sind in der Region keine Unbekannten. Heiner Merk, Kontrabasslehrer an der Musikschule Ravensburg, hat schon eine lange Bandkarriere und intensive Zusammenarbeit mit vielen renommierten Jazzmusikern hinter sich. Sein Bruder Andieh Merk gilt als einer der kreativsten Musiker der Bodenseeregion. Neben Schlagzeug beherrscht er auch diverse Saxophone und Flöten und das auch in verschiedenen Stilrichtungen. Mit Charles Davis etwa war er vor einigen Jahren bereits im Jazzkeller Biberach zu hören. Klaus Füger, im „Nebenberuf“ Internist in Tettnang, glänzt an der Gitarre (wenn es sein muss auch mal am Kontrabass) durch eine stupende Technik und große Virtuosität.

Begleitet von einer feinsinnig gespielten Gitarre, einem gut gelaunten Kontrabass und witzig entspannten Zaubereien am Schlagzeug groovt Sabine Essich mit ihrer großartigen, wandlungsfähigen Stimme mal erdig, lustvoll, kreativ, mal berührend, temperamentvoll und mitreißend. Das Quartett fetzt und groovt nach Herzenslust ohne dabei das Tiefsinnige, Nachdenkliche oder Balladenhafte zu vernachlässigen.

Die hochkonzentrierte Essichessenz wirkt garantiert – mit der überwältigenden Kraft der Musik!

Oder wie die Schwäbische Zeitung schreibt: „Erstaunlich, wieviel Gefühl diese mächtige Stimme transportiert, und das ganz überzeugend und ungekünstelt.”

Für die Veranstaltung gelten die aktuellen Coronaregeln. Der Jazzclub nutzt die Luca-App.

Jazzclub Biberach e.V. – Mitgliederversammlung 2021

Jazzclub Biberach e.V. – Mitgliederversammlung 2021

Peter Kiene im Amt des Vorsitzenden bestätigt, Renate Necker wird Ehrenmitglied

Nach einer nur online durchgeführten Mitgliederversammlung im vergangenen Jahr erlaubte es die aktuelle Pandemielage erstmals wieder, eine ordentliche Mitgliederversammlung in Präsenz unter Einhaltung der gültigen Corona-Regeln abzuhalten. Obwohl oder gerade weil Neuwahlen angesagt waren, erschienen erstaunlich viele Mitglieder im Jazzkeller. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Vorsitzenden Peter Kiene lief das übliche Programm, die Berichte der Vorstandsmitglieder über das abgelaufene Geschäftsjahr sowie deren Entlastung aufgrund tadelloser Amtsführung reibungslos ab.

Wegen der Pandemie konnten in 2020 nur sehr wenige öffentliche Veranstaltungen durchgeführt werden. Dafür wurden ausgiebig Hygienekonzepte für die Veranstaltungen, aber auch für die Probentätigkeit des Jazzchores unter der Leitung von Doro Ruoff erarbeitet. Neben den sechs gut besuchten Konzerten im Jazzkeller bis zum Lockdown im März war nach längerer Pause im Rahmen des baden-württembergischen Förderprogramms „Kultur Sommer 2020“ das Konzertwochenende im September das herausragende Ereignis im zweiten Halbjahr. Ein Doppelkonzert zum Auftakt der Herbstsaison mit dem Ausnahmepianisten Cornelius Claudio Kreusch vor reduziertem Publikum im Jazzkeller und das Doppelkonzert mit „Siyou’n’Hell“ und „Le Bang Bang“ in der üppig dimensionierten Gigelberghalle machten große Hoffnung auf eine Normalisierung. Doch der nächste Lockdown stand bereits wieder vor der Tür und weitere Konzerte entfielen oder wurden verschoben.

Das Finale des Biberacher Jazzpreises fiel, nach bereits erfolgter Vorauswahl durch die Jury, auf den letzten Metern ebenfalls dem Lockdown zum Opfer. Als Good-Will-Aktion verzichteten die Jurymitglieder auf ihr Honorar und die ausgewiesenen Preisgelder wurden in Absprache zwischen Kulturamt und Jazzclub gleichmäßig an die fünf Finalisten ausgezahlt.

Gerade noch durchgeführt werden konnte Ende Februar 2020 eine politische Informationsfahrt nach Berlin, zu der MdB Martin Gerster als Dankeschön für den Gewinn des deutschen Spielstättenprogrammpreises „APPLAUS“ den gesamten Jazzclubvorstand eingeladen hatte.

Die Kassenlage hat sich trotz der ausgefallenen Konzerte und der Fortzahlung des Chorleiterhonorars, auch durch die Preisgelder aus dem „APPLAUS“ nicht wesentlich verschlechtert, und so zeigten sich Kassiererin Nina Maier-Schuck und die Kassenprüfer rundum zufrieden. Auch die Suche nach einem adäquaten Proberaum für den Jazzchor war endlich von Erfolg gekrönt.

Bei den anstehenden Wahlen wurde der Posten der Schriftführerin nach dem Rücktritt von Renate Necker mit Angi Hucker neu besetzt. Auch bei den Beisitzern gab es einen Wechsel. Didi Haller trat seinen Posten an Michael Hucker ab. Die beiden Vorsitzenden Peter Kiene und Helmut Schönecker wurden ebenso einstimmig wiedergewählt wie Kassiererin Nina Maier-Schuck und Beisitzer Markus Schuck. Lediglich der vakante Posten des Pressereferenten blieb weiterhin unbesetzt. Er soll nach Möglichkeit in einer der nächsten Vorstandssitzungen durch einen geeigneten Kandidaten zunächst interimsmäßig bis zur nächsten Mitgliederversammlung gewählt werden.

Zum guten Schluss der Versammlung durfte Peter Kiene der scheidenden Schriftführerin Renate Necker für ihre fast 20-jährige verantwortliche Tätigkeit im Vorstand eine Urkunde mit der Ehrenmitgliedschaft und einen Blumenstrauß überreichen. Insbesondere ihren Jazz-Sachverstand und die tiefsinnige Poesie auf ihren Einladungen und Anschreiben werde man vermissen.

Text: Helmut Schönecker
Foto: Büro MdB Martin Gerster